
Zonen statt Zimmer: für das Interior Design ergeben sich mit dem Wegfallen von Raumgrenzen und Mauern ganz neue Möglichkeiten.
Die Architektur der Moderne ist heute wieder so aktuell, weil sie sich – vielleicht das erste Mal überhaupt – mit den Wünschen vieler nach offenen Wohnformen, nach einer flexibleren Organisation des Lebens und einer gegenwartsbezogenen Ästhetik deckt. Wir wollen heute wohnen wie Mies van der Rohe und Le Corbusier es vorgeschlagen haben.
Aber auch so, wie Nipa Doshi und Jonathan Levien es in ihrer Installation „Das Haus – Interiors on Stage“ auf der imm cologne 2012 (16.-22.01.2012) in Köln darstellen: individuell, lebendig, mit kulturellen Anklängen. In einem Haus, das Privatheit und Öffentlichkeit zulässt, das Küche, Essen und Arbeiten, Familie und Freunde, Rückzugsmöglichkeiten und gemeinschaftliche Wellness-Erlebnisse in individueller Weise miteinander verbindet.
Die Konventionen des Wohnens ändern sich mit unserem Lebensstil, und die Architektur ermöglicht es immer mehr Menschen, neue Formen des Wohnens auszuprobieren. Für das Interior Design ergeben sich mit dem Wegfallen von Raumgrenzen und Mauern, mit der neuen Wohnlichkeit und dem Wunsch nach mehr Natur im Haus ganz neue Möglichkeiten. Wer heute ein Haus für zeitgemäßes Wohnen bauen will, braucht mehr als einen Grundriss – er braucht ein Konzept.
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06. Oktober 2011
Kategorie: Architektur, Designkonzepte, Events, Topdesigner, Trends
Tags: Architektur, Das Haus – Interiors on Stage, Design, Designkonzepte, Essen, Funktionszonen, Grundrisse, imm cologne 2012, Interior Design, Jonathan Levien, Köln, Konzept, Küche, Le Corbusier, LivingKitchen, Mies van der Rohe, Möbel, Nipa Doshi, Topdesigner, Wohnen, Wohnen der Zukunft, Wohnung

Nipa Doshi und Jonathan Levien gestalten eine große Wohn-Installation auf der imm cologne 2012.
Das indisch-britische Designer-Paar Nipa Doshi und Jonathan Levien gestaltet eine große Wohn-Installation auf der imm cologne 2012. Noch mitten in der Planungsphase für „Das Haus – Interiors on Stage“ sprechen Sie in Ihrem Londoner Studio über ihre Vision von individuellen Wohnformen, verschmelzenden Räumen und organisch gewachsenen Häusern.
Ihr aus ineinander geschachtelten Funktionszonen bestehender Entwurf erinnert an eine Collage von Bildern realer Architektur, unterschiedlichen Kulturen und originellen Traumbildern. Eine Innenansicht.
Die Aufgabe für „Das Haus“ lautet, eine künstliche Wohnsituation zu schaffen, die Ihren ganz persönlichen Wünschen entspricht. Können Sie sich ein Wohnhaus mitten auf der Messe denn überhaupt vorstellen?
Nipa Doshi: Wir haben uns zu Beginn des Projekts überlegt, dass unsere Vorstellung von einem perfekten Haus nicht so sehr vom Objekt selbst abhängt als von der Umgebung, in der es steht. Wir wollen mit dem Haus ein Gefühl einfangen. Es steht im Kontext der Messe, also wollten wir kein Haus, das sich anfühlt als würde es frei in der Landschaft stehen. Wir stellen es uns eher als Teil der sozio-ökonomischen Nachbarschaft vor, als Teil einer Gemeinschaft. Wir denken nicht an einen Platz mit Häusern und schönen Gärten, sondern mit Läden und Werkstätten, an ein Haus voller Leben. Und es liegt nicht in einem Wohngebiet, sondern steht in einem urbanen Kontext.
