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Mit Pure Village in Halle 3.2 bringt die imm cologne ein neues Präsentationsformat an den Start. Namhafte Designmarken aus den Bereichen Möbel, Stoffe, Licht und Bad zeigen hier sowohl einzelne exklusive Designobjekte als auch komplette kreative Einrichtungskonzepte. Neue Trends im Produkt- und Interior Design werden u.a. vorgestellt von Arco, Arper, Authentics, Desalto, Kvadrat, Linteloo, Matteo Grassi, Modular Lighting, Montis, Moroso, Nya Nordiska und Prandina. Ausstellungsschöpfer Dick Spierenburg erläutert für uns sein “Pure Village”-Konzept und beschreibt seine Idee einer modernen Design-Community.

Link: Pure Village - imm cologne 2010

1pure_villageDie ganze Welt einer Marke auf den Punkt bringen. Ein einzelnes Produkt wie einen Leuchtturm aus der Flut der Eindrücke herausragen lassen. Einen Raum nach einer innovativen Idee inszenieren, ohne Marketing- oder Vertriebsaspekte berücksichtigen zu müssen. Einrichtungswelten verschmelzen und dem Publikum die Augen übergehen lassen. Das ist das Angebot von Pure Village, dem neuen Ausstellungsformat der internationalen Möbel- und Einrichtungsmesse imm cologne.

Genau da, wo sich am neuen Südeingang die Wege von den traditionellen “Design-Hallen” des Messe-Segments “pure” (Halle 11) und dem in Designerkreisen so hoch angesehenen Forum D3 Design Talents (Halle 3.1) kreuzen, wird auf der kommenden imm cologne das Pure Village in Halle 3.2 aufgebaut.

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Cecilie Manz, Marcus Fairs, Johanna Grawunder, Giulio Ridolfo und Bertjan Pot (v.l.n.r). Foto: Koelnmesse; Lutz Sternstein

In dem von der imm cologne jährlich zusammengerufenen Trendboard sind Produktdesigner, Architekten, Materialspezialisten und Journalisten versammelt, die als international anerkannte Design-Kenner gelten können und international erfolgreich arbeiten.

Dabei ist die Zusammensetzung des Trendboards einem jährlichen Wechsel unterworfen und repräsentiert mehrere Nationalitäten und Disziplinen. Für ein Stück Kontinuität sorgen dieses Jahr der Materialspezialist Giulio Ridolfo und der Journalist Marcus Fairs. Der aus der italienischen Kreativ-Hochburg Udine nach Köln gekommene Designer und Textilberater Giulio Ridolfo hat unter anderem durch seine ausgefallenen Arbeiten für Patricia Urquiola von sich reden gemacht. Der Londoner Autor Marcus Fairs ist für sein Online- Magazins dezeen bekannt.

Neue Impulse kamen dieses Mal von der amerikanischen Architektin und Interior- Designerin Johanna Grawunder, die im Produktbereich unter anderem durch exklusive und farbenfrohe Limited Editions vertreten ist, und Cecilie Manz, eine junge und erfolgreiche Designerin aus Dänemark mit einem exzellenten Gespür für Materialien und Farben. Auch der niederländische Designer Bertjan Pot, der dritte Neue im Trendboard, gehört zu der jüngeren, erfolgreichen Designergeneration, die derzeit den Wandel in der Designlandschaft forciert.

Begleitet wurde das Trendboard wieder von Andrej Kupetz, der seit 1999 Geschäftsführer des Rat für Formgebung in Frankfurt ist.

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Konstantin Grcic (Foto: Andreas Körner)

Konstantin Grcic (*1965) lernte Möbelschreiner an der John Makepeace School for Craftsmen in Dorset (1985 bis 1987), bevor er am Royal College of Art in London Möbeldesign studierte. Nach einem Jahr als Assistent bei Jasper Morrison gründete er 1991 das Büro „Konstantin Grcic Industrial Design“ in München.

