imm cologne

Wohnen. Einrichten. Leben.

13. – 19.01.2014

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Zonen statt Zimmer: imm cologne 2012 liefert Inspirationen für neue Grundrisse und die Wohntrends der Zukunft

Zonen statt Zimmer:

Zonen statt Zimmer: für das Interior Design ergeben sich mit dem Wegfallen von Raumgrenzen und Mauern ganz neue Möglichkeiten.

Die Architektur der Moderne ist heute wieder so aktuell, weil sie sich – vielleicht das erste Mal überhaupt – mit den Wünschen vieler nach offenen Wohnformen, nach einer flexibleren Organisation des Lebens und einer gegenwartsbezogenen Ästhetik deckt. Wir wollen heute wohnen wie Mies van der Rohe und Le Corbusier es vorgeschlagen haben.

Aber auch so, wie Nipa Doshi und Jonathan Levien es in ihrer Installation „Das Haus – Interiors on Stage“ auf der imm cologne 2012 (16.-22.01.2012) in Köln darstellen: individuell, lebendig, mit kulturellen Anklängen. In einem Haus, das Privatheit und Öffentlichkeit zulässt, das Küche, Essen und Arbeiten, Familie und Freunde, Rückzugsmöglichkeiten und gemeinschaftliche Wellness-Erlebnisse in individueller Weise miteinander verbindet.

Die Konventionen des Wohnens ändern sich mit unserem Lebensstil, und die Architektur ermöglicht es immer mehr Menschen, neue Formen des Wohnens auszuprobieren. Für das Interior Design ergeben sich mit dem Wegfallen von Raumgrenzen und Mauern, mit der neuen Wohnlichkeit und dem Wunsch nach mehr Natur im Haus ganz neue Möglichkeiten. Wer heute ein Haus für zeitgemäßes Wohnen bauen will, braucht mehr als einen Grundriss – er braucht ein Konzept.

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“Das Haus – Interiors on Stage” auf der imm cologne 2012: ein Interview mit Nipa Doshi und Jonathan Levien

Nipa Doshi und Jonathan Levien gestalten eine große Wohn-Installation auf der imm cologne 2012.

Nipa Doshi und Jonathan Levien gestalten eine große Wohn-Installation auf der imm cologne 2012.

Das indisch-britische Designer-Paar Nipa Doshi und Jonathan Levien gestaltet eine große Wohn-Installation auf der imm cologne 2012. Noch mitten in der Planungsphase für „Das Haus – Interiors on Stage“ sprechen Sie in Ihrem Londoner Studio über ihre Vision von individuellen Wohnformen, verschmelzenden Räumen und organisch gewachsenen Häusern.

Ihr aus ineinander geschachtelten Funktionszonen bestehender Entwurf erinnert an eine Collage von Bildern realer Architektur, unterschiedlichen Kulturen und originellen Traumbildern. Eine Innenansicht.

Die Aufgabe für „Das Haus“ lautet, eine künstliche Wohnsituation zu schaffen, die Ihren ganz persönlichen Wünschen entspricht. Können Sie sich ein Wohnhaus mitten auf der Messe denn überhaupt vorstellen?
Nipa Doshi: Wir haben uns zu Beginn des Projekts überlegt, dass unsere Vorstellung von einem perfekten Haus nicht so sehr vom Objekt selbst abhängt als von der Umgebung, in der es steht. Wir wollen mit dem Haus ein Gefühl einfangen. Es steht im Kontext der Messe, also wollten wir kein Haus, das sich anfühlt als würde es frei in der Landschaft stehen. Wir stellen es uns eher als Teil der sozio-ökonomischen Nachbarschaft vor, als Teil einer Gemeinschaft. Wir denken nicht an einen Platz mit Häusern und schönen Gärten, sondern mit Läden und Werkstätten, an ein Haus voller Leben. Und es liegt nicht in einem Wohngebiet, sondern steht in einem urbanen Kontext.

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Design Characters: Experimente im Interior Design

Die grazile Dusch-Wannen-Kombination »Swan«.

Die grazile Dusch-Wannen-Kombination »Swan«. (Foto: Hasenkopf)

Mit der Reihe Design Characters will die Industrie-Manufaktur Hasenkopf bewusst bis an die Grenzen des Machbaren in Sachen Verarbeitung und Verformung mit den unterschiedlichsten Materialien wie Corian, Parapan oder Acryl gehen. Dabei geht es Hasenkopf nicht darum, Prototypen für spätere Serien zu entwickeln, sondern um Experimente mit Formen, Werkstoffen und Verarbeitungstechniken, die ausgefallene Individuallösungen aufzeigen und Architekten und Designern grenznahe Denkanstöße liefern sollen.

