imm cologne

Wohnen. Einrichten. Leben.

16. - 22.01.2012

Home > Wohnkonzepte

Natur pur in den eigenen vier Wänden

Oder: Warum Möbelkäufer natürliche Materialien wollen

Einen krasseren Gegensatz kann es wohl kaum geben. Auf der einen Seite leben die Menschen mit Hochtechnologie im Kleinformat und auf der anderen Seite holen sie sich vermehrt naturelle Produkte in die eigenen vier Wände. Unbehandeltes Holz, gebrauchtes Holz – Möbel etwa aus alten Schiffsplanken – Filzsitze, Echtmoos als Wandbild, Korkfußboden oder Holzdielenboden, eine Holzbadewanne, vermehrt Leder und echtes Tierfell als Bezugsmaterial. „Hauptsache naturelle, echte und authentische Materialien, denn die Verbraucher wollen Materialehrlichkeit in allen Möbelsegmenten“, weiß Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie.

Naturelles Material hat dabei heute nichts mehr mit „naturtrüb“ zu tun. Heutige Möbel haben eine sehr moderne Anmutung. Sie sind nicht wie in früheren Generationen rustikal, schwer und grob, sondern leichtfüßig ja manchmal zierlich und fein. Die Menschen wollen Materialehrlichkeit in allen Möbelsegmenten.

weiterlesen…

Grundsteinlegung in Pure Village: „Das Haus – Interiors on Stage“ wird gebaut

(Foto: FAR Consulting)

Die meisten Kuben stehen bereits, die Struktur, die Pure Village 2012 zeigen wird, ist bereits zu erkennen. Nur eine große Freifläche mitten in Halle 3.2 deutet darauf hin, dass hier noch etwas Besonderes passieren wird. Und genau hier soll der Grundstein für das neue Design-Event der koelnmesse, „Das Haus – Interiors on Stage“, gelegt werden. Wenige Tage vor Heiligabend machte sich Dick Spierenburg, Kreativ-Direktor der imm cologne, persönlich ein Bild von der Lage und klärte letzte Details mit der Bauleitung. weiterlesen…

Wohlfühlfaktor Echtholzboden – Parkett macht Räume warm und behaglich

Bodenbeläge aus Holz sind für Verbraucher nicht immer sofort zu identifizieren. Zwar imitieren viele Bodenbeläge die natürliche Holzoberfläche immer besser, die Wertigkeit von Parkett bleibt jedoch unerreicht. „Schließlich sind die Bestandteile der Ware mit entscheidend für den Wert, welcher der Ware beigemessen wird. Und Parkett ist zu 100 Prozent aus Echtholz – wertiger geht nun wirklich nicht“, versichert Michael Schmid, Vorsitzender des Verbandes der deutschen Parkettindustrie e.V. (vdp)
weiterlesen…

Zeitgemäßes Relaxen: Die Polstersessel 405 PF und 406 PF von Stefan Diez

Die Polstersessel 405 PF und 406 PF von Stefan Diez ergänzen sein erfolgreiches Stuhl- und Tischprogramm für Thonet.

Verformtes Holz im Dienste besonderen Sitzkomforts war immer schon ein Markenzeichen von Thonet Sitzmöbeln. Stefan Diez hat dieses Thema bei seinem vor drei Jahren eingeführten erfolgreichen Stuhl-Programm 404 mit neuen Holzverarbeitungstechniken weiterentwickelt und so eine Brücke zwischen Tradition und zeitgemäßen Wohnvisionen gebaut. Nun hat Thonet die erfolgreiche Kollektion 404 um die charakterstarken Polstersessel 405 PF und 406 PF erweitert – Sitzmöbel für entspanntes Sitzen und Loungen im privaten Bereich wie auch in Hotels, Restaurants und Bars. weiterlesen…

Herzlich Willkommen in Deutschlands Durchschnitts-Jugendzimmer

(Foto: Jung von Matt)

