
Hans Strothoff, Präsident des BVDM
Statement von Hans Strothoff, Präsident des BVDM, anlässlich der Pressekonferenz der Kölnmesse am 21.9.2009 in Enger. (Es gilt das gesprochene Wort)
Sehr verehrte Damen, sehr geehrte Herren,
lassen Sie mich einige Anmerkungen zum vorgestellten Konzept von Herrn Böse machen. Ich freue mich, dass nun die Weichen dafür gestellt sind, dass es auch künftig eine große internationale Möbelleitmesse in Deutschland geben wird. Eine eigene Küchenmesse im Zweijahres-Rhythmus – parallel zur imm cologne ist der einzig richtige Weg. Wichtig dabei ist, dass auch Einbaugeräte, Spülen und Zubehör gemeinsam vertreten sind. Denn diese Produkte sind untrennbar mit der Küche verbunden und tragen wesentlich zum Mehrwert einer Küche bei. Aus Händler- und Konsumenten-Sicht müssen sie zwingend gemeinsam mit den Küchenmöbeln präsentiert werden.
Ich bin fest davon überzeugt, dass in 2011 die Küchenbranche in Köln stark vertreten sein wird, so stark wie schon lange nicht mehr. Meine Gespräche mit den Herstellern lassen in mir die Überzeugung reifen, dass rund 90 Prozent des deutschen Produktions-Volumens – nicht Anzahl der Aussteller – in Köln vertreten sein wird. Die Gespräche, die ich geführt habe, waren alle sehr zielführend und ich möchte mich auch an dieser Stelle bei den Verantwortlichen der betreffenden Unternehmen für den offenen und konstruktiven Gedankenaustausch bedanken. Dieser war durchaus von einem großen Verantwortungsbewusstsein für die gesamte Branche getragen.
Meine Damen und Herren, gerade auch die Händler – das heisst der deutsche Küchen- und Einrichtungs-Fachhandel – benötigen eine starke Messe, und zwar im Inland. Von einer Messe im Inland gehen wichtige Signale und Impulse für den inländischen Konsum aus. Gutes Beispiel ist die IAA. Trotz schlechter Absatzzahlen ist die Medienpräsenz der Automobilbranche in diesen Tagen gewaltig! Die stärkere Öffnung der Küchenmesse für das Publikum – die drei Besuchertage – wird dazu führen, dass das Medien-Interesse deutlich erhöht und verstärkt wird. Dafür werden auch die geplanten Rahmenprogramme sorgen.
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