imm cologne

Wohnen. Einrichten. Leben.

19. - 25.01.2015

imm cologne » Interior Design

Grundsteinlegung in Pure Village: „Das Haus – Interiors on Stage“ wird gebaut

(Foto: FAR Consulting)

Die meisten Kuben stehen bereits, die Struktur, die Pure Village 2012 zeigen wird, ist bereits zu erkennen. Nur eine große Freifläche mitten in Halle 3.2 deutet darauf hin, dass hier noch etwas Besonderes passieren wird. Und genau hier soll der Grundstein für das neue Design-Event der koelnmesse, „Das Haus – Interiors on Stage“, gelegt werden. Wenige Tage vor Heiligabend machte sich Dick Spierenburg, Kreativ-Direktor der imm cologne, persönlich ein Bild von der Lage und klärte letzte Details mit der Bauleitung. weiterlesen…

Zonen statt Zimmer: imm cologne 2012 liefert Inspirationen für neue Grundrisse und die Wohntrends der Zukunft

Zonen statt Zimmer:

Zonen statt Zimmer: für das Interior Design ergeben sich mit dem Wegfallen von Raumgrenzen und Mauern ganz neue Möglichkeiten.

Die Architektur der Moderne ist heute wieder so aktuell, weil sie sich – vielleicht das erste Mal überhaupt – mit den Wünschen vieler nach offenen Wohnformen, nach einer flexibleren Organisation des Lebens und einer gegenwartsbezogenen Ästhetik deckt. Wir wollen heute wohnen wie Mies van der Rohe und Le Corbusier es vorgeschlagen haben.

Aber auch so, wie Nipa Doshi und Jonathan Levien es in ihrer Installation „Das Haus – Interiors on Stage“ auf der imm cologne 2012 (16.-22.01.2012) in Köln darstellen: individuell, lebendig, mit kulturellen Anklängen. In einem Haus, das Privatheit und Öffentlichkeit zulässt, das Küche, Essen und Arbeiten, Familie und Freunde, Rückzugsmöglichkeiten und gemeinschaftliche Wellness-Erlebnisse in individueller Weise miteinander verbindet.

Die Konventionen des Wohnens ändern sich mit unserem Lebensstil, und die Architektur ermöglicht es immer mehr Menschen, neue Formen des Wohnens auszuprobieren. Für das Interior Design ergeben sich mit dem Wegfallen von Raumgrenzen und Mauern, mit der neuen Wohnlichkeit und dem Wunsch nach mehr Natur im Haus ganz neue Möglichkeiten. Wer heute ein Haus für zeitgemäßes Wohnen bauen will, braucht mehr als einen Grundriss – er braucht ein Konzept.

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„Das Haus – Interiors on Stage“ 2012: Londoner Designstudio Doshi Levien gestaltet imm cologne-Highlight für Publikum und Designszene

Nipa Doshi und Jonathan Levien. (Foto: Doshi Levien)

Nipa Doshi und Jonathan Levien. (Foto: Doshi Levien)

Die internationale Einrichtungsmesse imm cologne hat ab 2012 wieder ein großes Design-Event: “Das Haus – Interiors on Stage”. Das Projekt richtet den Fokus auf die Gestaltung einer künstlichen Wohnsituation innerhalb der Messe – ein öffentlicher und doch ganz persönlicher Wohnraum, gestaltet von Nipa Doshi und Jonathan Levien. Das Londoner Designerteam wird das neue Format im Januar 2012 eröffnen.

“Das Haus – Interiors on Stage” zeigt einen ganz nach den Vorstellungen des eingeladenen Designers gestalteten Aufbau – architektonische Elemente, Innenraum und Outdoorfläche – sowie Arrangements aus Möbeln und Ausstattungselementen für ein individuell konfiguriertes Interior Design. Die Messe errichtet dafür inmitten der Halle Pure Village ein rund 180 m2 großes Podest als offene Bühne. “Das Haus – Interiors on Stage” ist damit sowohl Designerportrait als auch visionärer Entwurf, ein Beispiel dafür, wie man eine eigene Welt erschaffen kann, die zum Ausdruck der eigenen Persönlichkeit wird.