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30. September 2011
Kategorie: Architektur, Designkonzepte, Topdesigner
Tags: Architektur, Das Haus, Das Haus – Interiors on Stage, Design, imm cologne 2012, Interview, Jonathan Levien, Le Corbusier, Nipa Doshi, Räume, Topdesigner

Die grazile Dusch-Wannen-Kombination »Swan«. (Foto: Hasenkopf)
Mit der Reihe Design Characters will die Industrie-Manufaktur Hasenkopf bewusst bis an die Grenzen des Machbaren in Sachen Verarbeitung und Verformung mit den unterschiedlichsten Materialien wie Corian, Parapan oder Acryl gehen. Dabei geht es Hasenkopf nicht darum, Prototypen für spätere Serien zu entwickeln, sondern um Experimente mit Formen, Werkstoffen und Verarbeitungstechniken, die ausgefallene Individuallösungen aufzeigen und Architekten und Designern grenznahe Denkanstöße liefern sollen.
Hierzu werden bekannte Designer und Architekten gebeten, ihre Interpretation neuer Lebensräume für die Bereiche zu entwickeln. In der bereits erschienenen ersten Sequenz wurden Objekte von Stuart A. Veech, Paul Flowers, Titus Bernhard und Peter Martin vorgestellt.
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31. August 2010
Kategorie: Designkonzepte, Trends
Tags: Acryl, Arbeitsplatz, Architekten, Bad, Corian, Denkanstöße, Design, Design Characters, Designer, Experimente, Hasenkopf, Hydra XXL, Innovationen, Interior Design, Küche, Parapan, Paul Flowers, Peter Martin, Stuart A. Veech, Swan, Titus Bernhard, Twister, Workflow
Zur Kölner Möbelmesse 1970 präsentierte Bayer in Kooperation mit dem dänischen Designer Verner Panton dessen Visiona II – eine geradezu atemberaubend in Farben und Formen schwelgende Wohninszenierung. Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums haben wir uns diesen viel diskutierten Entwurf noch einmal angesehen.
„Barbarella“ im Kino und die Mondlandung in den Fernsehnachrichten. Es gab einmal eine Zeit, da lag die Zukunft so nah, dass man sich geradezu in sie hineinkuscheln konnte. Wohnlandschaft hieß das Zauberwort, das in den Swinging Sixties des vorigen Jahrhunderts eine von allen Konventionen befreite sinnenfrohe Lebensform versprach. Und Polyurethan, Polyester, Polypropylen etc. hießen die Alleskönner aus der Chemie-Retorte, die dem technologischen Fortschritt wie dem ökonomischen Aufschwung und dem gesellschaftlichen Wandel eine völlig neue Designperspektive verliehen: knallbunt und drallrund, Lust schlägt Vernunft. weiterlesen…
26. April 2010
Kategorie: Designkonzepte, News, visions
Tags: Bayer, Design, Download, Entspannung, Farben, Formen, futuristisch, Gerrit Terstiege, imm cologne, Interior Design, Joe Colombo, Köln, Kölner Möbelmesse, Kreativität, Magazin, Panton-Chair, Verner Panton, Visiona, visions
Einmal mehr bietet die Design Post Köln dem Designnachwuchs ein öffentliches Forum. Studierende des Fachbereichs Gestaltung der FH Aachen stellen neue und innovative Möbelkonzepte für den Schnittstellenbereich In- und Outdoor aus. Der Titel der Ausstellung lautet “in_side_out”.
Das Semesterprojekt wurde unter der Leitung von Prof. Dipl. Des. Matthias Rexforth, in Kooperation mit dem Unternehmen Reichenberg & Weiss und dem Fachbereich Bauingenieurwesen der FH Aachen unter Prof. Dr. Paschmann, durchgeführt.
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29. März 2010
Kategorie: Designkonzepte, Events
Tags: Ausstellung, Benefiz-Konzert, Design, Design Post, Designkonzepte, Event, FH Aachen, in_side_out, Katrin Höpker, Matthias Rexforth, Möbelkonzepte, Outdoor, Reichenberg & Weiss
Die Marke mit den weißen Wolken im Emblem hat sich in den vergangenen Jahren von einem Glas- und Geschenkeartikel- Anbieter zur modernen Lifestylemarke entwickelt. Heute kennen rund 80 Prozent der deutschen Bevölkerung LEONARDO, die seit 1972 eingetragene Lifestylemarke der Firma Glaskoch aus Bad Driburg. Dort gibt der LEONARDO glass cube der Marke seit seiner Eröffnung im Mai 2007 ein architektonisches Gesicht. Geschäftsführer Oliver Kleine feierte in diesem Jahr 150-jähriges Firmenjubiläum.
