imm cologne

Wohnen. Einrichten. Leben.

13. – 19.01.2014

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Einrichtungstrends und Design-Highlights der imm cologne 2012: ein Interview mit Dick Spierenburg

„Wir werden auf der imm cologne 2012 einen Einrichtungsstil und Produkte sehen, die ihrer Zeit weit voraus sind.“ (Dick Spierenburg, Creative Director Pure Village)

„Wir werden auf der imm cologne 2012 einen Einrichtungsstil und Produkte sehen, die ihrer Zeit weit voraus sind.“ (Dick Spierenburg, Creative Director Pure Village)

Dick Spierenburg ist der Director des neuen Design-Highlights der imm cologne: „Das Haus – Interiors on Stage“. Als erste Designer hat er das Londoner Designstudio Doshi Levien eingeladen, mitten in der Halle Pure Village so etwas wie eine schlüsselfertige Vision von den Möglichkeiten des Wohnens zu bauen.

Welche Einrichtungstrends werden Ihrer Meinung nach die nächsten Jahre bestimmen?
Man kann viele Entwicklungen wahrnehmen, aber daraus gleich einen Trend abzuleiten … das ist mir zu kräftig. Es war schon schwierig, sich bei der Komplexität der Entwicklungen auf jeweils vier Trends zu fokussieren, die wir jährlich im Trendbook abgebildet haben. Es gibt immer auch mehrere Richtungen, die konstant bleiben: eher ruhigere, auf Schlichtheit zielende und eher lebhafte, die viele Farben und viel Material benutzen. Das wird es immer geben, weil es so viele unterschiedliche Menschen als Auftraggeber oder als Einrichter gibt. Aber es ist nicht möglich, jedes Jahr völlig neue und ganz unterschiedliche Trends zu benennen.

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“Das Haus – Interiors on Stage” auf der imm cologne 2012: ein Interview mit Nipa Doshi und Jonathan Levien

Nipa Doshi und Jonathan Levien gestalten eine große Wohn-Installation auf der imm cologne 2012.

Nipa Doshi und Jonathan Levien gestalten eine große Wohn-Installation auf der imm cologne 2012.

Das indisch-britische Designer-Paar Nipa Doshi und Jonathan Levien gestaltet eine große Wohn-Installation auf der imm cologne 2012. Noch mitten in der Planungsphase für „Das Haus – Interiors on Stage“ sprechen Sie in Ihrem Londoner Studio über ihre Vision von individuellen Wohnformen, verschmelzenden Räumen und organisch gewachsenen Häusern.

Ihr aus ineinander geschachtelten Funktionszonen bestehender Entwurf erinnert an eine Collage von Bildern realer Architektur, unterschiedlichen Kulturen und originellen Traumbildern. Eine Innenansicht.

Die Aufgabe für „Das Haus“ lautet, eine künstliche Wohnsituation zu schaffen, die Ihren ganz persönlichen Wünschen entspricht. Können Sie sich ein Wohnhaus mitten auf der Messe denn überhaupt vorstellen?
Nipa Doshi: Wir haben uns zu Beginn des Projekts überlegt, dass unsere Vorstellung von einem perfekten Haus nicht so sehr vom Objekt selbst abhängt als von der Umgebung, in der es steht. Wir wollen mit dem Haus ein Gefühl einfangen. Es steht im Kontext der Messe, also wollten wir kein Haus, das sich anfühlt als würde es frei in der Landschaft stehen. Wir stellen es uns eher als Teil der sozio-ökonomischen Nachbarschaft vor, als Teil einer Gemeinschaft. Wir denken nicht an einen Platz mit Häusern und schönen Gärten, sondern mit Läden und Werkstätten, an ein Haus voller Leben. Und es liegt nicht in einem Wohngebiet, sondern steht in einem urbanen Kontext.

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Defne Koz über die Trends von Morgen: „Ich will meine Zukunft zurück haben!”

Ob Vase, Glasserie, Fliese, Autoreifen, Leuchte, Sofa oder Waschbecken – ihre Objekte sind schlichtweg schön und sinnlich. Ihre Erscheinung passt dazu. Doch im Gespräch zeigt sich die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Produkt- und Interior Designerin Defne Koz nicht nur charmant und sensibel, sondern auch hart und kompromisslos, wenn es um Qualitätsfragen im Design geht.

Da fehlt es ihr derzeit an Sorgfalt bei der Forschung, an ernsthaftem Design, an Leidenschaft und mutigen Zukunftsvisionen. Im Anschluss an ihre Teilnahme am diesjährigen imm cologne Trendboard Workshop gibt sie uns in einem Café am Rheinufer ein ausführliches Interview über Trends und die Zukunft des Wohnens, die Kraft der Designtradition und die Hierarchie von Visionen.

