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leonardoDie Marke mit den weißen Wolken im Emblem hat sich in den vergangenen Jahren von einem Glas- und Geschenkeartikel- Anbieter zur modernen Lifestylemarke entwickelt. Heute kennen rund 80 Prozent der deutschen Bevölkerung LEONARDO, die seit 1972 eingetragene Lifestylemarke der Firma Glaskoch aus Bad Driburg. Dort gibt der LEONARDO glass cube der Marke seit seiner Eröffnung im Mai 2007 ein architektonisches Gesicht. Geschäftsführer Oliver Kleine feierte in diesem Jahr 150-jähriges Firmenjubiläum.

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1trendbookDie Einrichtungsmesse imm cologne gibt jedes Jahr im Herbst eine Trendprognose zu den wichtigsten Entwicklungen im Interior Design heraus. In dem so genannten Trendbook werden die aktuell die Designszene bestimmenden Themen in vier Richtungen weiterentwickelt, die stellvertretend für die unterschiedlichen Geschmäcker und Lebensstile stehen.

Verantwortlich für die Trendanalyse ist das von der imm cologne vor sechs Jahren installierte Trendboard – eine jeweils fünf- bis sechsköpfige Gruppe einflussreicher Designer, Architekten, Materialspezialisten und Fachjournalisten. Die jährlich wechselnde Besetzung eines Teiles der Mitglieder stellt sicher, dass die Arbeit des Trendboards immer wieder neue Impulse erhält.

In einem zweitägigen Workshop diskutieren diese kreativen Gestalter und Fachleute über die aussichtsreichsten Entwicklungen der Designszene, die Bedürfnisse der Menschen und die möglichen Antworten des Designs. Im Nachgang an den Workshop überprüfen die Trendboard-Mitglieder auch die Umsetzung der von ihnen formulierten Trends in der imm cologne Publikation, dem Trendbook.

Die aktuellen vier „Interior Trends 2010” die wir im Rahmen dieses Überblicks Ihnen detaillierter vorstellen möchten, heißen „Discipline”, „Trickery”, „Comfort Zone“ und „Rehab”.

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Wer gedacht hat, dass die Menschen sich angesichts der Bedrohung ihres Lifestyles, der Diskussion um Gesellschaftswerte und Wirtschaftssysteme nicht mehr allzu sehr für Design oder die Wohnzimmergestaltung interessieren würden, hat sich geirrt.

Im Gegenteil. Design scheint vielen wichtiger denn je. Es wird genauer hingeschaut, stärker selektiert, und Werte werden überprüft. Während für die meisten Konsumenten das heimelige Nest noch wichtiger wird, scheinen es viele einflussreiche Designer leid zu sein, Design nur um des Designs willen zu machen.

Es wurde noch nie so viel experimentiert auf der Suche nach intelligenten Lösungen, nach den Formen und Grenzen des Designs und nach nachhaltigen Einsatzmöglichkeiten für neue und alte Materialien, attestieren die Kreativen im Trendboard, dem Expertengremium der imm cologne. Auf der anderen Seite freilich wird auf Nummer Sicher gesetzt, Bewährtes verfeinert und die Solidität des puren Materials gesucht.

Auch wenn nicht alles auf die globale Erfahrung der Wirtschaftskrise zurückzuführen ist, so ist diese in den Augen des Trendboards der imm cologne doch die treibende Kraft bei dem erwarteten starken Ausschlag in vier sehr unterschiedliche Richtungen. „Discipline”, „Trickery”, „Comfort Zone” und „Rehab” heißen die wichtigsten Entwicklungen für die Einrichtungsbranche, die im Trendbook „Interior Trends 2010” dargestellt werden.

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1grandstand21Grand Stand II, ein Buch, das im Gestalten Verlag erschienen ist, stellt innovative Entwicklungen im Messestanddesign vor. Internationale Marken und Firmen führen ihre repräsentativen Lösungen und kreativen Konzepte vor. Zwei Bände mit 180 Ständen auf 520 Seiten in Wort und Bild und im großformatigen Schuber bieten jede Menge Inspiration – besonders in der Phase der Messe- und Standplanung.

Die szenografische Gestaltung von Räumen und Atmosphäre ist eine wichtige Grundlage persönlichen Erlebens. Messeauftritte, die Firmen und Marken die Möglichkeit geben, sich ihren wichtigsten Geschäftspartnern direkt vorzustellen, müssen daher heutzutage ebenso prägnant wie originell und überzeugend ausfallen.

Grand Stand II zeigt aktuelle Entwicklungen im Messestanddesign. Aufgeteilt in zwei Bände konzentriert sich Teil 1 auf Stände, deren Größe 500m2 nicht übersteigt. Diese räumliche Limitierung stellt eine Herausforderung dar, die von den beteiligten Designern mit atmosphärischen Lösungen vorbildlich gemeistert wurde.