Hierzu werden bekannte Designer und Architekten gebeten, ihre Interpretation neuer Lebensräume für die Bereiche  zu entwickeln. In der bereits erschienenen ersten Sequenz wurden Objekte von Stuart A. Veech, Paul Flowers, Titus Bernhard und Peter Martin vorgestellt.

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Lust schlägt Vernuft – Verner Panton’s Visiona II

Zur Kölner Möbelmesse 1970 präsentierte Bayer in Kooperation mit dem dänischen Designer Verner Panton dessen Visiona II – eine geradezu atemberaubend in Farben und Formen schwelgende Wohninszenierung. Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums haben wir uns diesen viel diskutierten Entwurf noch einmal angesehen.

„Barbarella“ im Kino und die Mondlandung in den Fernsehnachrichten. Es gab einmal eine Zeit, da lag die Zukunft so nah, dass man sich geradezu in sie hineinkuscheln konnte. Wohnlandschaft hieß das Zauberwort, das in den Swinging Sixties des vorigen Jahrhunderts eine von allen Konventionen befreite sinnenfrohe Lebensform versprach. Und Polyurethan, Polyester, Polypropylen etc. hießen die Alleskönner aus der Chemie-Retorte, die dem technologischen Fortschritt wie dem ökonomischen Aufschwung und dem gesellschaftlichen Wandel eine völlig neue Designperspektive verliehen: knallbunt und drallrund, Lust schlägt Vernunft. weiterlesen…

Design Post Köln: Kreativer FH-Nachwuchs präsentiert innovative Möbelkonzepte

Einmal mehr bietet die Design Post Köln dem Designnachwuchs ein öffentliches Forum. Studierende des Fachbereichs Gestaltung der FH Aachen stellen neue und innovative Möbelkonzepte für den Schnittstellenbereich In- und Outdoor aus. Der Titel der Ausstellung lautet “in_side_out”.

Das Semesterprojekt wurde unter der Leitung von Prof. Dipl. Des. Matthias Rexforth, in Kooperation mit dem Unternehmen Reichenberg & Weiss und dem Fachbereich Bauingenieurwesen der FH Aachen unter Prof. Dr. Paschmann, durchgeführt.

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Wie formbar ist eine Marke? Fragen an Oliver Kleine, Leonardo

leonardoDie Marke mit den weißen Wolken im Emblem hat sich in den vergangenen Jahren von einem Glas- und Geschenkeartikel- Anbieter zur modernen Lifestylemarke entwickelt. Heute kennen rund 80 Prozent der deutschen Bevölkerung LEONARDO, die seit 1972 eingetragene Lifestylemarke der Firma Glaskoch aus Bad Driburg. Dort gibt der LEONARDO glass cube der Marke seit seiner Eröffnung im Mai 2007 ein architektonisches Gesicht. Geschäftsführer Oliver Kleine feierte in diesem Jahr 150-jähriges Firmenjubiläum.

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Interior Trends 2010: alle vier Trends im Überblick

1trendbookDie Einrichtungsmesse imm cologne gibt jedes Jahr im Herbst eine Trendprognose zu den wichtigsten Entwicklungen im Interior Design heraus. In dem so genannten Trendbook werden die aktuell die Designszene bestimmenden Themen in vier Richtungen weiterentwickelt, die stellvertretend für die unterschiedlichen Geschmäcker und Lebensstile stehen.

Verantwortlich für die Trendanalyse ist das von der imm cologne vor sechs Jahren installierte Trendboard – eine jeweils fünf- bis sechsköpfige Gruppe einflussreicher Designer, Architekten, Materialspezialisten und Fachjournalisten. Die jährlich wechselnde Besetzung eines Teiles der Mitglieder stellt sicher, dass die Arbeit des Trendboards immer wieder neue Impulse erhält.

In einem zweitägigen Workshop diskutieren diese kreativen Gestalter und Fachleute über die aussichtsreichsten Entwicklungen der Designszene, die Bedürfnisse der Menschen und die möglichen Antworten des Designs. Im Nachgang an den Workshop überprüfen die Trendboard-Mitglieder auch die Umsetzung der von ihnen formulierten Trends in der imm cologne Publikation, dem Trendbook.