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Designer’s Voice: Harald Gründl über Designtrends, Schnelllebigkeit und Greenwashing

Harald Gründl (EOOS)

Harald Gründl (EOOS), Mitglied des imm cologne Trendboards im Interview. (Foto: Koelnmesse)

1967 in Wien geboren, studierte Harald Gründl Industriedesign an der Universität für angewandte Kunst Wien. Zusätzlich promovierte er in Philosophie. 1995 gründete er zusammen mit Martin Bergmann und Gernot Bohmann das Designbüro EOOS, welches sich mittlerweile als eines der führenden Büros für Möbeldesign, Markenplätze und Designforschung etabliert hat.

Harald Gründl ist Mitglied des imm cologne Trendboards – zu seinen Kunden gehören Alessi, Armani, Bulthaup, Dedon, Duravit, Matteo Grassi, Walter Knoll und Zumtobel. Harald Gründl ist seit 2008 Vorsitzender des Institute of Design Research Vienna (Institut für Designforschung Wien) und ist bei EOOS-Design, dessen Forschungsaktivitäten er leitet, als Partner eingestiegen.

Was war für Sie das Interessanteste an dem imm cologne Trendboard Workshop?
Ich fand es sehr interessant zu sehen, dass die Wahrnehmung des Designbereiches unter den Trendboard-Mitgliedern sehr ähnlich war, dass uns ähnliche Phänomene aufgefallen sind. Das Interessanteste ist immer, neue Menschen kennen zu lernen!

Das Trendbook zeigt, was aktuell im Design passiert und was die Menschen bewegt, die sich dieses Designangebots bedienen. Woher kommen Ihrer Meinung nach die stärksten Einflüsse auf das Produkt- und Interior Design?
Die Nachhaltigkeitsdiskussion ist für mich derzeit der wichtigste Einfluss auf das Design. Wie reagieren wir intelligent auf diese Entwicklung, und wie beeinflusst das die Trends der Zukunft? Wir haben für alle vier Interior Trends diesen Aspekt diskutiert und unterschiedliche Artikulationen festmachen können.

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Designer’s Voice: Patricia Urquiola über Innovation, Nachhaltigkeit und Interior Trends

Patricia Urquiola, Mitglied des imm cologne Trendboards. (Foto: Koelnmesse)

Patricia Urquiola, Mitglied des imm cologne Trendboards im Interview. (Foto: Koelnmesse)

Patricia Urquiola ist Mitglied des imm cologne Trendboards und wurde in Oviedo, Spanien, geboren. Sie lebt und arbeitet heute in Mailand. Ihr Studium absolvierte sie an der Fakultät für Architektur an der Polytechnischen Universität Madrid und der Polytechnischen Universität Mailand, wo sie 1989 bei Achille Castiglioni ihre wissenschaftliche Abschlussarbeit fertiggestellt hat.

2001 eröffnete sie ihr eigenes Studio und spezialisiert sich seitdem auf die Bereiche Produktdesign, Architektur, Installation und Konzepterstellung. 2006 wurde Patricia Urquiola von der Koelnmesse eingeladen, eines der ideal houses für die imm cologne zu bauen. Urquiola zählt Agape, Alessi, Artelano, Axor, B&B Italia, Bisazza, BMW, Bosa, De Padova, Driade, Salvatore Ferragamo, Flos, Foscarini, Kartell, Kvadrat, MDF Italia, Molteni, Moroso und Panasonic zu ihren Kunden.

Während des Trendboard Workshops der imm cologne haben Sie nicht nur vier der einflussreichsten Tendencen für das Interior Design benannt, sondern auch andere Trends in der Designszene diskutiert. Was davon ist Ihrer Meinung nach wirklich wichtig?
Ich glaube, es gibt einen neuen Trend bezüglich der Vorstellung davon, was innovativ ist. Innovation war immer vorrangig mit dem Gedanken von industriellem Fortschritt verknüpft, also mit einem eher traditionellen Gedanken. Der Innovationsbegriff wird aber immer mehr mit Werten wie Nachhaltigkeit verbunden und damit, was die Menschen wirklich als innovativ empfinden – wenn zum Beispiel etwas überraschend intelligent ist oder neue Nutzungsmöglichkeiten erschließt. Es wird mehr darauf geachtet, wie etwas gemacht wird und warum es überhaupt gemacht wird. Es wird mehr Wert auf das Konzept gelegt.

