imm cologne

Wohnen. Einrichten. Leben.

13. – 19.01.2014

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„Green Design: Realität oder Utopie?“ – eine Podiumsdiskussion initiiert von Axor

Grün ist längst nicht mehr nur eine Farbe, sondern auch eine Lebenseinstellung. Es gibt grüne Produkte, grüne Investitionen, grüne Energien. Das Attribut grün steht für Umweltverträglichkeit, Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung. Und es bezeichnet auch grünes Design. Doch was genau verbirgt sich hinter diesem Begriff? Wie weit kann bzw. muss er gefasst werden und welche Implikationen sind damit verbunden? Und gibt es überhaupt ein spezifisches grünes Design? weiterlesen…

Ökorausch verbindet Design mit Bewusstsein

(Foto: Ökorausch)

(Foto: Ökorausch)

Am 24. und 25. September 2011 findet zum vierten Mal die Ausstellung „Ökorausch“ in Köln statt. Wie groß das Interesse an der Verbindung der Themen Design und Umweltbewusstsein ist, zeigt der Umzug in die ehemalige 4711-Seifenfabrik im Barthonia Forum in Ehrenfeld. Das Gelände von Jack in the Box auf dem ehemaligen Ehrenfelder Bahnhof ist für die Fülle an Teilnehmern zu klein geworden.

Über 50 Designlabels wollen zeigen, dass nachhaltiges Design auch innovativ und ästhetisch sein kann. Präsentiert werden unter anderem Produkte aus den Bereichen Mode, Möbel und Accessoires, die unterstreichen sollen, dass ökologisches Bewusstsein und Fair Trade für die Hersteller kein Trend, sondern Selbstverständlichkeit ist. So entstehen etwa Modeartikel, die sich hektischen Kollektionsrhythmen entziehen. Aus Wellpappe werden dekorative Lampenschirme oder Einkaufswagen werden zu Sitzmöbeln upgecycelt.

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Parkett: ein gesundes Naturprodukt für ein gutes Wohngefühl

Gesund-Boden: Parkett ist leicht zu reinigen und sorgt als Naturmaterial für ein Allergiker freundliches Wohnumfeld. (Foto: Bauwerk Parkett)

Gesund-Boden: Parkett ist leicht zu reinigen und sorgt als Naturmaterial für ein Allergiker freundliches Wohnumfeld. (Foto: Bauwerk Parkett)

Schadstoffe im Bodenbelag können das Wohlbefinden im eigenen Zuhause empfindlich stören und sogar Allergien begünstigen. Außerdem sind viele Bodenbeläge schlecht zu reinigen, da Verschmutzungen auf ihnen haften bleiben. Mit einem Naturprodukt wie Parkett leidet die Gesundheit nicht – vor allem, wenn eine unabhängige Stelle die Qualität des Holzes überprüft, bevor es verlegt wird.

Das Sentinel-Haus-Institut (Blog) zertifiziert Fabrikate von Baustoff-Herstellern, die ein gesundes Wohnklima gewährleisten. Als Bewertungskriterien gelten die Grundsätze des Deutschen Instituts für Bautechnik. So verläuft beispielsweise die Parkett-Fertigung des Schweizer Herstellers Bauwerk CO2-neutral, und das Holz stammt aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Außerdem ist es frei von Substanzen, die Mensch und Umwelt belasten.

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Internationales Jahr der Wälder 2011: Massivholz ist ein wichtiger und natürlicher Bestandteil unserer Möbel

Vogelgezwitscher, frische Luft, Natur pur – wer sehnt sich nicht zumindest ab und zu an einen Ort, an dem er abseits des stressigen Alltags wieder neue Energie tanken kann. Der Wald ist ein ideales Naherholungsgebiet, das kostenfrei und rund um die Uhr für einen ausgiebigen Spaziergang oder sportliche Betätigungen aller Art genutzt werden kann. Gleichzeitig ist der Wald eine unerschöpfliche Quelle des natürlich nachwachsenden Rohstoffs Holz, der für viele Menschen Ausgangsmaterial für vielfältige Produkte wie Möbel, Häuser oder Papier ist.

