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Vom 18. bis 23. Januar 2011 – und damit parallel zur imm cologne – wird in Köln erstmalig die internationale Küchenmesse LivingKitchen stattfinden. Die internationale Küchenmesse wird als eigenständige Veranstaltung im zweijährigen Turnus in den Hallen 4.2 und 5.2 der Koelnmesse stattfinden, drei Publikumstage haben und namhafte nationale und internationale Aussteller der gesamten Küchenindustrie vereinen. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt, 1 Jahr vor der Veranstaltung, liegen zahlreiche Anmeldungen von führenden Unternehmen vor. Die komplette Liste finden Sie unter www.livingkitchen-cologne.de.

Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse, kommentierte diesen überaus erfreulichen Anmeldestand auf einer Pressekonferenz in Köln mit den Worten: “Was uns stark macht, ist der Schulterschluss mit der Industrie, dem Handel und den Verbänden. Es gibt nicht nur Gemeinsamkeit in den Zielen, sondern Gemeinsamkeit im Handeln.”

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Sunrise, Design Kati Meyer-BrühlDass die deutschen Polstermöbelhersteller wichtige Innovatoren sind, wenn es um mehrheitsfähige Relaxmöbel geht, steht in der internationalen Fachwelt außer Zweifel. Sei es mit ständig verfeinerten Komfort-Funktionen, neuen Polsterkreationen à la Dinner-Sofa oder mit umweltgerechten Sitzkompositionen wie von dem EU-prämierten Designtalent Kati Meyer-Brühl – Deutschland ist Maßstab für Polsterproduzenten aus aller Welt.

Polsterdrehscheibe imm cologne
Auf der imm cologne 2010, die vom 19. bis zum 24. Januar stattfindet, können sich Fachbesucher von allen Kontinenten von dieser Innovationskraft überzeugen. Sofahersteller von Wervik bis Singapore werden sich im größten Teilsegment der Kölner Möbelmesse – dem Bereich “Comfort” in den Hallen 5, 6 und 10 – nach allen Kräften mit den deutschen Herstellern messen.

Kein Wunder – denn wenn es um Polstermöbel geht, ist Deutschland der größte und mithin lukrativste Absatzmarkt in den EU17/EFTA-Staaten. Wie das italienische Centre for industrial Studies (CSIL) aus Mailand in seiner aktuellen Studie “The European market for upholstered furniture” berichtet, haben die Deutschen den Briten diesbezüglich im Jahr 2008 erstmals den Rang abgelaufen.

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1moebel_umsatz_exportIn Deutschland wird das Sofa im Durchschnitt nur alle 8-12 Jahre gegen ein neues ausgetauscht. Träumen Sie da nicht auch manchmal von einer Abwrackprämie?
Wir fordern keine Subventionen für uns Möbler – aber die Gleichbehandlung aller Branchen. Statt Autos sollte die Politik lieber die Steuer für Bürger und Mittelstand abwracken, damit wieder mehr Geld in den Portemonnaies und Kassen verbleibt, das dann nach freier Entscheidung eines jeden Einzelnen verwendet werden kann.

Das Trendboard der imm cologne erwartet eine Rückkehr zu mehr Qualitätsbewusstsein als Reaktion auf die Wirtschaftskrise. Kann man „echte” Qualität heute eigentlich noch bezahlen?
Wir leben in einer Zeit, in der die Menschen wieder absehen vom schnellen Konsum. Ja, es ist eine Art Mentalitätswandel in Gang gekommen. Die Menschen werden wieder sensibler für die Ressourcen dieser Welt und für die Dinge, die Wert und Beständigkeit haben. Die Nachfrage auch in unserer Branche nach Nachhaltigkeit und Wertigkeit nimmt daher zu. Nachhaltigkeit wird in unserer Branche im Zusammenhang mit den verwendeten Materialien und Rohstoffen diskutiert. Wir haben Glück, denn Holz, aus dem die meisten Möbel nun mal sind, ist ein nachwachsender Rohstoff. Auch bei den anderen Materialien fragen die Konsumenten immer mehr nach der Trennbarkeit und damit Recyclebarkeit am Ende des Lebenszyklus. Auffällig ist außerdem die Hinwendung zu langlebiger Qualität und damit zur neuen Wertigkeit. Für frühere Generationen war es normal, nicht mit jeder Mode zu gehen und von Bekleidung bis Möblierung nicht jedes Angebot mitzumachen. Dann kam die Zeit des schnellen und wechselnden Konsums. Die Freude war oft kurz und die Produkte austauschbar.

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Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Verbands der deutschen Möbelindustrie (VDM)

Warum die Einrichtung endlich als tagesaktuelles Trendthema entdeckt wird, liegt für Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Verbands der deutschen Möbelindustrie (VDM) in Bad Honnef, auf der Hand: „Der Mensch ist im Jahr rund 340 Tage im eigenen Zuhause. Immer mehr Menschen erkennen das eigene Zuhause deshalb als Ort für Selbstentfaltung. Nirgendwo sonst kann man sich nach seinem Geschmack so gut austoben wie hier.“

Auto statt Polstermöbel – Durststrecke für deutsche Möbelhersteller

Doch auch, wenn Einrichten Kult ist – lässt sich angesichts massenhaft subventionierter Schnäppchen auf dem Automobilmarkt und schrumpfender privater Budgets mit Möbeln überhaupt noch Geld verdienen? Die Halbjahresbilanz der deutschen Möbelindustrie signalisiert zunächst ein klares „Nein”. Mit einem Umsatz von 7,6 Mrd. Euro lagen die deutschen Möbelhersteller um erschreckende 13,8 Prozent bzw. 1,2 Mrd. Euro unter dem Vorjahreswert.

