imm-cologne-News

Die Möbelmesse imm cologne bleibt auch in den kommenden Jahren in der Domstadt. Der Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM) als ideeller Träger der imm cologne und die Koelnmesse haben ihre erfolgreiche Zusammenarbeit über die Veranstaltung 2010 hinaus langfristig vertraglich verlängert.

“Ich freue mich, dass wir die Zusammenarbeit auch für die kommenden Jahre vereinbart haben und wir die erfolgreiche Kooperation fortsetzen”, so Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse.

“Was die imm cologne stark macht, ist der enge Schulterschluss mit der Industrie. Es gibt nicht nur Gemeinsamkeit in den Zielen, sondern auch Gemeinsamkeit im Handeln”, so der Präsident des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie, Elmar Duffner.

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1moebel_umsatz_exportIn Deutschland wird das Sofa im Durchschnitt nur alle 8-12 Jahre gegen ein neues ausgetauscht. Träumen Sie da nicht auch manchmal von einer Abwrackprämie?
Wir fordern keine Subventionen für uns Möbler – aber die Gleichbehandlung aller Branchen. Statt Autos sollte die Politik lieber die Steuer für Bürger und Mittelstand abwracken, damit wieder mehr Geld in den Portemonnaies und Kassen verbleibt, das dann nach freier Entscheidung eines jeden Einzelnen verwendet werden kann.

Das Trendboard der imm cologne erwartet eine Rückkehr zu mehr Qualitätsbewusstsein als Reaktion auf die Wirtschaftskrise. Kann man „echte” Qualität heute eigentlich noch bezahlen?
Wir leben in einer Zeit, in der die Menschen wieder absehen vom schnellen Konsum. Ja, es ist eine Art Mentalitätswandel in Gang gekommen. Die Menschen werden wieder sensibler für die Ressourcen dieser Welt und für die Dinge, die Wert und Beständigkeit haben. Die Nachfrage auch in unserer Branche nach Nachhaltigkeit und Wertigkeit nimmt daher zu. Nachhaltigkeit wird in unserer Branche im Zusammenhang mit den verwendeten Materialien und Rohstoffen diskutiert. Wir haben Glück, denn Holz, aus dem die meisten Möbel nun mal sind, ist ein nachwachsender Rohstoff. Auch bei den anderen Materialien fragen die Konsumenten immer mehr nach der Trennbarkeit und damit Recyclebarkeit am Ende des Lebenszyklus. Auffällig ist außerdem die Hinwendung zu langlebiger Qualität und damit zur neuen Wertigkeit. Für frühere Generationen war es normal, nicht mit jeder Mode zu gehen und von Bekleidung bis Möblierung nicht jedes Angebot mitzumachen. Dann kam die Zeit des schnellen und wechselnden Konsums. Die Freude war oft kurz und die Produkte austauschbar.

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ctgwsinhaberin

Ioanna Paraskeva, Contain Gallery

Zuwachs in der Kölner Designfamilie: Contain Gallery selected design editions, Kölns erste Galerie für junges, internationales Design, präsentiert ab sofort mitten im kreativen Belgischen Viertel Kölns kuratierte Ausstellungen aus der progressiven Welt des jungen Designs.

Die Eröffnungsausstellung „Utopie jetzt! / utopia now!“ befasst sich mit der Utopie einer vermeintlich besseren Gesellschaft – konterkariert am gegenwärtigen Querschnitt urbanen Lebens. Eine Bühne für die Inszenierung jungen, zeitgenössischen Designs – nichts weniger hat sich die Contain Gallery zur Aufgabe gemacht.

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Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse GmbH

Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse GmbH

Ausführungen von Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse GmbH, anlässlich der Pressekonferenz Küchenmesse 2011, 21. September 2009 in Enger

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank, dass Sie zu dieser Pressekonferenz gekommen sind, um sich aus erster Hand über den Stand unserer Initiative für eine neue internationale Küchenmesse zu informieren.

Ganz herzlich möchte ich mich bei Herrn Hans Strothoff dafür bedanken, dass wir Ihnen unsere Ergebnisse hier im MHK Forum in Enger präsentieren dürfen. Wir haben diesen Ort bewusst gewählt, um Ihnen eine lange Anreise zu ersparen.