„Gestatten, ich heiße Jan Müller, bin 18 Jahre alt und wohne im häufigsten Jugendzimmer Deutschlands.“ So sieht es jedenfalls Jans geistige Mutter Karen Heumann, Strategie-Vorstand der Hamburger Werbeagentur Jung von Matt. Vor sieben Jahren rief sie die dreiköpfige fiktive Familie Müller ins Leben: mit Vater Thomas (43), Mutter Claudia (40) und Alexander (damals 13), der heute Jan heißt und 18 Jahre alt ist. Das Jugendzimmer ist bereits das vierte Zimmer, das Jung von Matt als Ort lebendiger Zielgruppenforschung einrichtet. Angefangen hat es mit dem häufigsten Wohnzimmer Deutschlands, das sich bis heute als soziodemographische Studie in den Räumen von Jung von Matt befindet. Es folgten Wohnzimmer an den Agentur-Standorten in Wien und Zürich. Die Einrichtung spiegelte den jeweils aktuell typisch deutschen Einrichtungsstil wieder. weiterlesen…

Guter Stil und Humor sind kein Widerspruch – burgbad entwirft Bäder neu

Mit der jüngsten Anzeigenkampagne beschreitet burgbad, der deutsche Hersteller von Möbeln und Einrichtungskonzepten, neue Wege im Marketing für Sanitärprodukte. Die Zeichnungen des französischen Illustrators Jean-Philippe Delhomme sprechen eine distinguierte Zielgruppe an, für die guter Stil und Humor kein Widerspruch sind.

Gemeinhin begegnen uns Armaturen, Badewannen, Duschhimmel und Waschtische, ja sogar Toiletten als hochglanzpolierte Stars in perfekt gestylter Kulisse. Oder als elementare Wasserspender, die uns der Natur näher bringen. Tatsächlich präsentieren sich gerade auch die Produktprogramme von burgbad als mal architektonisch-zurückhaltende, mal skulptural wirkende Objekte für das designorientierte Bad. Doch in der neuen Anzeigenkampagne sind sie nicht die Stars, sondern bilden nur die Kulisse – für die Menschen, die mit ihnen leben. „Das Produkt ist ein Element, mit dem die Charaktere spielen können“, erläutert Illustrator Jean-Philippe Delhomme die von ihm gestalteten Anzeigenmotive. „Ich versuche, das Produkt nicht zu isolieren, sondern es vielmehr in die Szene zu integrieren, als einen Teil des Lebens meiner Figuren.“ weiterlesen…

Themenzimmer und mitwachsende Möbel: Die neuesten Entwicklungen im Kinder- und Jugendmöbelbereich

Ein Kinderzimmer-Traum für kleine Prinzessinnen. (Quelle: VDM/Paidi)

Die Ausgabenbereitschaft von Eltern für die Einrichtung des Kinderzimmers steigt. Das ist auch kein Wunder, denn deutsche Mütter und Väter werden immer älter. „Mit zunehmendem Alter steigt meist auch das Einkommen und die Ersparnisse. Wer also in älteren Jahren das erste Mal Eltern wird, hat in der Regel mehr Geld zur Ausstattung des Kinderzimmers zur Verfügung“, weiß Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie. Das Kind hat somit häufig nicht nur mehr Startkapital, sondern auch trendige Möbel und Einrichtungsgegenstände um sich herum, die heute eine ganze Reihe von Funktionen ermöglichen müssen.
Themenzimmer sind für den Nachwuchs sehr beliebt. Sie regen die Fantasie an und laden zum Spielen ein. Die emotionale Ansprache ist bei Möbeln und Einrichtungsgegenständen für das Kinderzimmer gleichberechtigt wichtig wie die gute Qualität und Funktion. Ob das Kind in einem Prinzessinnen- oder Bauernhof-Ambiente aufwächst, ist dabei den Geschmäckern und Vorlieben der Eltern überlassen. Wichtig ist, dass die Gegenstände Atmosphäre ausstrahlen und das Kind emotional erreichen. In dieser Saison sind vor allem weiße und pastelltönige Möbel beliebt.
weiterlesen…

Moderne Wohnungen brauchen moderne Möbel: Warum sich Möbel beständig verändern

Der Flachbildschirm ist in der modernen Wohnwand integriert. (Foto: VDM / Hülsta)