Angesichts einer aktuell einmaligen wirtschaftlichen Situation empfiehlt es sich jedoch, zur nüchternen Beantwortung der Rentabilitätsfrage auch die Vorjahreszahlen mit heranzuziehen. Denn 2008 sah das Ergebnis noch ganz anders aus: Die Möbelproduzenten konnten mit einem Plus von 1,6 Prozent abschließen. Zwar war der Inlandsumsatz damals leicht rückläufig, doch dies wurde mit einem Wachstum im Export um plus 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr ausgeglichen.

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Hans Strothoff, Foto: privat

Hans Strothoff, Präsident des BVDM

Statement von Hans Strothoff, Präsident des BVDM, anlässlich der Pressekonferenz der Kölnmesse am 21.9.2009 in Enger. (Es gilt das gesprochene Wort)

Sehr verehrte Damen, sehr geehrte Herren,

lassen Sie mich einige Anmerkungen zum vorgestellten Konzept von Herrn Böse machen. Ich freue mich, dass nun die Weichen dafür gestellt sind, dass es auch künftig eine große internationale Möbelleitmesse in Deutschland geben wird. Eine eigene Küchenmesse im Zweijahres-Rhythmus – parallel zur imm cologne ist der einzig richtige Weg. Wichtig dabei ist, dass auch Einbaugeräte, Spülen und Zubehör gemeinsam vertreten sind. Denn diese Produkte sind untrennbar mit der Küche verbunden und tragen wesentlich zum Mehrwert einer Küche bei. Aus Händler- und Konsumenten-Sicht müssen sie zwingend gemeinsam mit den Küchenmöbeln präsentiert werden.

Ich bin fest davon überzeugt, dass in 2011 die Küchenbranche in Köln stark vertreten sein wird, so stark wie schon lange nicht mehr. Meine Gespräche mit den Herstellern lassen in mir die Überzeugung reifen, dass rund 90 Prozent des deutschen Produktions-Volumens – nicht Anzahl der Aussteller – in Köln vertreten sein wird. Die Gespräche, die ich geführt habe, waren alle sehr zielführend und ich möchte mich auch an dieser Stelle bei den Verantwortlichen der betreffenden Unternehmen für den offenen und konstruktiven Gedankenaustausch bedanken. Dieser war durchaus von einem großen Verantwortungsbewusstsein für die gesamte Branche getragen.

Meine Damen und Herren, gerade auch die Händler – das heisst der deutsche Küchen- und Einrichtungs-Fachhandel – benötigen eine starke Messe, und zwar im Inland. Von einer Messe im Inland gehen wichtige Signale und Impulse für den inländischen Konsum aus. Gutes Beispiel ist die IAA. Trotz schlechter Absatzzahlen ist die Medienpräsenz der Automobilbranche in diesen Tagen gewaltig! Die stärkere Öffnung der Küchenmesse für das Publikum – die drei Besuchertage – wird dazu führen, dass das Medien-Interesse deutlich erhöht und verstärkt wird. Dafür werden auch die geplanten Rahmenprogramme sorgen.

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Die Japaner pflegen einen grazilen Minimalismus. Die Amerikaner mögen gern schwere Möbel im Koloniallook. Die Italiener lieben die niedrige Horizontale und glänzende Fronten. Und die Deutschen stehen auf variationsreiche Stauraumraffinesse. Ist das tatsächlich so? Treffen diese Wohnstil-Schubladen immer noch zu? Beantworten lässt sich diese Frage am besten auf der imm cologne vom 19. bis 25. Januar 2009. Unter der Submarke imm prime und imm prime design stellen in den Hallen 2.2, 3.2, 4.2 und 3.1 der internationalen Kölner Möbelmesse namhafte Wohn- und Schlafraumhersteller aus allen Regionen der Erde aus.

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Die deutsche Möbelindustrie sieht trotz der Finanzkrise und ihren aktuellen Auswirkungen auf die Wirtschaft die Chance, in schwierigen Zeiten den Stellenwert von Wohnen und Einrichten zu erhöhen. Immer dann, wenn die Menschen größere Unsicherheit verspüren, bekommt das eigene Zuhause und die damit verbundene Geborgenheit und Sicherheit in den eigenen vier Wänden einen höheren Stellenwert. Nur die Möbelbranche kann dieses Bedürfnis jetzt befriedigen und damit Möbel im Ranking der persönlichen Begehrlichkeiten weiter nach oben bringen. Hinzu kommt, dass Möbel als wertige und langlebige Konsumgüter eine dauerhafte und verlässliche Wertanlage darstellen.

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Das Big Business findet im kommenden Jahr vom 19. bis 25. Januar 2009 zur imm cologne statt. Über 1.000 Aussteller aus mehr als 50 Ländern treffen in Köln wieder auf über 100.000 Besucher – davon kommen 36 % aus dem Ausland.

Dass Großereignisse wie die imm cologne auch im digitalen Zeitalter ihre Bedeutung behalten belegen nicht nur die harten Fakten. In der aktuellen Umfrage des Emnid-Instituts (im Auftrag des deutschen Ausstellungs- und Messeausschusses (AUMA) glaubt die deutsche Wirtschaft sogar, dass sich die Bedeutung von Messen noch weiter steigert. Große Unternehmen planen hiernach, noch häufiger auf Messebeteiligungen zu setzen. Weiterlesen…


 

imm cologne

18. - 23.01.2011

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