Einzig der Mensch kann dem natürlichen Wachstum der Wälder etwa durch Raubbau gefährlich werden und damit sich selbst und der Umwelt erheblichen Schaden zufügen. Um auf die weltweite Bedeutung unserer Wälder aufmerksam zu machen, haben die Vereinten Nationen das Jahr 2011 zum „Internationalen Jahr der Wälder“ ausgerufen.

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Pure Textile: In Stoffen schwelgen auf der imm cologne

Ganz neu auf der imm cologne dabei ist 2011 die Textilschau Pure Textile in Halle 11. Hier zeigen exklusive Textilverlage wie Création Baumann, Kinnasand, Zimmer + Rohde oder Nya Nordiska ihre neuesten Stoffkreationen und Teppiche.

Ralph Anstoetz, geschäftsführender Gesellschafter von JAB Anstoetz in Bielefeld, verstärkt anlässlich dieser Neuerung sein Engagement in Köln: “Auf Grund der positiven Erfahrung, die wir schon letztes Jahr auf der Kölner Möbelmesse gemacht haben und aufgrund der Tatsache, dass sich unter Pure Textile weitere hochwertige Verleger für Köln entschieden haben, präsentieren wir diesmal auch unsere Tochterfirmen Chivasso und Soleil Bleu par Wellmann.” Die anderen Aussteller im Bereich Pure Textile bereiten sich ebenfalls mit viel Einsatz auf die Kölner Schau vor – und planen, sich neue Absatzmärkte zu erschließen.

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Konstantin Grcic: „Ohne gewisse Regeln kommen wir zu keiner Veränderung.”

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Konstantin Grcic (Foto: Andreas Körner)

Konstantin Grcic (*1965) lernte Möbelschreiner an der John Makepeace School for Craftsmen in Dorset (1985 bis 1987), bevor er am Royal College of Art in London Möbeldesign studierte. Nach einem Jahr als Assistent bei Jasper Morrison gründete er 1991 das Büro „Konstantin Grcic Industrial Design“ in München.

In den 90er-Jahren begann sein Erfolg mit Wäschekörben und anderen Kunststoffartikeln für Authentics; es folgten Stil-Ikonen wie die Lampe Mayday für Flos (1999), das schwankende Regal Es für Nils Holger Moormann (1999), der Sessel Chaos für ClassiCon (2001) und das Sitzelement Osorom für Moroso (2002).

Der Stuhl chair_ONE aus Druckguss- Aluminium (Magis, 2004) war mit seinem konischen Betonfuß eigentlich für den öffentlichen Raum gedacht, verkaufte sich dann aber als skulpturale Gitterstruktur mit Sitzfunktion zig-tausendfach für den privaten Loft. Es folgte der Barstuhl Miura für Plank (2005).

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Olaf Schroeder, ID_OS: „Ich bezweifle, daß unsere Gesellschaft zu weniger Massenproduktion zurückfinden wird.”

growing_tableID_OS ist ein Entwicklungsbüro für Industrial- und Public Design mit Sitz in Frankfurt am Main. Seit 1996 entwickelt der Inhaber Olaf Schroeder (*1966) Designkonzepte und Lösungen für die Bereiche Produkt-, Möbel, System- und Ausstellungsdesign sowie Designprojekte im öffentlichen Raum.

Neben Arbeiten für die Hersteller Hailo, Leifheit und Rowenta im Bereich Haushaltsprodukte entwickelte Olaf Schroeder Ausstellungen. Für die Entwicklungsarbeit im Kontext Solarboot Frankfurt erhielt Olaf Schroeder als Mitglied der “ARGE Solarboot Frankfurt” 2003 den Umweltsonderpreis des Landes Hessen. Olaf Schroeder war von 1998 bis 2002 Lehrbeauftragter an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach.

