imm cologne

Wohnen. Einrichten. Leben.

16. - 22.01.2012

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“Das Haus” als neues Design-Highlight nimmt konkrete Formen an

Nipa Doshi und Jonathan Levien gestalten eine große Wohn-Installation auf der imm cologne 2012.

Nipa Doshi und Jonathan Levien gestalten eine große Wohn-Installation auf der imm cologne 2012.

Wer sagt, dass modernes Alltagsleben und Sinnlichkeit im Widerspruch stehen müssen? “Das Haus – Interiors on Stage” von Doshi Levien auf der imm cologne 2012 will den Gegenbeweis antreten. In einer architektonisch wie gestalterisch visionären Installation entwickelt sich das Designexperiment zu einer faszinierenden Studie über moderne Wohnformen.

“Das Haus” kombiniert das Beste aus ganz verschiedenen Welten. Es könnte überall auf der Welt stehen.” Designerin Nipa Doshi spielt damit auf eine moderne Architektur und Formenwelt an, die auf die traditionell farbenfrohe Ästhetik Asiens trifft, auf die chaotisch anmutende Bautradition indischer oder fernöstlicher Metropolen und auf die offene, nach innen organisierte Wohnkultur Marokkos. Viele dieser Elemente sollen nach den Plänen des Londoner Designteams Doshi Levien in ihrer Installation so zusammengeführt werden, dass etwas Neues entsteht: “Es vereint bedingungslose Modernität und einen sinnlichen Lebensstil”, charakterisiert Partner Jonathan Levien den Entwurf für das neue Designformat der imm cologne: “Das Haus – Interiors on Stage”. Und seine Frau Nipa Doshi ergänzt: “Das ist genau der Grund, warum wir ‘Das Haus’ so entworfen haben – weil es so nicht existiert. Nur Teile davon.” weiterlesen…

imm cologne “pure” steht für moderne Stile im Premiumbereich

Wer auf der imm cologne auf der Suche nach internationalen Top-Marken und High-End-Design ist, der wird besonders in Halle 11 fündig. Das Angebotssegment “pure” erfüllt den Wunsch nach modernen Einrichtungsstilen mit Premiumanspruch, hochkarätige Aussteller zeigen dort komplette Wohnphilosophien. Relevant zugeordnete Fachsortimente ergänzen diese Vielfalt. Bereits im Vorfeld der Veranstaltung gewährt die imm cologne einen Blick auf die Messehighlights vieler Aussteller.

Funktionalität ist der höchste Anspruch an alle modernen Möbel. Aus diesem Grund geht der Trend bei den meisten Einrichtungsgegenständen wieder zur Verkleinerung, denn weniger voluminösen Möbeln erlauben allerhand Funktionalität: leicht verstellbare Sofas, die schnell eine größere Wohnfläche zaubern, Tische, die mit einfachen Handgriffen verlängert werden, wenn Freunde zum Essen kommen, und per Fernbedienung versenkbare Flachbildschirme im Sideboard. Auch Schreibtische benötigen immer weniger Arbeitsfläche, da die technischen Geräte kleiner werden. Dies sind nur einige der neuesten Trends, die die Aussteller schon verraten haben. weiterlesen…

Axor und Ruhe & Raum lassen Bad und Schlafzimmer auf imm cologne 2012 erneut verschmelzen

(Foto: Axor)

Die Zeiten, in denen das Bad ein Raum für sich war und sein Dasein losgelöst vom Rest der Wohnung fristete, sind lange vorbei. Mittlerweile ist das Bad ein Lebensraum geworden, eine Wohlfühloase, und somit elementarer Bestandteil moderner Architektur. Inneneinrichter und Architekten behandeln das Bad nicht mehr stiefmütterlich, sondern binden es gleichberechtigt mit Küche und Wohnzimmer in ihre Planungen ein.

Die Einrichtungskonzepte werden immer vielfältiger und individueller, denn jeder Mensch hat eigene Maßstäbe und Ansprüche an sein eigenes Wohlgefühl, die sich, je nach Lebensphase und –situation, stark voneinander unterscheiden können. Stimmige Raumkonzepte sind zunehmend gefragt, die sich von Einzelprodukten und der reinen Funktionalität loslösen. weiterlesen…

Leichtigkeit nach Plan B – Neues aus der Holzmanufaktur

Der Wohnraum lockert immer mehr auf, die Architektur wird offener, Wohnräume – wie aktuell Bad- und Schlafbereich – wachsen zusammen. Doch im Schlafzimmern selbst dominieren immer noch wuchtig-massive Kleiderschränke, die jeden Anflug von Leichtigkeit erdrücken. Mit einer klaren Formensprache und feinen Konturen will Holzmanufaktur dem jetzt entgegenarbeiten.