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Pure Village: lebendige Design-Plattform auch in 2012

Pure Village, so hat der Erfolg auf der internationalen Einrichtungsmesse imm cologne 2011 gezeigt, ist nicht nur ein innovatives, zukunftsweisendes Messeformat, sondern auch ein Zeichen der Zeit. Einrichtung ist heute eine ganzheitliche Aufgabe, in die Möbelsysteme und Einzelmöbel, Farbkonzepte, Lichtführung und Leuchtobjekte, durchgängige Materialien für Böden und Wände sowie technische Ausstattung mit einbezogen werden. Doch Ganzheitlichkeit und einheitliche Gestaltungskonzepte bedeuten nicht automatisch Langeweile.

Das kompakte Format von Pure Village, in dem sich wie in einer Innenstadt exklusive Nachbarschaft und kulturelle Vielfalt zu einer inspirierenden Mischung verdichten, spricht dabei sowohl die Aussteller als auch das Publikum an. Und so konnte die im letzten Jahr eingeführte Präsentationsform auch in Runde zwei wieder punkten: Wieder war die Halle 3.2 der koelnmesse ausgebucht und zahlreiche Aussteller aus allen Bereichen des Interior Designs vertreten. Eine bunte Mischung aus Möbeln für alle Wohnbereiche, für Schlafzimmer, Outdoor und Bad in Kombination mit Accessoires, Home Entertainment, Leuchten, Farben, Tapeten und Bodenbelägen sorgte für reichlich Abwechslung und eine heterogene Nachbarschaft.

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Spanisches Design vermittelt südländisches Lebensgefühl zwischen drinnen und draußen

Gan Rug. (Foto: Gandia Blasco)

Gan Rugs. (Foto: Gandia Blasco)

Für die Aussteller aus Spanien wie für das Publikum hat sich der Besuch in Köln gelohnt, findet etwa Josè A. Gandia-Blasco, Inhaber und Art Director des gleichnamigen Unternehmens: “Mein Eindruck von der imm cologne war wieder einmal sehr positiv, und ich bin sehr überrascht sowohl von den gezeigten neuen Trends als auch von den Neuheiten. Die Messe zeigte einen guten Mix und bot Interessantes und Sehenswertes für jeden Geschmack.” Und so demonstrierten Gandia Blasco, Viccarbe und Vondom in Köln mit neuem Selbstbewusstsein Formen für das südländische Lebensgefühl zwischen Café, Terrasse und Wohnzimmer.

Der Spanier an sich sucht während der Mittagshitze gerne geschlossene, kühle Räume auf. Das zeitgenössische Design aber erobert die Europäer gerade mit wohnlichen Lösungen für den Raum zwischen drinnen und draußen: Möbel und Accessoires, die Terrassen, Innenhöfe und Cafés zum lyfestylegeprägten Wohnraum machen. Dabei schaffen Designer wie Mario Ruiz, Javier Mariscal oder JM Ferrero Ausstattungselemente für moderne und frische Interiors in puristischer wie organischer Formensprache. In diesem Segment haben sich vor allem Unternehmen wie Gandia Blasco, Santa&Cole, Resinas Olot oder auch Vondom einen Namen gemacht. So präsentierte Vondom, eine der führenden spanischen Designmarken, die sich auf Outdoor-Einrichtungs- und Beleuchtungsobjekte aus Kunstharz spezialisiert hat, auf der internationalen Einrichtungsmesse imm cologne wieder einige neue Kollektionen für den Außenbereich, darunter Tri-Turn von Harry & Camila und neue Produkte der Produktfamilie FAZ von Ramón Esteve.

