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Wohnen. Einrichten. Leben.

13. – 19.01.2014

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Daten und Fakten zur Lage der deutschen Möbelbranche: Home Styling ist in – Möbel kaufen auch?

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Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Verbands der deutschen Möbelindustrie (VDM)

Warum die Einrichtung endlich als tagesaktuelles Trendthema entdeckt wird, liegt für Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Verbands der deutschen Möbelindustrie (VDM) in Bad Honnef, auf der Hand: „Der Mensch ist im Jahr rund 340 Tage im eigenen Zuhause. Immer mehr Menschen erkennen das eigene Zuhause deshalb als Ort für Selbstentfaltung. Nirgendwo sonst kann man sich nach seinem Geschmack so gut austoben wie hier.“

Auto statt Polstermöbel – Durststrecke für deutsche Möbelhersteller

Doch auch, wenn Einrichten Kult ist – lässt sich angesichts massenhaft subventionierter Schnäppchen auf dem Automobilmarkt und schrumpfender privater Budgets mit Möbeln überhaupt noch Geld verdienen? Die Halbjahresbilanz der deutschen Möbelindustrie signalisiert zunächst ein klares „Nein”. Mit einem Umsatz von 7,6 Mrd. Euro lagen die deutschen Möbelhersteller um erschreckende 13,8 Prozent bzw. 1,2 Mrd. Euro unter dem Vorjahreswert.

Angesichts einer aktuell einmaligen wirtschaftlichen Situation empfiehlt es sich jedoch, zur nüchternen Beantwortung der Rentabilitätsfrage auch die Vorjahreszahlen mit heranzuziehen. Denn 2008 sah das Ergebnis noch ganz anders aus: Die Möbelproduzenten konnten mit einem Plus von 1,6 Prozent abschließen. Zwar war der Inlandsumsatz damals leicht rückläufig, doch dies wurde mit einem Wachstum im Export um plus 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr ausgeglichen.

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