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d3_talentsRaum für junge kreative Talente bietet D3 Design talents in Halle 3.1. Hier stellen Nachwuchsdesigner Innovationen und visionäre Konzepte für die Zukunft des Wohnens vor.

Eine Fülle inspirierender und teils auch provokanter Entwürfe bietet zahlreiche Impulse und frische Ideen für die Raumgestaltung von morgen.

Wie erfolgreich dieses Format ist, zeigt die große Zahl an Designern, die hier von renommierten Herstellern entdeckt werden und deren Entwürfe schon kurz darauf Teil hochkarätiger Kollektionen sind. D3 Design talents ist Trendbarometer und Karrieresprungbrett zugleich.

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Foto: (c) KISD, Johannes Schmitt, 2009

Die KISD-Absolventin Bettina Huber konnte im Rahmen des Kölner Design Preis mit ihrer Diplomarbeit »Schnittstellen« überzeugen. Sie gewann den ersten Platz und wurde mit 10.000 US-Dollar honoriert. Bettina Huber entwickelte ein Biopsiegerät für die Anwendung innerhalb des Kernspintomographen (MRT). Viele Diagnosemethoden sowie die heute dafür verwendeten Geräte berücksichtigen nicht die Emotionen und die Intimsphäre der Patientinnen. Auch Forschungsprojekte richten ihre Arbeit ausschließlich an den technischen und medizinischen Erfordernissen aus. Das Gerät mildert mittels Form- und Farbgebung die Ängste der Patientin.

Die Abschlussarbeiten von Bianca Bender gewann den zweiten Platz und erhielt dafür 5.000 US-Dollar. Für das Design ist die Auseinandersetzung mit Statussymbolen interessant, da im Zuge der Globalisierung immer mehr Produkte entwickelt werden, die in verschiedenen Kulturkreisen implementiert werden sollen. Die Arbeit von Bianca Bender bietet einen ersten Ansatz, um eine Untersuchung kultureller Unterschiede in Bezug auf die Bedeutung von Produktwelten durchzuführen.

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Sessel „Pastille“Das Museum für Angewandte Kunst in Köln zeigt vom 20. Oktober bis 29. November 2009 die Ausstellung “Kunst-Stoff: Materialrevolution für Design + Kunst. Objekte aus der Sammlung Winkler”. Die Sammlung Winkler im Museum für Angewandte Kunst umfasst mehr als 300 Objekte, die vollständig oder zum Teil aus Kunststoff gefertigt sind.

Da nur wenige Exponate aus diesem, für das 20. Jahrhundert so richtungweisenden Werkstoff permanent gezeigt werden können, präsentiert das Museum in einer Ausstellung technisch, kulturgeschichtlich, formal und ästhetisch besonders repräsentative Designobjekte sowie einige Werke der Bildenden Kunst, bei denen Kunststoff eine entscheidende Rolle spielt. Der Ausstellungsrundgang folgt einer Chronologie, vom dunklen Bakelit des beginnenden 20. Jahrhunderts bis zu leuchtendbunten, semitransparenten Kunststoffen der Gegenwart.

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stuhl_13_vermelhaDie Brasilianer Fernando und Humberto Campana sind gegenwärtig die bedeutendsten Designer Lateinamerikas. Neben Arbeiten für europäische Hersteller von Möbeln, Leuchten und Wohnaccessoires entstehen in ihrem Atelier in Sao Paulo vor allem Einzelanfertigungen von Wohnobjekten, die sich durch eigenwillige Materialexperimente und einen surrealistischen Ausdruck auszeichnen.

Die Retrospektive über die 20jährige Zusammenarbeit der beiden Brüder im Vitra Design Museum stellt ihre künstlerische Arbeitsweise in den Vordergrund und erklärt die Entstehung der Werke – von den ersten Skulpturen bis hin zu interdisziplinären Arbeiten von heute – anhand von Prototypen, Experimenten und Unikaten.

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Welche Interior-Trends werden 2009 vorherrschend sein? Das Trendforum „informed by cologne“ gibt Antworten.

In Vorträgen zu den Themen Farbe & Licht, Form, Funktion, Muster und Material erfährt man, wie die Zukunft der Wohnraumgestaltung aussehen wird. Außerdem stellt eine Ausstellung im Messeboulevard die vier Trends vor:

· Extra Much: Überschwang und Extreme sind angesagt. Kennzeichnend ist das Ausloten der Grenzen bezüglich Material, Form und Konstruktion.

· Near and Far: Die Natur mit ihrer komplexen, aufeinander bezogenen Makro- und Mikrostruktur besitzt Vorbildcharakter. Scheinbar Gegensätzliches wird miteinander kombiniert.

· Tepee Culture: Die nomadenhaften Wurzeln des Menschen und seine Naturverbundenheit spielen eine große Rolle. Es zählt das unmittelbare Erleben, das authentische Leben, von dem Spuren wie Rissen und Schrammen zeugen.

· Re-Run Time: Beständigkeit, nicht Originalität ist Trumpf. Alltägliche Objekte erfahren eine neue Wertschätzung. Traditionelle Formen werden verfeinert und auf das Wesentliche reduziert, sodass die Ur-Idee wieder kenntlich wird.

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18. - 23.01.2011

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