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Pure Village: Web-Plattform für Informationen zum Interior Design

Der Erfolg von Pure Village im vergangenen Jahr hat gezeigt, dass die zunehmende Überschneidung der Sortimentsbereiche und die wachsende Bedeutung von aufeinander abgestimmten Interior Design-Konzepten Bedarf schafft für ein eigenes Forum. Auf der internationalen Einrichtungsmesse imm cologne ist dies das Pure Village. Um die Diskussionen auch zwischen den Messeterminen zu Jahresanfang fortsetzen zu können, soll www.purevillage.de zu einer zweisprachigen Web-Plattform für Informationen zum Interior Design werden.

Dazu liefert purevillage.de eine Vielzahl unterschiedlicher Inhalte rund um Gestaltungsfragen zu Möbeln, Wohnungseinrichtung, Architektur und Interior Design. Schubladendenken ist hier nicht erwünscht: Alles, was Einfluss auf die Wohnqualität und das Design nimmt, kann vorgestellt werden. Ein Designlexikon vervollständigt Basiswissen, regelmäßige Nachrichten rund um Aussteller, Produktneuheiten und Trends, zu Aspekten wie Farbe, Material und Nachhaltigkeit sorgen dafür, dass das Pure Village Publikum stets auf dem Laufenden ist.

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Designer’s Voice: Harald Gründl über Designtrends, Schnelllebigkeit und Greenwashing

Harald Gründl (EOOS)

Harald Gründl (EOOS), Mitglied des imm cologne Trendboards im Interview. (Foto: Koelnmesse)

1967 in Wien geboren, studierte Harald Gründl Industriedesign an der Universität für angewandte Kunst Wien. Zusätzlich promovierte er in Philosophie. 1995 gründete er zusammen mit Martin Bergmann und Gernot Bohmann das Designbüro EOOS, welches sich mittlerweile als eines der führenden Büros für Möbeldesign, Markenplätze und Designforschung etabliert hat.

Harald Gründl ist Mitglied des imm cologne Trendboards – zu seinen Kunden gehören Alessi, Armani, Bulthaup, Dedon, Duravit, Matteo Grassi, Walter Knoll und Zumtobel. Harald Gründl ist seit 2008 Vorsitzender des Institute of Design Research Vienna (Institut für Designforschung Wien) und ist bei EOOS-Design, dessen Forschungsaktivitäten er leitet, als Partner eingestiegen.

Was war für Sie das Interessanteste an dem imm cologne Trendboard Workshop?
Ich fand es sehr interessant zu sehen, dass die Wahrnehmung des Designbereiches unter den Trendboard-Mitgliedern sehr ähnlich war, dass uns ähnliche Phänomene aufgefallen sind. Das Interessanteste ist immer, neue Menschen kennen zu lernen!

Das Trendbook zeigt, was aktuell im Design passiert und was die Menschen bewegt, die sich dieses Designangebots bedienen. Woher kommen Ihrer Meinung nach die stärksten Einflüsse auf das Produkt- und Interior Design?
Die Nachhaltigkeitsdiskussion ist für mich derzeit der wichtigste Einfluss auf das Design. Wie reagieren wir intelligent auf diese Entwicklung, und wie beeinflusst das die Trends der Zukunft? Wir haben für alle vier Interior Trends diesen Aspekt diskutiert und unterschiedliche Artikulationen festmachen können.

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Designer’s Voice: Martin Leuthold über Mode, Trends und die imm cologne

Martin Leuthold, Mitglied des imm cologne Trendboards im Interview. (Foto: Koelnmesse)

Martin Leuthold, Mitglied des imm cologne Trendboards im Interview. (Foto: Koelnmesse)

Martin Leuthold, geboren 1952 in Hegi-Winden (Schweiz), absolvierte eine Lehre als Stickereientwerfer. Seit 1973 ist er als Textilgestalter beim Unternehmen Jakob Schlaepfer in St. Gallen beschäftigt, einem Hersteller innovativer Textilien für Mode und Innendekoration.