Nach umfangreichen und intensiven Gesprächen mit der Branche liegen uns inzwischen zahlreiche Interessenbekundungen namhafter deutschen Küchenmöbelhersteller vor, die eine internationale Küchenmesse im Jahr 2011 unterstützen. Deshalb kann ich heute sagen der erste Teil der Mission ist erfüllt. Es wird im Januar 2011 eine Küchenmesse in Köln geben!

Auch aus Richtung der internationalen Unternehmen und der Einbaugeräteindustrie erhalten wir eindeutige, positive Signale. In beiden Fällen wurde uns deutlich signalisiert: Man wird sich an einer internationalen Küchenmesse 2011 beteiligen, wenn die deutsche Küchenmöbelindustrie sich einigt und das Messeformat umfassend und nachhaltig unterstützt.

Meine Damen und Herren, angefangen haben wir Ende letzten Jahres “mit einem weißen Blatt Papier”. Angespornt hat uns u.a. die letzte interzum, die uns sehr eindeutig gezeigt hat was möglich ist, wenn eine Industrie zusammensteht und eine Messe gemeinsam weiterentwickelt. All die in den letzten Jahren gemachten Erfahrungen konnten wir in dem Prozess, der hinter uns liegt, sehr gut gebrauchen. Nach Prüfung aller möglichen Szenarien kamen wir zu dem Ergebnis: Eine internationale Küchenmesse ist dann am sinnvollsten und am erfolgsversprechendsten, wenn wir sie als eigenständige Messe mit eigenem Logo und eigenem Markenversprechen durchführen.

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Hans Strothoff, Foto: privat

Hans Strothoff, Präsident des BVDM

Statement von Hans Strothoff, Präsident des BVDM, anlässlich der Pressekonferenz der Kölnmesse am 21.9.2009 in Enger. (Es gilt das gesprochene Wort)

Sehr verehrte Damen, sehr geehrte Herren,

lassen Sie mich einige Anmerkungen zum vorgestellten Konzept von Herrn Böse machen. Ich freue mich, dass nun die Weichen dafür gestellt sind, dass es auch künftig eine große internationale Möbelleitmesse in Deutschland geben wird. Eine eigene Küchenmesse im Zweijahres-Rhythmus – parallel zur imm cologne ist der einzig richtige Weg. Wichtig dabei ist, dass auch Einbaugeräte, Spülen und Zubehör gemeinsam vertreten sind. Denn diese Produkte sind untrennbar mit der Küche verbunden und tragen wesentlich zum Mehrwert einer Küche bei. Aus Händler- und Konsumenten-Sicht müssen sie zwingend gemeinsam mit den Küchenmöbeln präsentiert werden.

Ich bin fest davon überzeugt, dass in 2011 die Küchenbranche in Köln stark vertreten sein wird, so stark wie schon lange nicht mehr. Meine Gespräche mit den Herstellern lassen in mir die Überzeugung reifen, dass rund 90 Prozent des deutschen Produktions-Volumens – nicht Anzahl der Aussteller – in Köln vertreten sein wird. Die Gespräche, die ich geführt habe, waren alle sehr zielführend und ich möchte mich auch an dieser Stelle bei den Verantwortlichen der betreffenden Unternehmen für den offenen und konstruktiven Gedankenaustausch bedanken. Dieser war durchaus von einem großen Verantwortungsbewusstsein für die gesamte Branche getragen.

Meine Damen und Herren, gerade auch die Händler – das heisst der deutsche Küchen- und Einrichtungs-Fachhandel – benötigen eine starke Messe, und zwar im Inland. Von einer Messe im Inland gehen wichtige Signale und Impulse für den inländischen Konsum aus. Gutes Beispiel ist die IAA. Trotz schlechter Absatzzahlen ist die Medienpräsenz der Automobilbranche in diesen Tagen gewaltig! Die stärkere Öffnung der Küchenmesse für das Publikum – die drei Besuchertage – wird dazu führen, dass das Medien-Interesse deutlich erhöht und verstärkt wird. Dafür werden auch die geplanten Rahmenprogramme sorgen.

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arik_levyWelche Trends prägen in diesem Jahr das Einrichtungs- und Möbeldesign? Wir fragten Designer, Hersteller, Händler und Journalisten nach ihren Einschätzungen und Beobachtungen.

Arik Lévy, Designer, Paris:
Die letzte Zeit war für uns alle außerordentlich spannend. Vieles hat sich in den Augen, dem
Gemüt und der Denkweise der Menschen verändert. Meiner Meinung nach – und dies wurde durch die Messe und einige der gezeigten Produkte bekräftigt – sind Trends Werkzeuge, Hilfsmittel, die uns helfen, zu verstehen, was wir sehen.