Groß ist er noch, der Plan B aus dem Hause Holzmanufaktur – zwischen 200cm und 400 cm breit und 220 bzw. 240 cm hoch. weiterlesen…

Zeitgemäßes Relaxen: Die Polstersessel 405 PF und 406 PF von Stefan Diez

Die Polstersessel 405 PF und 406 PF von Stefan Diez ergänzen sein erfolgreiches Stuhl- und Tischprogramm für Thonet.

Verformtes Holz im Dienste besonderen Sitzkomforts war immer schon ein Markenzeichen von Thonet Sitzmöbeln. Stefan Diez hat dieses Thema bei seinem vor drei Jahren eingeführten erfolgreichen Stuhl-Programm 404 mit neuen Holzverarbeitungstechniken weiterentwickelt und so eine Brücke zwischen Tradition und zeitgemäßen Wohnvisionen gebaut. Nun hat Thonet die erfolgreiche Kollektion 404 um die charakterstarken Polstersessel 405 PF und 406 PF erweitert – Sitzmöbel für entspanntes Sitzen und Loungen im privaten Bereich wie auch in Hotels, Restaurants und Bars. weiterlesen…

Einrichtungstrends und Design-Highlights der imm cologne 2012: ein Interview mit Dick Spierenburg

„Wir werden auf der imm cologne 2012 einen Einrichtungsstil und Produkte sehen, die ihrer Zeit weit voraus sind.“ (Dick Spierenburg, Creative Director Pure Village)

„Wir werden auf der imm cologne 2012 einen Einrichtungsstil und Produkte sehen, die ihrer Zeit weit voraus sind.“ (Dick Spierenburg, Creative Director Pure Village)

Dick Spierenburg ist der Director des neuen Design-Highlights der imm cologne: „Das Haus – Interiors on Stage“. Als erste Designer hat er das Londoner Designstudio Doshi Levien eingeladen, mitten in der Halle Pure Village so etwas wie eine schlüsselfertige Vision von den Möglichkeiten des Wohnens zu bauen.

Welche Einrichtungstrends werden Ihrer Meinung nach die nächsten Jahre bestimmen?
Man kann viele Entwicklungen wahrnehmen, aber daraus gleich einen Trend abzuleiten … das ist mir zu kräftig. Es war schon schwierig, sich bei der Komplexität der Entwicklungen auf jeweils vier Trends zu fokussieren, die wir jährlich im Trendbook abgebildet haben. Es gibt immer auch mehrere Richtungen, die konstant bleiben: eher ruhigere, auf Schlichtheit zielende und eher lebhafte, die viele Farben und viel Material benutzen. Das wird es immer geben, weil es so viele unterschiedliche Menschen als Auftraggeber oder als Einrichter gibt. Aber es ist nicht möglich, jedes Jahr völlig neue und ganz unterschiedliche Trends zu benennen.

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Zonen statt Zimmer: imm cologne 2012 liefert Inspirationen für neue Grundrisse und die Wohntrends der Zukunft

Zonen statt Zimmer:

Zonen statt Zimmer: für das Interior Design ergeben sich mit dem Wegfallen von Raumgrenzen und Mauern ganz neue Möglichkeiten.

Die Architektur der Moderne ist heute wieder so aktuell, weil sie sich – vielleicht das erste Mal überhaupt – mit den Wünschen vieler nach offenen Wohnformen, nach einer flexibleren Organisation des Lebens und einer gegenwartsbezogenen Ästhetik deckt. Wir wollen heute wohnen wie Mies van der Rohe und Le Corbusier es vorgeschlagen haben.

Aber auch so, wie Nipa Doshi und Jonathan Levien es in ihrer Installation „Das Haus – Interiors on Stage“ auf der imm cologne 2012 (16.-22.01.2012) in Köln darstellen: individuell, lebendig, mit kulturellen Anklängen. In einem Haus, das Privatheit und Öffentlichkeit zulässt, das Küche, Essen und Arbeiten, Familie und Freunde, Rückzugsmöglichkeiten und gemeinschaftliche Wellness-Erlebnisse in individueller Weise miteinander verbindet.