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Designer’s Voice: Martin Leuthold über Mode, Trends und die imm cologne

Martin Leuthold, Mitglied des imm cologne Trendboards im Interview. (Foto: Koelnmesse)

Martin Leuthold, Mitglied des imm cologne Trendboards im Interview. (Foto: Koelnmesse)

Martin Leuthold, geboren 1952 in Hegi-Winden (Schweiz), absolvierte eine Lehre als Stickereientwerfer. Seit 1973 ist er als Textilgestalter beim Unternehmen Jakob Schlaepfer in St. Gallen beschäftigt, einem Hersteller innovativer Textilien für Mode und Innendekoration.

Seit 1989 ist Martin Leuthold Mitglied der Geschäftsführung von Jakob Schlaepfer und verantwortet als Art Director die Sparte Kreation. In dieser Funktion war und ist er u. a. an der Entstehung zahlreicher neuer Verfahren zur Gestaltung von Textilien und an der Entwicklung des Laser- und Inkjet-Verfahrens zur Bedruckung von Textilien beteiligt.

Was war für Sie das Interessanteste an dem imm cologne Trendboard Workshop?
Schon die verschiedenen Präsentationen der zusammen gefundenen Persönlichkeiten waren interessant. Bereichernd waren die verschiedenen Ansichten und Interpretationen der neuen Trends. Ein wichtiger Aspekt von diesem Meeting war auch, dass wir für unsere Zukunft Sorge tragen möchten.

Das Trendbook zeigt, was aktuell im Design passiert und was die Menschen bewegt, die sich dieses Designangebots bedienen. Woher kommen Ihrer Meinung nach die stärksten Einflüsse auf das Produkt- und Interior Design?
Durch das globales Erscheinungsbild und die Information durch Internet und elektronische Medien. Aber im Prinzip kommen die Einflüsse von überall her: aus Kunst, Theater, Mode sowie weiteren Kulturdisziplinen, aber auch aus Politik- und Umweltbereichen.

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Designer’s Voice: Defne Koz über Trends, Qualität, Design und neue Ideen

Defne Koz. (Foto: Koelnmesse)

Defne Koz, Mitglied des Trendboards der imm cologne 2011 im Interview. (Foto: Koelnmesse)

Was war für Sie das Interessanteste an dem imm cologne Trendboard Workshop?
Es ist immer interessant und wichtig, über das zu reflektieren, was wir tun, und uns über unsere Designideen auszutauschen. Mir gefällt auch, dass die Trendboard-Initiative unseren gemeinsamen Gedanken eine Struktur zu geben vermag, die für andere Designer brauchbar und hilfreich sein könnte.

Das Trendbook zeigt, was aktuell im Design passiert und was die Menschen bewegt, die sich dieses Designangebots bedienen. Woher kommen Ihrer Meinung nach die stärksten Einflüsse auf das Produkt- und Interior Design?
Für einen Designer gibt es immer vielfältige Einflüsse. Ich persönlich bin neugierig auf Kunst und Architektur, aber meine Inspiration beziehe ich hauptsächlich aus dem Verständnis der Menschen, aus der Art, wie sie leben und wie ihr Verhalten sich ändert. Das ist die Wurzel neuer Ästhetik.

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imm Magazin Nr. 7: Messe-Chef Gerald Böse, Besucher und Aussteller ziehen positives Fazit

Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse GmbH, zieht eine positive Bilanz der imm cologne 2010 und gibt einen Ausblick auf die kommende imm cologne 2011. Parallel zur imm cologne 2011 (18. bis 23. Januar 2011) wird eine Küchenmesse stattfinden, die bisher auf eine außerordentlich gute Resonanz bei Industrie und dem Handel gestoßen ist. Ebenfalls auf gute Resonanz stieß die imm cologne, was das Feedback der Besucher eindrucksvoll belegt – als kleines Dankeschön gibt’s die schönsten Bilder der imm cologne 2010.

imm Magazin Nr. 5: Einblicke in die Welt der Design-Talente und Tipps für Designer

Das imm Magazin Nr. 5 auf Youtube gibt Einblicke in die Welt des Designs und Tipps für Designer. Im Interview: Susanne Philippson, Designerin aus Berlin, beantwortet zum Beispiel die Frage, wie man als Designer Erfolg hat. Ausserdem werfen wir einen Blick auf die “jungen Wilden” in der D3 design talents Halle 3.1 und auf die Design-Vielfalt des Pure Village in Halle 3.2.

ClassiCon: Rückkehr auf die imm cologne 2010 als klares Statement für den Standort Köln

ClassiCon verbindet “Classic” und “Contemporary”, klassische und zeitgenössische Designmöbel nicht nur im Namen des Unternehmen, sondern auf dem Stand des Unternehmens in Halle 11.2 (Stand H 030). ClassiCon, so CEO Oliver S. Holy im Interview, macht damit deutlich, wie wichtig der Standort Köln für die Marke ClassiCon, die Branche und den Handel ist.

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