Trends ändern sich so schnell, dass womöglich gar nicht der Trend selbst wichtig ist, sondern vielmehr die Gründe für seinen Wandel und die Art und Weise wie er sich vollzieht. Der derzeitige Trend besteht in einer Rückkehr zur eigenen Identität, zu Aufrichtigkeit und zur Hingabe an eigene, authentische Ideen.

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ana_mir_emili_padrosDesign aus Spanien lebt und erfreut sich bester Gesundheit. Die kreativen Köpfe des so genannten neuen spanischen Designs der späten 80er- und frühen 90er-Jahre wie Alberto Liévore, Javier Mariscal, Jaume Tresserra, Antoni Arola, Òscar Tusquets, Jorge Pensi oder Ramon Benedito arbeiten nach wie vor auf höchstem Niveau.

Und die Generation nach ’92, unter anderem repräsentiert durch Marti Guixé, Martin Ruiz de Azúa, Curro Claret, Anna Mir und Emilio Padrós sowie junge Designer wie zum Beispiel Jaime Hayón sind längst sowohl innerhalb als auch außerhalb spanischer Grenzen ein Begriff. So darf man wohl mit Fug und Recht von der Reife des spanischen Designs sprechen, das in Europa mit Stolz seinen Platz behauptet.

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giulio_ridolfoGiulio Ridolfo ist kein Möbeldesigner, sondern studierter Modedesigner, der einst für Gianfranco Ferré und Tods & Hogan entwarf. Er gilt in der Einrichtungsbranche als einer der gefragtesten Quereinsteiger in Sachen Textildesign. Sein kreativer Beitrag ist in der Welt des Interior-Design sehr begehrt, was an der großen Anzahl renommierter Hersteller deutlich wird, für die Giulio Ridolfo gearbeitet hat.

Giulio Ridolfos Dekore schmücken die Polster des renommierten italienischen Möbelherstellers Moroso; der Materialexperte komponierte für Vitra ein Farbsystem, ist der erste Italiener im Designteam der gefragten dänischen Textilmanufaktur Kvadrat und Mitglied des Trendboards der imm cologne.

Dass der ausgebildete Modedesigner überhaupt mit der Einrichtungsbranche in Kontakt kam und schließlich dort tätig wurde, ist Patrizia Moroso zu verdanken. Die Unternehmerin aus der italienischen Kreativhochburg Udine war auf Talentsuche, als sie auf Giulio Ridolfo aufmerksam wurde und ihn schließlich als Berater engagierte.

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Konstantin Grcic gilt als der international bekannteste deutsche Designer der Gegenwart; als einer der erfolgreichsten und einflussreichsten Designer der Welt; ein Intellektueller mit Understatement. Im Rahmen eines Exklusiv-Interviews erfahren Sie mehr über den Topdesigner, seine Arbeit, deutsches Design und seine Verbundenheit mit der imm cologne.

Seit der Gründung seines Büros entwirft Konstantin Grcic Möbel, Leuchten und andere Produkte für Unternehmen wie Agape, Authentics, Cappellini, ClassiCon, Cassina, Driade, Flos, Iittala, Krups, Lamy, Magis, Merten, Muji, Montina, Moroso, Moormann, Plank, SCP, Whirlpool oder die Porzellan-Manufaktur Nymphenburg. Konstantin Grcic fühlt sich dem klassischen Industriedesign verpflichtet.

Weitere Informationen: www.konstantin-grcic.com

Die Anfänge der imm cologne – der Name für die Internationale Möbelmesse hat sich seit seiner Einführung 2003 schnell durchgesetzt – reichen bis in die Gründungsjahre zurück. Aus der 1929 erstmalig eröffneten Musterschau entwickelte sich die Internationale Möbelmesse zur Nr. 1 weltweit für Wohn- und Einrichtungstrends und zur Leitmesse der Möbelwirtschaft.

1950 wurde die Möbelmesse das erste Mal mit internationaler Beteiligung durchgeführt. Mit einem derzeitigen Anteil von rund 60 Prozent auf Aussteller- und 30 Prozent auf der Besucherseite konnte die Internationalität ständig gesteigert werden. An den 1988 eingeführten Endverbrauchertagen informieren sich rund 40.000 Designinteressierte und Konsumenten über Wohntrends und Möbelangebot.

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18. - 23.01.2011

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