imm cologne

Wohnen. Einrichten. Leben.

13. – 19.01.2014

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„Das Haus“ von Luca Nichetto auf der imm cologne 2013 entwirft einen Blick ins Grüne

Luca Nichetto. (Foto: Koelnmesse, Andreas Körner)

Luca Nichetto. (Foto: Koelnmesse, Andreas Körner)

Nach der erfolgreichen Einführung des neuen Design-Events auf der imm cologne 2012 durch das Londoner Designteam Doshi Levien nominierte die Messe für „Das Haus – Interiors on Stage 2013“ den Designer Luca Nichetto als Guest of Honour. Der Venezianer setzt in seinem Entwurf einen Schwerpunkt auf Wohnlösungen, die ein Leben in unmittelbarem Miteinander mit der Pflanzenwelt ermöglichen sollen.

Pflanzen erscheinen in seinem „Haus“ als integrales Element der Architektur und des Interior Designs: In eigens designten Töpfen zieren sie nicht nur die Fassadenwände, in deren aufgefalteter Struktur Lichtfugen und Platz für Pflanzen gelassen wurde; auch im Inneren übernehmen sie spezifische, das Raumklima verbessernde Funktionen. In Form großer Pflanzbecken, bepflanzter Lichthöfe und integrierter Terrasse begrünen sie den Innenraum, dessen Architektur ein Wechselspiel zwischen innen und außen inszeniert.

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Luca Nichetto gestaltet „Das Haus“ auf der imm cologne 2013

Luca Nichetto. (Foto: Luca Nichetto Design Studio)

Luca Nichetto. (Foto: Luca Nichetto Design Studio)

Nach der erfolgreichen Premiere in 2012 findet „Das Haus – Interiors on Stage“ auf der imm cologne 2013 seine Fortsetzung. In Luca Nichettos „Haus“ dreht sich alles um einen mittig angelegten Wohnraum. Er soll zu einem Zentrum nachhaltigen Wohnens werden, in dem die Natur integriert ist.

Die Premiere des neuen Formats für Designinstallationen auf der imm cologne 2012 war für die Messe wie für die Designer ein großer Erfolg. Als Guests of Honor hatte das Designerpaar Nipa Doshi und Jonathan Levien die einmalige Gelegenheit, mit seiner Interpretation der neuartigen Aufgabe ein Zeichen für die weitere Entwicklung der Reihe zu setzen.

Und das taten sie denn auch: „Das Haus – Interiors on Stage“ entwickelte sich unter ihrer Hand zum Publikumsmagneten, der seine Platzierung inmitten des Pure Village als lebendiges Forum für Interior Design rechtfertigte. Insbesondere der neue konzeptionelle Ansatz, eine gegenüber den Vorgängerformaten weniger abstrakte Haltung einzunehmen und dafür eine lebensnahe Einrichtung des künstlichen architektonischen Rahmens zu verfolgen, wurde auf breiter Ebene begrüßt.

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Designer’s Voice: Patricia Urquiola über Innovation, Nachhaltigkeit und Interior Trends

Patricia Urquiola, Mitglied des imm cologne Trendboards. (Foto: Koelnmesse)

Patricia Urquiola, Mitglied des imm cologne Trendboards im Interview. (Foto: Koelnmesse)

Patricia Urquiola ist Mitglied des imm cologne Trendboards und wurde in Oviedo, Spanien, geboren. Sie lebt und arbeitet heute in Mailand. Ihr Studium absolvierte sie an der Fakultät für Architektur an der Polytechnischen Universität Madrid und der Polytechnischen Universität Mailand, wo sie 1989 bei Achille Castiglioni ihre wissenschaftliche Abschlussarbeit fertiggestellt hat.

2001 eröffnete sie ihr eigenes Studio und spezialisiert sich seitdem auf die Bereiche Produktdesign, Architektur, Installation und Konzepterstellung. 2006 wurde Patricia Urquiola von der Koelnmesse eingeladen, eines der ideal houses für die imm cologne zu bauen. Urquiola zählt Agape, Alessi, Artelano, Axor, B&B Italia, Bisazza, BMW, Bosa, De Padova, Driade, Salvatore Ferragamo, Flos, Foscarini, Kartell, Kvadrat, MDF Italia, Molteni, Moroso und Panasonic zu ihren Kunden.

Während des Trendboard Workshops der imm cologne haben Sie nicht nur vier der einflussreichsten Tendencen für das Interior Design benannt, sondern auch andere Trends in der Designszene diskutiert. Was davon ist Ihrer Meinung nach wirklich wichtig?
Ich glaube, es gibt einen neuen Trend bezüglich der Vorstellung davon, was innovativ ist. Innovation war immer vorrangig mit dem Gedanken von industriellem Fortschritt verknüpft, also mit einem eher traditionellen Gedanken. Der Innovationsbegriff wird aber immer mehr mit Werten wie Nachhaltigkeit verbunden und damit, was die Menschen wirklich als innovativ empfinden – wenn zum Beispiel etwas überraschend intelligent ist oder neue Nutzungsmöglichkeiten erschließt. Es wird mehr darauf geachtet, wie etwas gemacht wird und warum es überhaupt gemacht wird. Es wird mehr Wert auf das Konzept gelegt.

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Patricia Urquiola über spanisches Design, die imm cologne und wann man es geschafft hat

Für die 1961 in Oviedo geborene Spanierin Patricia Urquiola sollte Design etwas vom Leben reflektieren – und das ist nun einmal komplex. Wie zum Trost sind Ihre Entwürfe aber auch ausgesprochen sinnesfreudig. Urquiola studierte Architektur in Madrid und Mailand und verfasste bei Achille Castiglioni ihre Examensarbeit.

Sechs Jahre arbeitete sie, zuletzt als Leiterin, in der Entwicklungsabteilung des Möbelherstellers de Padova. Von 1996 bis 1998 entwarf sie bei der Lissoni Associati Design Group für Alessi, Boffi, Cappellini, Cassina und Kartell.

2001 gründete sie in Mailand ihr eigenes Atelier „Studio Urquiola”. Ihre Kunden sind B&B Italia, Bosa, De Vecchi, Fasem, Molteni, Moroso, Driade und viele andere mehr. Sie befasst sich außerdem mit Ausstellungskonzepten, visionären Inszenierungen (Axor), Showroom- Gestaltungen und Architekturprojekten.

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