Die aktuellen vier „Interior Trends 2010” die wir im Rahmen dieses Überblicks Ihnen detaillierter vorstellen möchten, heißen „Discipline”, „Trickery”, „Comfort Zone“ und „Rehab”.

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Trendbook imm cologne 2010 stellt die Einrichtungstrends 2010 vor

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Wer gedacht hat, dass die Menschen sich angesichts der Bedrohung ihres Lifestyles, der Diskussion um Gesellschaftswerte und Wirtschaftssysteme nicht mehr allzu sehr für Design oder die Wohnzimmergestaltung interessieren würden, hat sich geirrt.

Im Gegenteil. Design scheint vielen wichtiger denn je. Es wird genauer hingeschaut, stärker selektiert, und Werte werden überprüft. Während für die meisten Konsumenten das heimelige Nest noch wichtiger wird, scheinen es viele einflussreiche Designer leid zu sein, Design nur um des Designs willen zu machen.

Es wurde noch nie so viel experimentiert auf der Suche nach intelligenten Lösungen, nach den Formen und Grenzen des Designs und nach nachhaltigen Einsatzmöglichkeiten für neue und alte Materialien, attestieren die Kreativen im Trendboard, dem Expertengremium der imm cologne. Auf der anderen Seite freilich wird auf Nummer Sicher gesetzt, Bewährtes verfeinert und die Solidität des puren Materials gesucht.

Auch wenn nicht alles auf die globale Erfahrung der Wirtschaftskrise zurückzuführen ist, so ist diese in den Augen des Trendboards der imm cologne doch die treibende Kraft bei dem erwarteten starken Ausschlag in vier sehr unterschiedliche Richtungen. „Discipline”, „Trickery”, „Comfort Zone” und „Rehab” heißen die wichtigsten Entwicklungen für die Einrichtungsbranche, die im Trendbook „Interior Trends 2010” dargestellt werden.

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Grand Stand II: innovatives Messestanddesign und zukunftsweisende Konzepte

1grandstand21Grand Stand II, ein Buch, das im Gestalten Verlag erschienen ist, stellt innovative Entwicklungen im Messestanddesign vor. Internationale Marken und Firmen führen ihre repräsentativen Lösungen und kreativen Konzepte vor. Zwei Bände mit 180 Ständen auf 520 Seiten in Wort und Bild und im großformatigen Schuber bieten jede Menge Inspiration – besonders in der Phase der Messe- und Standplanung.

Die szenografische Gestaltung von Räumen und Atmosphäre ist eine wichtige Grundlage persönlichen Erlebens. Messeauftritte, die Firmen und Marken die Möglichkeit geben, sich ihren wichtigsten Geschäftspartnern direkt vorzustellen, müssen daher heutzutage ebenso prägnant wie originell und überzeugend ausfallen.

Grand Stand II zeigt aktuelle Entwicklungen im Messestanddesign. Aufgeteilt in zwei Bände konzentriert sich Teil 1 auf Stände, deren Größe 500m2 nicht übersteigt. Diese räumliche Limitierung stellt eine Herausforderung dar, die von den beteiligten Designern mit atmosphärischen Lösungen vorbildlich gemeistert wurde.

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Pure Village: Neues Ausstellungsformat mit höchstem Designanspruch

pure_villageEin Sofa von Marcel Wanders, ein Stuhl von Konstantin Grcic oder ein Regal von Arik Levy alleine machen noch keinen Wohnraum. Erst die Zwischentöne, die Rauminszenierung und der Kontext von Möbeln, Stoffen und Licht lassen sie als Akteure gut dastehen. Daher stehen Designobjekte heute immer öfter für ein kreatives Gesamtkonzept.

Das neue Präsentationsformat Pure Village trägt dieser Marktentwicklung Rechnung, indem es im Rahmen der imm cologne 2010 eine Bühne schafft, auf der Einzelpräsentationen exklusiver Designobjekte genauso zur Wirkung kommen wie die Darstellung kreativer Einrichtungskonzepte. In Halle 3.2 werden vom 19. bis 24. Januar 2010 die Highlights aus den Fachsortimenten in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Möbeln des Segments Pure (Halle 11) und den Ideen des Forums d3 Design Talents (Halle 3.1) versammelt.

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