Die Konventionen des Wohnens ändern sich mit unserem Lebensstil, und die Architektur ermöglicht es immer mehr Menschen, neue Formen des Wohnens auszuprobieren. Für das Interior Design ergeben sich mit dem Wegfallen von Raumgrenzen und Mauern, mit der neuen Wohnlichkeit und dem Wunsch nach mehr Natur im Haus ganz neue Möglichkeiten. Wer heute ein Haus für zeitgemäßes Wohnen bauen will, braucht mehr als einen Grundriss – er braucht ein Konzept.

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“Das Haus – Interiors on Stage” auf der imm cologne 2012: ein Interview mit Nipa Doshi und Jonathan Levien

Nipa Doshi und Jonathan Levien gestalten eine große Wohn-Installation auf der imm cologne 2012.

Nipa Doshi und Jonathan Levien gestalten eine große Wohn-Installation auf der imm cologne 2012.

Das indisch-britische Designer-Paar Nipa Doshi und Jonathan Levien gestaltet eine große Wohn-Installation auf der imm cologne 2012. Noch mitten in der Planungsphase für „Das Haus – Interiors on Stage“ sprechen Sie in Ihrem Londoner Studio über ihre Vision von individuellen Wohnformen, verschmelzenden Räumen und organisch gewachsenen Häusern.

Ihr aus ineinander geschachtelten Funktionszonen bestehender Entwurf erinnert an eine Collage von Bildern realer Architektur, unterschiedlichen Kulturen und originellen Traumbildern. Eine Innenansicht.

Die Aufgabe für „Das Haus“ lautet, eine künstliche Wohnsituation zu schaffen, die Ihren ganz persönlichen Wünschen entspricht. Können Sie sich ein Wohnhaus mitten auf der Messe denn überhaupt vorstellen?
Nipa Doshi: Wir haben uns zu Beginn des Projekts überlegt, dass unsere Vorstellung von einem perfekten Haus nicht so sehr vom Objekt selbst abhängt als von der Umgebung, in der es steht. Wir wollen mit dem Haus ein Gefühl einfangen. Es steht im Kontext der Messe, also wollten wir kein Haus, das sich anfühlt als würde es frei in der Landschaft stehen. Wir stellen es uns eher als Teil der sozio-ökonomischen Nachbarschaft vor, als Teil einer Gemeinschaft. Wir denken nicht an einen Platz mit Häusern und schönen Gärten, sondern mit Läden und Werkstätten, an ein Haus voller Leben. Und es liegt nicht in einem Wohngebiet, sondern steht in einem urbanen Kontext.

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Design Characters: Experimente im Interior Design

Die grazile Dusch-Wannen-Kombination »Swan«.

Die grazile Dusch-Wannen-Kombination »Swan«. (Foto: Hasenkopf)

Mit der Reihe Design Characters will die Industrie-Manufaktur Hasenkopf bewusst bis an die Grenzen des Machbaren in Sachen Verarbeitung und Verformung mit den unterschiedlichsten Materialien wie Corian, Parapan oder Acryl gehen. Dabei geht es Hasenkopf nicht darum, Prototypen für spätere Serien zu entwickeln, sondern um Experimente mit Formen, Werkstoffen und Verarbeitungstechniken, die ausgefallene Individuallösungen aufzeigen und Architekten und Designern grenznahe Denkanstöße liefern sollen.

Hierzu werden bekannte Designer und Architekten gebeten, ihre Interpretation neuer Lebensräume für die Bereiche  zu entwickeln. In der bereits erschienenen ersten Sequenz wurden Objekte von Stuart A. Veech, Paul Flowers, Titus Bernhard und Peter Martin vorgestellt.

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Lust schlägt Vernuft – Verner Panton’s Visiona II

Zur Kölner Möbelmesse 1970 präsentierte Bayer in Kooperation mit dem dänischen Designer Verner Panton dessen Visiona II – eine geradezu atemberaubend in Farben und Formen schwelgende Wohninszenierung. Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums haben wir uns diesen viel diskutierten Entwurf noch einmal angesehen.

„Barbarella“ im Kino und die Mondlandung in den Fernsehnachrichten. Es gab einmal eine Zeit, da lag die Zukunft so nah, dass man sich geradezu in sie hineinkuscheln konnte. Wohnlandschaft hieß das Zauberwort, das in den Swinging Sixties des vorigen Jahrhunderts eine von allen Konventionen befreite sinnenfrohe Lebensform versprach. Und Polyurethan, Polyester, Polypropylen etc. hießen die Alleskönner aus der Chemie-Retorte, die dem technologischen Fortschritt wie dem ökonomischen Aufschwung und dem gesellschaftlichen Wandel eine völlig neue Designperspektive verliehen: knallbunt und drallrund, Lust schlägt Vernunft. weiterlesen…

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