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13. – 19.01.2014

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Die Sofalandschaft „plot“ von Brunner: Neue Form des Sitzens – für mehr Kreativität

Das junge Berliner Designstudio osko+deichmann entwarf mit "plot" für Brunner die raumbildende und modulare Sitzlandschaft, die zu unterschiedlichen Sitzpositionen inspiriert. (Foto: Brunner)

Das junge Berliner Designstudio osko+deichmann entwarf mit "plot" für Brunner die raumbildende und modulare Sitzlandschaft, die zu unterschiedlichen Sitzpositionen inspiriert. (Foto: Brunner)

Mit „plot“ stellt Brunner ein neues Sofa vor, das zu einem ungezwungenen Sitzverhalten anregen soll. Das junge Berliner Designstudio osko+deichmann entwarf die raumbildende und modulare Sitzlandschaft, die zu unterschiedlichen Sitzpositionen inspiriert und sich wie eine natürliche „Loungescape“ in Officebereiche, Foyers oder Lounges integrieren lässt.

Das offene Nutzungskonzept auf Basis eines quadratischen Grundmoduls kommt allen entgegen, die nicht nur sitzen, sondern sich anlehnen, bewegen, austauschen und ungezwungen kommunizieren wollen. „Wir wollten ein Produkt schaffen, mit dem die Nutzer anders umgehen. Man soll sich freier und beweglicher fühlen, das setzt produktive Energien frei und fördert die Kreativität“, ist Dr. Marc Brunner, Geschäftsführer des Familienunternehmens, überzeugt. Das Konzept von plot bietet variable Sitzflächen auf drei Ebenen und will so die Funktion von Arm- und Rückenlehne neu interpretiert.

„Wie sitzen wir, wenn wir unterwegs sind? Warten oder arbeiten wir? Treffen wir uns und reden miteinander? Oder ruhen wir uns aus?“ Diese Fragen führten Osko + Deichmann zu dem unkonventionellen Entwurf von plot. Auf Grundlage des quadratischen Basismoduls lassen sich sechs Kombinationen von Sitz- und Ablageflächen realisieren. Die mittlere Ebene – die Armlehne – wurde flexibel konzipiert und lässt sich werkzeuglos umpositionieren.

Die obere Sitzebene – die Rückenlehne – ist aus statischen Gründen unveränderlich und durch pulverbeschichtete Diagonalstäbe fest mit dem Sockelelement verbunden. Aus diesem Konzept lassen sich nun die unterschiedlichsten Konfigurationen bilden – vom Einzelmodul und klassischen Sofa über lineare Anordnungen bis hin zu Strukturen über Eck, Insellösungen oder eine raumgreifende Sitzlandschaft, die sich in alle Richtungen erweitern lässt. Ein Konzept sowohl für kompakte als auch für sehr großzügige Grundrisse.

Für Orte, an denen Menschen Gepäck und Taschen mit sich führen, bietet plot unkonventionelle Modulvarianten mit Ablageflächen. Bei größeren Sitzlandschaften bieten zusätzliche Accessoires wie Ablagekörbe, Tische, Pflanzgefäße und funktionale Wandschirme die Möglichkeit, unterschiedliche Kommunikationsbereiche zu schaffen. Die einzelnen Ebenen können als Sitzflächen oder Ablagemöglichkeit für Laptops, Tabletts und andere Utensilien gleichermaßen genutzt werden.

Plot zeichnet sich durch ein sorgfältig entwickeltes Farbkonzept mit einer subtilen Mischung aus erdigen, warm wirkenden oder eher kühleren Tonarten aus. Der Farbkanon orientiert sich jeweils an der Farbe des untersten Sitzkissens und ist in sieben Variationen erhältlich; optional gibt es auch zwei monochrome Varianten. Ebenfalls ansprechend soll das Material der farbigen Sitzflächen wirken: ein hochwertiges Kunstleder mit Textilstruktur in metallischer Optik, kombiniert mit Seiten- und Rückenflächen aus anthrazitfarbenem Trevira.

„Wir schaffen Objekte auf der Schwelle zwischen Gestaltung, Neuerfindungen und Kunst“, beschreiben Blasius Osko und Oliver Deichmann ihren Designansatz. Auch der Weg zur Architektur ist nicht weit. Denn beim Betrachter soll der Eindruck geweckt werden, er habe eine Architektur en miniature vor sich, die sich mit versetzten Plateaus dynamisch im Raum bewegt. Die Designer ließen sich bei dem Entwurf auch von Form und Struktur natürlicher Kaskaden, wie etwa Wasserfällen, inspirieren.