E15 ist eine internationale Einrichtungsmarke im oberen Marktsegment. Modernes und zeitloses Design, ausgewählte Materialien und Manufakturqualität sind die wichtigsten Merkmale der Marke. Gegründet wurde das Unternehmen von dem Architekten Philipp Mainzer und dem Designer Florian Asche 1995 in London.
Heute hat es seinen Sitz in Deutschland, Oberursel, in der Nähe von Frankfurt am Main. Die Möbel werden überwiegend im Rhein-Main-Gebiet gefertigt und weltweit an über 500 Partner in den wichtigen Märkten in Europa, USA, Asien Australien vertrieben. Zusätzlich zu der Möbelkollektion ist e15 in den Bereichen Design Services und Architektur tätig und realisiert Projekte mit Schwerpunkten in Europa und Asien.
Der gebürtige Hamburger Philipp Mainzer ging nach seinem Abitur nach London, um dort Produktdesign an der Central Saint Martins-Universität und Architektur an der Architectural Association-Universität zu studieren. Nach Abschluss verschiedener Einrichtungsprojekte in England und in Deutschland wechselte er nach New York, um als Architekt zu arbeiten. Heute ist er als Geschäftsführer und Kreativ-Direktor von e15 in Oberursel tätig. Die Möbel von e15, die maßgeblich von ihm entwickelt werden, stehen für eine stringente Formsprache.
1. Gibt es so etwas wie nationales Design?
Entsprechend der Kultur gibt es natürlich nationale und regionale Ausrichtungen und Auffassungen von Design. Diese wird es immer geben, beeinflusst von Faktoren wie Mentalität, Entwicklungsstand und Klima.
2. Welches Ihrer Produkte hat Ihrer Meinung nach deutsches Design ein Stück interessanter gemacht?
Der Tisch Bigfoot, der Hocker Backenzahn und das Sofa Shiraz waren/sind alle zu ihrer Zeit wegweisende Neuheiten, die in ihrer Form- und Materialsprache zu der Zeit noch nicht existierten. Bigfoot und Backenzahn zählen nun international zu echten Klassikern. Mit unserem Shiraz Sofa haben wir den Deutschen Design Preis erhalten.
3. Interior Designer gefragt: Wird guter Geschmack zum Dienstleistungs-Konsumgut?
Im amerikanischen und asiatischen Raum sind gewerbliche und private Interior Design Services bereits üblich und Konsumgut. In Zentral-Europa beschränkt sich das eher noch auf die gewerblichen Bauherren.
4. Was kommt nach dem Minimalismus im Möbelbereich?
Minimalismus ist doch eigentlich schon vorbei. Der Minimalismus taucht zwar immer noch als ein Stilelement auf, wird dann aber meistens mit anderen Elementen kombiniert. Es entsteht ein moderner Eklektizismus.
5. Welches Zimmer der Wohnung wird in den nächsten zehn Jahren der Gewinner sein und warum?
Die Küche wird in der nächsten Zeit als Raum viel interessanter werden. Endlich wird sie als soziales Zentrum im Wohnbereich wahrgenommen.
6. Was möchten Sie in Köln zur imm cologne auf keinen Fall verpassen?
Die netten Partys nach der Messe.
Weitere Informationen: www.e15.com
