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Konstantin Grcic (Foto: Andreas Körner)

Konstantin Grcic (*1965) lernte Möbelschreiner an der John Makepeace School for Craftsmen in Dorset (1985 bis 1987), bevor er am Royal College of Art in London Möbeldesign studierte. Nach einem Jahr als Assistent bei Jasper Morrison gründete er 1991 das Büro „Konstantin Grcic Industrial Design“ in München.

In den 90er-Jahren begann sein Erfolg mit Wäschekörben und anderen Kunststoffartikeln für Authentics; es folgten Stil-Ikonen wie die Lampe Mayday für Flos (1999), das schwankende Regal Es für Nils Holger Moormann (1999), der Sessel Chaos für ClassiCon (2001) und das Sitzelement Osorom für Moroso (2002).

Der Stuhl chair_ONE aus Druckguss- Aluminium (Magis, 2004) war mit seinem konischen Betonfuß eigentlich für den öffentlichen Raum gedacht, verkaufte sich dann aber als skulpturale Gitterstruktur mit Sitzfunktion zig-tausendfach für den privaten Loft. Es folgte der Barstuhl Miura für Plank (2005).

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growing_tableID_OS ist ein Entwicklungsbüro für Industrial- und Public Design mit Sitz in Frankfurt am Main. Seit 1996 entwickelt der Inhaber Olaf Schroeder (*1966) Designkonzepte und Lösungen für die Bereiche Produkt-, Möbel, System- und Ausstellungsdesign sowie Designprojekte im öffentlichen Raum.

Neben Arbeiten für die Hersteller Hailo, Leifheit und Rowenta im Bereich Haushaltsprodukte entwickelte Olaf Schroeder Ausstellungen. Für die Entwicklungsarbeit im Kontext Solarboot Frankfurt erhielt Olaf Schroeder als Mitglied der “ARGE Solarboot Frankfurt” 2003 den Umweltsonderpreis des Landes Hessen. Olaf Schroeder war von 1998 bis 2002 Lehrbeauftragter an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach.

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1imm09_06_trends_e_dtDer Schweizer Cuno Frommherz (*1963) arbeitete nach einer Lehre als Möbelschreiner mehrere Jahre in einem Innenarchitekturbüro (1992–1996). Neben der Zusammenarbeit mit der Künstlerin Piroska Szönye ist er seit 1996 selbständiger Möbeldesigner. Er bezeichnet sich selbst als Autodidakt.

Er wohnt und arbeitet an zwei Standorten in der Schweiz: Im kleinen Ort Schwyz, in alpinem Umfeld, liegen das Atelier und die Wohnung in einem 400-jährigen Herrschaftshaus. Daneben hat Cuno Frommherz im kleinstädtischen Burgdorf in einem Textillager aus den 30iger-Jahren einen Loft mit Atelier eingebaut (Foto). Cuno Frommherz entwickelt Konzepte und entwirft Produkte für Unternehmen der europäischen Möbelindustrie, wie zum Beispiel für De Sede, Rolf Benz, Cassina oder Leolux.

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stuhl_13_vermelhaDie Brasilianer Fernando und Humberto Campana sind gegenwärtig die bedeutendsten Designer Lateinamerikas. Neben Arbeiten für europäische Hersteller von Möbeln, Leuchten und Wohnaccessoires entstehen in ihrem Atelier in Sao Paulo vor allem Einzelanfertigungen von Wohnobjekten, die sich durch eigenwillige Materialexperimente und einen surrealistischen Ausdruck auszeichnen.

Die Retrospektive über die 20jährige Zusammenarbeit der beiden Brüder im Vitra Design Museum stellt ihre künstlerische Arbeitsweise in den Vordergrund und erklärt die Entstehung der Werke – von den ersten Skulpturen bis hin zu interdisziplinären Arbeiten von heute – anhand von Prototypen, Experimenten und Unikaten.

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EOOS: Gernot Bohmann, Harald Gründl (Mitte) und Martin Bergman. Foto: Udo Titz

EOOS: Gernot Bohmann, Harald Gründl (Mitte) und Martin Bergman. Foto: Udo Titz

EOOS, das sind Martin Bergmann (*1963 in Lienz/Osttirol), Gernot Bohmann (*1968, Krieglach/Steiermark) und Harald Gründl (*1967, Wien). Nach ihrem Studium an der Universität für angewandte Kunst in Wien gründeten sie 1995 das Gemeinschaftsbüro EOOS. EOOS arbeitet in den Bereichen Möbel- und Produktdesign sowie im Shopdesign für Kunden wie Giorgio Armani, Adidas, Alessi, Bulthaup, Bene, Duravit, Walter Knoll, Keilhauer, Matteograssi und Zumtobel.

Für EOOS ist Design eine poetische Disziplin und eine kulturelle Dienstleistung an der Gesellschaft. EOOS basic research erforscht Rituale, Mythen und intuitive Bilder im Rahmen der „Poetischen Analyse”. Ihre ersten Bücher „The Death of Fashion” und „The Cooked Kitchen“ sind im Springer Verlag Wien New York erschienen. Bis heute erhielt EOOS über 40 internationale Auszeichnungen, darunter 2004 den italienischen Designpreis Compasso d’Oro für Kube, produziert von Matteograssi. 2007 wurden EOOS vom Österreichischen Rundfunk (ORF) und der Tageszeitung Die Presse zu den „Österreichern des Jahres” im Bereich Creative Industries gewählt.

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Am Kölner Rheinufer, zwischen Rheinauhafen und Bayenthal, entsteht 2009 eines der architektonisch interessantesten Bauprojekte der Domstadt. Im Spannungsfeld zwischen dem hypermodernen, einst industriell geprägten Hafengelände und dem eher beschaulichen, parkähnlichen Villenviertel im Süden der Metropole behaupten sich die „Cologne Oval Offices“ aus der Feder des Berliner Architekturbüros Sauerbruch Hutton auf besonders eindrucksvolle Weise.

„Wenn ich zu wählen hätte, würde ich vermutlich intuitiv rund wählen“, antwortete Matthias Sauerbruch jüngst auf die Frage nach seiner bevorzugten Gebäudeform. Und tatsächlich dominiert die organische Form in den Arbeiten aus der Feder des Architektenduos Matthias Sauerbruch und Louisa Hutton. Ihre geschwungenen, gleichsam „bewegten“ Baukörper in der Tradition der Architekturgrößen Hans Scharoun und Alvar Aalto setzen international Maßstäbe – und sind doch nur ein Merkmal jener besonderen Architektur, für die der Name Sauerbruch Hutton steht.

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Möglichst leicht soll er sein, der Abdruck, den unsere Füße auf unserem Planeten hinterlassen – das ist das Ziel von Green Design. Auch die Produktdesigner wollen nicht mehr nur ästhetische Zeichen setzen, sondern sich mit unkonventionellen Ideen und nachhaltigen Produktkonzepten für eine bessere Umweltverträglichkeit unseres Lebensstils einsetzen.

Green Design, das ist der Traum vom „guten” Design, von Dingen, die niemandem weh tun – nicht der Natur, der das Material entnommen und der die Überreste zugemutet werden, nicht dem Planeten, dem die Energie entzogen und in dessen Atmosphäre sie gepustet wird, und schließlich auch nicht dem Menschen, der den Gegenstand herstellt oder ihn nutzt.

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18. - 23.01.2011

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