In den 90er-Jahren begann sein Erfolg mit Wäschekörben und anderen Kunststoffartikeln für Authentics; es folgten Stil-Ikonen wie die Lampe Mayday für Flos (1999), das schwankende Regal Es für Nils Holger Moormann (1999), der Sessel Chaos für ClassiCon (2001) und das Sitzelement Osorom für Moroso (2002).

Der Stuhl chair_ONE aus Druckguss- Aluminium (Magis, 2004) war mit seinem konischen Betonfuß eigentlich für den öffentlichen Raum gedacht, verkaufte sich dann aber als skulpturale Gitterstruktur mit Sitzfunktion zig-tausendfach für den privaten Loft. Es folgte der Barstuhl Miura für Plank (2005).

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giulio_ridolfoGiulio Ridolfo ist kein Möbeldesigner, sondern studierter Modedesigner, der einst für Gianfranco Ferré und Tods & Hogan entwarf. Er gilt in der Einrichtungsbranche als einer der gefragtesten Quereinsteiger in Sachen Textildesign. Sein kreativer Beitrag ist in der Welt des Interior-Design sehr begehrt, was an der großen Anzahl renommierter Hersteller deutlich wird, für die Giulio Ridolfo gearbeitet hat.

Giulio Ridolfos Dekore schmücken die Polster des renommierten italienischen Möbelherstellers Moroso; der Materialexperte komponierte für Vitra ein Farbsystem, ist der erste Italiener im Designteam der gefragten dänischen Textilmanufaktur Kvadrat und Mitglied des Trendboards der imm cologne.

Dass der ausgebildete Modedesigner überhaupt mit der Einrichtungsbranche in Kontakt kam und schließlich dort tätig wurde, ist Patrizia Moroso zu verdanken. Die Unternehmerin aus der italienischen Kreativhochburg Udine war auf Talentsuche, als sie auf Giulio Ridolfo aufmerksam wurde und ihn schließlich als Berater engagierte.

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Für die 1961 in Oviedo geborene Spanierin Patricia Urquiola sollte Design etwas vom Leben reflektieren – und das ist nun einmal komplex. Wie zum Trost sind Ihre Entwürfe aber auch ausgesprochen sinnesfreudig. Urquiola studierte Architektur in Madrid und Mailand und verfasste bei Achille Castiglioni ihre Examensarbeit.

Sechs Jahre arbeitete sie, zuletzt als Leiterin, in der Entwicklungsabteilung des Möbelherstellers de Padova. Von 1996 bis 1998 entwarf sie bei der Lissoni Associati Design Group für Alessi, Boffi, Cappellini, Cassina und Kartell.

2001 gründete sie in Mailand ihr eigenes Atelier „Studio Urquiola”. Ihre Kunden sind B&B Italia, Bosa, De Vecchi, Fasem, Molteni, Moroso, Driade und viele andere mehr. Sie befasst sich außerdem mit Ausstellungskonzepten, visionären Inszenierungen (Axor), Showroom- Gestaltungen und Architekturprojekten.

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Konstantin Grcic gilt als der international bekannteste deutsche Designer der Gegenwart; als einer der erfolgreichsten und einflussreichsten Designer der Welt; ein Intellektueller mit Understatement. Im Rahmen eines Exklusiv-Interviews erfahren Sie mehr über den Topdesigner, seine Arbeit, deutsches Design und seine Verbundenheit mit der imm cologne.

Seit der Gründung seines Büros entwirft Konstantin Grcic Möbel, Leuchten und andere Produkte für Unternehmen wie Agape, Authentics, Cappellini, ClassiCon, Cassina, Driade, Flos, Iittala, Krups, Lamy, Magis, Merten, Muji, Montina, Moroso, Moormann, Plank, SCP, Whirlpool oder die Porzellan-Manufaktur Nymphenburg. Konstantin Grcic fühlt sich dem klassischen Industriedesign verpflichtet.

Weitere Informationen: www.konstantin-grcic.com


 

imm cologne

18. - 23.01.2011

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