Der Flachbildschirm ist in der modernen Wohnwand integriert. (Foto: VDM / Hülsta)

Moderne Wohnungen brauchen moderne Möbel. Die Ansprüche an Möbel haben sich nämlich im Laufe der Jahrhunderte sehr verändert. Der wichtigste Grund für diese Veränderungen bei Möbeln und beim Wohnen liegt zweifelsohne in der Arbeitswelt. Unsere modernen Arbeitszeiten bewirken, dass wir immer mehr zu Hause sind. Unsere Möbel sind daher heute vor allem funktionierende Gebrauchsgegenstände und keine repräsentativen Schmuckstücke nur zum Anschauen.

Ein schönes Beispiel für sich anpassende Möbel ist der lange Lebensweg der Kredenz. Die Kredenz war eine Kommodenart, manchmal auch mit Anrichte, die vor allem durch ihre Schönheit glänzte. Sie war ein rein repräsentatives Möbelstück, in dem vielleicht kostbare Dinge aufbewahrt wurden oder für das noch kostbare Dinge angeschafft werden sollten.
weiterlesen…

Trendbefragung bei Ausstellern: Neue deutsche Gemütlichkeit, „Pimp my Home“ und „Entgrenzung“ der Wohnbereiche sind “in”

Im Winterhalbjahr wird traditionell ein großer Teil des Möbelumsatzes generiert. Gerade in der laufenden Winterzeit lässt sich das sehr gut nachvollziehen. Die Menschen sind gern in den eigenen vier Wän­den, wenn es draußen regnet, schneit und stürmt und einfach ungemütlich ist. Je ungemütlicher es draußen zu sein scheint, desto wichtiger wird die Gemütlichkeit in den eigenen vier Wänden. Übrigens eine stimmige Logik, die schon unsere Vorfahren so lebten und die auch im Tierreich nicht überrascht.

Winterschläfer zu sein heißt, mal wieder genau hinzusehen, ver­graute Wände und alte Möbel wahrzuneh­men. So entsteht ein guter Anlass, sich beim Schmuddelwetter ins Möbelgeschäft zu begeben. Schön ist dabei heute die ge­stalterische und geschmackliche Freiheit. Die Angebote der deutschen wie internati­onalen Möbelindustrie wie sie auf der imm cologne (18.-23.01.2011) in Köln zu sehen sind, sind weg von Dok­trinen und weg von Einheitlichkeit.

weiterlesen…

Der modern gestylte Flur: Visitenkarte einer Wohnung

Dunkler Nussbaum wirkt stets edel und wertig. (Foto: hülsta/VDM)

Dunkler Nussbaum wirkt stets edel und wertig. (Foto: hülsta/VDM)

In US-Amerika kennt man ihn nicht, in Deutschland zieht er sich oft durch die ganze Wohnung: Der Flur. In Europa wurde er erfunden, als aus der ursprünglichen „Tenne“, dem Vorraum zum Bauernhaus, im Bürgerhaus ein erster Vorwohnraum wurde. „Der Flur gilt heute als Visitenkarte einer jeden Wohnung und ist für den ersten Eindruck verantwortlich“, sagt Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie.

Der Flur ist den Deutschen wichtig. Das hat einen ganz praktischen Grund, denn es gibt Dinge, die im Flur untergebracht werden müssen. Mantel, Jacke, Tasche, Regenschirm, Hut, Handschuhe und Co., alles Dinge, die man nämlich ablegt, wenn man sein Zuhause betreten hat.

Einfache Haken an der Wand erinnern an den Keller, alles auf einen Haufen knüllen schadet dem Mantel und ist unansehnlich für sich und die Besucher. Somit wird klar, warum 88 % aller deutschen Haushalte eine Garderobe haben. Entweder eine Standgarderobe oder eine Wandgarderobe sind für Jacken und Mäntel unerlässlich. Daneben besitzen 53 % aller Haushalte einen Schrank im Flurbereich und 75 % sogar einen Schuhschrank.

weiterlesen…

Ältere Beiträge »