Seit 1989 ist Martin Leuthold Mitglied der Geschäftsführung von Jakob Schlaepfer und verantwortet als Art Director die Sparte Kreation. In dieser Funktion war und ist er u. a. an der Entstehung zahlreicher neuer Verfahren zur Gestaltung von Textilien und an der Entwicklung des Laser- und Inkjet-Verfahrens zur Bedruckung von Textilien beteiligt.

Was war für Sie das Interessanteste an dem imm cologne Trendboard Workshop?
Schon die verschiedenen Präsentationen der zusammen gefundenen Persönlichkeiten waren interessant. Bereichernd waren die verschiedenen Ansichten und Interpretationen der neuen Trends. Ein wichtiger Aspekt von diesem Meeting war auch, dass wir für unsere Zukunft Sorge tragen möchten.

Das Trendbook zeigt, was aktuell im Design passiert und was die Menschen bewegt, die sich dieses Designangebots bedienen. Woher kommen Ihrer Meinung nach die stärksten Einflüsse auf das Produkt- und Interior Design?
Durch das globales Erscheinungsbild und die Information durch Internet und elektronische Medien. Aber im Prinzip kommen die Einflüsse von überall her: aus Kunst, Theater, Mode sowie weiteren Kulturdisziplinen, aber auch aus Politik- und Umweltbereichen.

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Designer’s Voice: Defne Koz über Trends, Qualität, Design und neue Ideen

Defne Koz. (Foto: Koelnmesse)

Defne Koz, Mitglied des Trendboards der imm cologne 2011 im Interview. (Foto: Koelnmesse)

Was war für Sie das Interessanteste an dem imm cologne Trendboard Workshop?
Es ist immer interessant und wichtig, über das zu reflektieren, was wir tun, und uns über unsere Designideen auszutauschen. Mir gefällt auch, dass die Trendboard-Initiative unseren gemeinsamen Gedanken eine Struktur zu geben vermag, die für andere Designer brauchbar und hilfreich sein könnte.

Das Trendbook zeigt, was aktuell im Design passiert und was die Menschen bewegt, die sich dieses Designangebots bedienen. Woher kommen Ihrer Meinung nach die stärksten Einflüsse auf das Produkt- und Interior Design?
Für einen Designer gibt es immer vielfältige Einflüsse. Ich persönlich bin neugierig auf Kunst und Architektur, aber meine Inspiration beziehe ich hauptsächlich aus dem Verständnis der Menschen, aus der Art, wie sie leben und wie ihr Verhalten sich ändert. Das ist die Wurzel neuer Ästhetik.

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Tapetenwechsel: Deutsches Tapeten-Institut mit vier Kuben im Pure Village

Foto: „Contzen Paper“, A.S. Création

Foto: „Contzen Paper“, A.S. Création

Tapeten sind der Inbegriff der Wohnlichkeit. Dabei werden die Wandkleider in den eigenen vier Wänden farblich immer gewagter. Die Trends 2010 zeichnen sich vor allem durch Vielfalt aus: Brombeertöne, Nudelook, glänzende Strukturen und großflächige Muster – viele Modetrends des Fashionbereichs spiegeln sich auch bei der Wahl der Tapete wieder. Nach wie vor großer Beliebtheit erfreut sich hierbei das unifarbene Zimmer mit nur einer gemusterten Wand, um den Raum ähnlich einem großen Gemälde zu akzentuieren.

Die zunehmende Anerkennung der Tapete als Lifestyle-Produkt zur Raumgestaltung geht einher mit der steigenden Durchsetzung der Vliestapete. Anders als Papiertapeten dehnen sich Vliestapeten nicht durch das Auftragen von Kleister aus: es entstehen weder Längsfalten noch kommt es zu Verschiebungen des Musteransatzes beim Austrocknen. Zudem ist die Vliestapete in einem Stück verhältnismäßig einfach wieder abziehbar – eine Eigenschaft, die es erlaubt, auch kurz- bis mittelfristig vorhandene gestalterische Vorlieben auszuleben.

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