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15. Oktober 2009
Kategorie: Aussteller, Designkonzepte
Tags: Alessandro Mendini, Annette Lang, Bad Driburg, Bauhaus, Demokratisierung des Designs, Designphilosophie, Frank A. Reinhardt, Geschenkeartikel, Glas, Glaskoch, imm cologne 2010, Ingrid Bergér, Interview, Karim Rashid, Leonardo, Leonardo glass cube, Leonardo living, Lifestylemarke, Made in Germany, Markenmöbel, Michael Graves, Möbeldesign, Möbelkollektion, Oliver Kleine, Phoenix Design, red dot, Ron Arad, Ross Lovegrove, Sebastian Conran, Ulf Moritz
Die Einrichtungsmesse imm cologne gibt jedes Jahr im Herbst eine Trendprognose zu den wichtigsten Entwicklungen im Interior Design heraus. In dem so genannten Trendbook werden die aktuell die Designszene bestimmenden Themen in vier Richtungen weiterentwickelt, die stellvertretend für die unterschiedlichen Geschmäcker und Lebensstile stehen.
Verantwortlich für die Trendanalyse ist das von der imm cologne vor sechs Jahren installierte Trendboard – eine jeweils fünf- bis sechsköpfige Gruppe einflussreicher Designer, Architekten, Materialspezialisten und Fachjournalisten. Die jährlich wechselnde Besetzung eines Teiles der Mitglieder stellt sicher, dass die Arbeit des Trendboards immer wieder neue Impulse erhält.
In einem zweitägigen Workshop diskutieren diese kreativen Gestalter und Fachleute über die aussichtsreichsten Entwicklungen der Designszene, die Bedürfnisse der Menschen und die möglichen Antworten des Designs. Im Nachgang an den Workshop überprüfen die Trendboard-Mitglieder auch die Umsetzung der von ihnen formulierten Trends in der imm cologne Publikation, dem Trendbook.
Die aktuellen vier „Interior Trends 2010” die wir im Rahmen dieses Überblicks Ihnen detaillierter vorstellen möchten, heißen „Discipline”, „Trickery”, „Comfort Zone“ und „Rehab”.
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22. September 2009
Kategorie: Designkonzepte, Interior Trends 2010, Trends
Tags: Architekten, Designer, Einrichtungstrends, Fachjournalisten, imm cologne 2010, Interior Design, Interior Trends 2010, Materialspezialisten, Möbeltrends, Trendanalyse, Trendbook, Trendprognose, Trends, Workshop, „Comfort Zone”, „Discipline”, „Rehab”, „Trickery”





Wer gedacht hat, dass die Menschen sich angesichts der Bedrohung ihres Lifestyles, der Diskussion um Gesellschaftswerte und Wirtschaftssysteme nicht mehr allzu sehr für Design oder die Wohnzimmergestaltung interessieren würden, hat sich geirrt.
Im Gegenteil. Design scheint vielen wichtiger denn je. Es wird genauer hingeschaut, stärker selektiert, und Werte werden überprüft. Während für die meisten Konsumenten das heimelige Nest noch wichtiger wird, scheinen es viele einflussreiche Designer leid zu sein, Design nur um des Designs willen zu machen.
Es wurde noch nie so viel experimentiert auf der Suche nach intelligenten Lösungen, nach den Formen und Grenzen des Designs und nach nachhaltigen Einsatzmöglichkeiten für neue und alte Materialien, attestieren die Kreativen im Trendboard, dem Expertengremium der imm cologne. Auf der anderen Seite freilich wird auf Nummer Sicher gesetzt, Bewährtes verfeinert und die Solidität des puren Materials gesucht.