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pure_villageEin Sofa von Marcel Wanders, ein Stuhl von Konstantin Grcic oder ein Regal von Arik Levy alleine machen noch keinen Wohnraum. Erst die Zwischentöne, die Rauminszenierung und der Kontext von Möbeln, Stoffen und Licht lassen sie als Akteure gut dastehen. Daher stehen Designobjekte heute immer öfter für ein kreatives Gesamtkonzept.

Das neue Präsentationsformat Pure Village trägt dieser Marktentwicklung Rechnung, indem es im Rahmen der imm cologne 2010 eine Bühne schafft, auf der Einzelpräsentationen exklusiver Designobjekte genauso zur Wirkung kommen wie die Darstellung kreativer Einrichtungskonzepte. In Halle 3.2 werden vom 19. bis 24. Januar 2010 die Highlights aus den Fachsortimenten in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Möbeln des Segments Pure (Halle 11) und den Ideen des Forums d3 Design Talents (Halle 3.1) versammelt.

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fair-designDie Bedeutung von Messeauftritten ist trotz der Konkurrenz durch das Internet nach wie vor immens. Der direkte Kontakt zum Hersteller bleibt für Kunden weiterhin ein zentrales Thema, und so bilden Messestände immer noch einen wichtigen Teil der Markenpositionierung.

Wie unterschiedlich sich die Auftritte für verschiedene Auftrageber gestalten können, zeigt Sibylle Kramer in „Fair Design“ mit insgesamt 60 Projekten internationaler Messearchitektur von der Kölner Orgatec bis zur Expo im japanischen Aichi, darunter Projekte von Karim Rashid, Luigi Colani und Francesc Rifé.

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wohnung_von_morgenWohnschablonen sind nicht mehr angesagt. Flexibilität und Individualität zeichnen eine zeitgemäße Wohnungsarchitektur und -einrichtung aus. Oder gibt es nur einfach neue Schablonen? Zumindest lassen sich allgemeine Strukturen skizzieren, die den Grundriss der Wohnung von morgen bestimmen.

Handlungsbedarf zeichnet sich ab – vor allem bei der Standardwohnung. Die eigenen vier Wände, das Haus im Grünen: Alterssitz und Erbgroschen. Aber auch ohne Besitzurkunde ist der „Ikea-Nestbauinstinkt“ (Chuck Palahniuk: Fight Club) so stark verbreitet wie nie zuvor.

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ana_mir_emili_padrosDesign aus Spanien lebt und erfreut sich bester Gesundheit. Die kreativen Köpfe des so genannten neuen spanischen Designs der späten 80er- und frühen 90er-Jahre wie Alberto Liévore, Javier Mariscal, Jaume Tresserra, Antoni Arola, Òscar Tusquets, Jorge Pensi oder Ramon Benedito arbeiten nach wie vor auf höchstem Niveau.

Und die Generation nach ’92, unter anderem repräsentiert durch Marti Guixé, Martin Ruiz de Azúa, Curro Claret, Anna Mir und Emilio Padrós sowie junge Designer wie zum Beispiel Jaime Hayón sind längst sowohl innerhalb als auch außerhalb spanischer Grenzen ein Begriff. So darf man wohl mit Fug und Recht von der Reife des spanischen Designs sprechen, das in Europa mit Stolz seinen Platz behauptet.

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Intimsphäre ist der Luxus des 21. Jahrhunderts. Die Wohnung öffnet sich zunehmend der Außenwelt, wird zur Bühne, zur Arbeitsstätte. Und während die Wände des Kokons dünner werden und die Grenzen verwischen, vermischt sich auch der Formenkanon privater und öffentlicher Ästhetik.

Von Natur aus ist der Mensch ein Nomade. Eigentlich. Jahrtausende lang beschränkte sich sein Nestbautrieb auf Höhlen und das, was wir heute „temporäre Architektur” nennen würden – mehr oder weniger provisorische Schutzhütten. Man trat hinein oder hinaus, innen war innen und außen außen. Fensterlöcher wurden verrammelt, und das Zimmer mit Aussicht ist eine romantische Erfindung. Die Wohnung als Lebensmittelpunkt mit individueller Ästhetik und privatem Charakter ist nicht nur ein neuzeitliches, sondern geradezu modernes Phänomen.

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„Global Street Food“ heisst die aktuelle Installation von Mike Meiré für die Ausstellungsreihe der Dornbracht Edges, die im Rahmen der imm cologne 2009 gezeigt wird. Im Gegensatz zu „The Farm Project“ (2006) geht es nicht um die private Küche als Bühne des Lebens, sondern um improvisierte, inszenierte Küchen im öffentlichen Raum – auf und an den Straßen.

Mike Meiré betreibt damit weltweit Grundlagenforschung in Sachen “Design”, er erforscht die Rituale der Menschen vor Ort und betrachtet die Küche als Ort der sozialen Dynamik und Transformation: “Aus dieser Art Feldforschung erhoffe ich mir eine Entwicklung, die zu andersartigen Ausdrucksformen führt und zu einer Ästhetik, die Stilbrüche sucht.” (Mike Meiré)

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18. - 23.01.2011

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