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Cuno Frommherz: „Mich begeistern Form und Konstruktion der Produkte aus der Natur.”

1imm09_06_trends_e_dtDer Schweizer Cuno Frommherz (*1963) arbeitete nach einer Lehre als Möbelschreiner mehrere Jahre in einem Innenarchitekturbüro (1992–1996). Neben der Zusammenarbeit mit der Künstlerin Piroska Szönye ist er seit 1996 selbständiger Möbeldesigner. Er bezeichnet sich selbst als Autodidakt.

Er wohnt und arbeitet an zwei Standorten in der Schweiz: Im kleinen Ort Schwyz, in alpinem Umfeld, liegen das Atelier und die Wohnung in einem 400-jährigen Herrschaftshaus. Daneben hat Cuno Frommherz im kleinstädtischen Burgdorf in einem Textillager aus den 30iger-Jahren einen Loft mit Atelier eingebaut (Foto). Cuno Frommherz entwickelt Konzepte und entwirft Produkte für Unternehmen der europäischen Möbelindustrie, wie zum Beispiel für De Sede, Rolf Benz, Cassina oder Leolux.

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Fernando und Humberto Campana zeigen innovatives Redesign aus Recyclingmaterialien

stuhl_13_vermelhaDie Brasilianer Fernando und Humberto Campana sind gegenwärtig die bedeutendsten Designer Lateinamerikas. Neben Arbeiten für europäische Hersteller von Möbeln, Leuchten und Wohnaccessoires entstehen in ihrem Atelier in Sao Paulo vor allem Einzelanfertigungen von Wohnobjekten, die sich durch eigenwillige Materialexperimente und einen surrealistischen Ausdruck auszeichnen.

Die Retrospektive über die 20jährige Zusammenarbeit der beiden Brüder im Vitra Design Museum stellt ihre künstlerische Arbeitsweise in den Vordergrund und erklärt die Entstehung der Werke – von den ersten Skulpturen bis hin zu interdisziplinären Arbeiten von heute – anhand von Prototypen, Experimenten und Unikaten.

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Harald Gründl (EOOS) im Interview: „Es steht ein Paradigmenwechsel bevor.”

EOOS: Gernot Bohmann, Harald Gründl (Mitte) und Martin Bergman. Foto: Udo Titz

EOOS: Gernot Bohmann, Harald Gründl (Mitte) und Martin Bergman. Foto: Udo Titz

EOOS, das sind Martin Bergmann (*1963 in Lienz/Osttirol), Gernot Bohmann (*1968, Krieglach/Steiermark) und Harald Gründl (*1967, Wien). Nach ihrem Studium an der Universität für angewandte Kunst in Wien gründeten sie 1995 das Gemeinschaftsbüro EOOS. EOOS arbeitet in den Bereichen Möbel- und Produktdesign sowie im Shopdesign für Kunden wie Giorgio Armani, Adidas, Alessi, Bulthaup, Bene, Duravit, Walter Knoll, Keilhauer, Matteograssi und Zumtobel.

Für EOOS ist Design eine poetische Disziplin und eine kulturelle Dienstleistung an der Gesellschaft. EOOS basic research erforscht Rituale, Mythen und intuitive Bilder im Rahmen der „Poetischen Analyse”. Ihre ersten Bücher „The Death of Fashion” und „The Cooked Kitchen“ sind im Springer Verlag Wien New York erschienen. Bis heute erhielt EOOS über 40 internationale Auszeichnungen, darunter 2004 den italienischen Designpreis Compasso d’Oro für Kube, produziert von Matteograssi. 2007 wurden EOOS vom Österreichischen Rundfunk (ORF) und der Tageszeitung Die Presse zu den „Österreichern des Jahres” im Bereich Creative Industries gewählt.

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