Auch wenn nicht alles auf die globale Erfahrung der Wirtschaftskrise zurückzuführen ist, so ist diese in den Augen des Trendboards der imm cologne doch die treibende Kraft bei dem erwarteten starken Ausschlag in vier sehr unterschiedliche Richtungen. „Discipline”, „Trickery”, „Comfort Zone” und „Rehab” heißen die wichtigsten Entwicklungen für die Einrichtungsbranche, die im Trendbook „Interior Trends 2010” dargestellt werden.
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17. September 2009
Kategorie: Designkonzepte, Interior Trends 2010, Trends
Tags: Bauhaus, Bertjan Pot, Cecilie Manz, Einrichtungstrends, Farben, Formen, Giulio Ridolfo, imm cologne 2010, Interior Trends 2010, Johanna Grawunder, Lifestyle, Marcus Fairs, Möbeltrends, Muster, Qualität, Trendboard, Trendbook, Trendfarben, Trends, „Comfort Zone”, „Discipline”, „Rehab”, „Trickery”
Grand Stand II, ein Buch, das im Gestalten Verlag erschienen ist, stellt innovative Entwicklungen im Messestanddesign vor. Internationale Marken und Firmen führen ihre repräsentativen Lösungen und kreativen Konzepte vor. Zwei Bände mit 180 Ständen auf 520 Seiten in Wort und Bild und im großformatigen Schuber bieten jede Menge Inspiration – besonders in der Phase der Messe- und Standplanung.
Die szenografische Gestaltung von Räumen und Atmosphäre ist eine wichtige Grundlage persönlichen Erlebens. Messeauftritte, die Firmen und Marken die Möglichkeit geben, sich ihren wichtigsten Geschäftspartnern direkt vorzustellen, müssen daher heutzutage ebenso prägnant wie originell und überzeugend ausfallen.
Grand Stand II zeigt aktuelle Entwicklungen im Messestanddesign. Aufgeteilt in zwei Bände konzentriert sich Teil 1 auf Stände, deren Größe 500m2 nicht übersteigt. Diese räumliche Limitierung stellt eine Herausforderung dar, die von den beteiligten Designern mit atmosphärischen Lösungen vorbildlich gemeistert wurde.
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07. September 2009
Kategorie: Aussteller, Designkonzepte, Trends
Tags: Aussteller, Gestalten Verlag, Grand Stand II, internationale Marken, Messedesign, Messeplanung, Messestanddesign, Standbau
Ein Sofa von Marcel Wanders, ein Stuhl von Konstantin Grcic oder ein Regal von Arik Levy alleine machen noch keinen Wohnraum. Erst die Zwischentöne, die Rauminszenierung und der Kontext von Möbeln, Stoffen und Licht lassen sie als Akteure gut dastehen. Daher stehen Designobjekte heute immer öfter für ein kreatives Gesamtkonzept.
Das neue Präsentationsformat Pure Village trägt dieser Marktentwicklung Rechnung, indem es im Rahmen der imm cologne 2010 eine Bühne schafft, auf der Einzelpräsentationen exklusiver Designobjekte genauso zur Wirkung kommen wie die Darstellung kreativer Einrichtungskonzepte. In Halle 3.2 werden vom 19. bis 24. Januar 2010 die Highlights aus den Fachsortimenten in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Möbeln des Segments Pure (Halle 11) und den Ideen des Forums d3 Design Talents (Halle 3.1) versammelt.
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20. August 2009
Kategorie: Designkonzepte, pure village, Trends
Tags: Architekten, Arik Lévy, Bad, Baddesign, Bäder, Badkonzepte, Badplaner, Badsegment, brand spaces, d3 Design Talents, Designer, Designobjekte, Dick Spierenburg, Einzelhändler, exklusives Design, Fachsortimente, Gerald Böse, Gesamtkonzept, Halle 3.1, Halle 3.2, imm cologne 2010, Innenarchitekten, Interior Design, Koelnmesse, Konstantin Grcic, kreative Einrichtungskonzepte, Lichtdesigner, Living Bath Room, Marcel Wanders, Marken, Produktpräsentation, Pure, pure village, Raumkonzepte, Raummodule, Trends, Verschmelzung der Wohnbereiche
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