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KamehaDas Kameha Grand Bonn die klassische „Grand Hotellerie“ neu und bietet Design und Lifestyle in Verbindung mit außergewöhnlichem Service. Das im November 2009 eröffnete Life & Style Hotel ist eine Oase der Ruhe, ein Ort, der inspirierend ist und Freizonen schafft für Gedanken zwischen Fiktion und Wirklichkeit. Mehr als 10.000 Besucher sorgten bei der Eröffnung für lange Schlangen.

Die waren vor allem wegen des Designs des neuen Aushängeschild am Bonner Bogen gekommen: Marcel Wanders, der „Rockstar unter den Designern“ hat im Kameha Grand Bonn in jedem Quadratmeter einen potenziellen Lieblingsplatz für jeden Gast geschaffen. Mit neobarocker und detailverliebter Innenarchitektur betont Wanders die Einzigartigkeit des Kameha Grand Bonn und schafft damit einen „Ort, der sexy und cool ist“ (Zitat Wanders).

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3johanna_grawunderIm Trendboard wurde vom Ende der Designikonen gesprochen. Was bedeutet das für das Interior Design?
Ja, das haben wir diskutiert, aber ich sehe das gar nicht so absolut. Meiner Meinung nach wird es immer Designikonen geben. Denn ob ein Objekt Kultcharakter besitzt oder nicht hängt von dem Design selbst ab und nicht davon, ob es mit diesem Etikett vermarktet wird. Vieles wird ohne jeden Gedanken an Zeichenhaftigkeit designt, erobert aber zu einem bestimmten Moment die Fantasie der Konsumenten und steht dann eben für einen bestimmten Zeitgeist. Was sich aber tatsächlich verändert hat, ist das Bedürfnis, die Wohnung wie eine Spielzeugkiste mit Designgegenständen anzufüllen. Diese Haltung ist etwas aus der Mode gekommen.

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Pure VillageDas Wohnen verändert sich. Die Übergänge zwischen Küche und Wohnzimmer, zwischen Bad und Schlafzimmer werden immer fließender. Faktoren wie Licht, Textilien und Accessoires gewinnen in den neuen Einrichtungswelten weiter an Bedeutung. Als Einrichtungsmesse setzt die imm cologne 2010 mit dem Pure Village (Halle 3.2) diese Trendthemen eindrucksvoll in Szene.

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Konstantin Grcic (Foto: Andreas Körner)

Konstantin Grcic (*1965) lernte Möbelschreiner an der John Makepeace School for Craftsmen in Dorset (1985 bis 1987), bevor er am Royal College of Art in London Möbeldesign studierte. Nach einem Jahr als Assistent bei Jasper Morrison gründete er 1991 das Büro „Konstantin Grcic Industrial Design“ in München.

In den 90er-Jahren begann sein Erfolg mit Wäschekörben und anderen Kunststoffartikeln für Authentics; es folgten Stil-Ikonen wie die Lampe Mayday für Flos (1999), das schwankende Regal Es für Nils Holger Moormann (1999), der Sessel Chaos für ClassiCon (2001) und das Sitzelement Osorom für Moroso (2002).

Der Stuhl chair_ONE aus Druckguss- Aluminium (Magis, 2004) war mit seinem konischen Betonfuß eigentlich für den öffentlichen Raum gedacht, verkaufte sich dann aber als skulpturale Gitterstruktur mit Sitzfunktion zig-tausendfach für den privaten Loft. Es folgte der Barstuhl Miura für Plank (2005).

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growing_tableID_OS ist ein Entwicklungsbüro für Industrial- und Public Design mit Sitz in Frankfurt am Main. Seit 1996 entwickelt der Inhaber Olaf Schroeder (*1966) Designkonzepte und Lösungen für die Bereiche Produkt-, Möbel, System- und Ausstellungsdesign sowie Designprojekte im öffentlichen Raum.

Neben Arbeiten für die Hersteller Hailo, Leifheit und Rowenta im Bereich Haushaltsprodukte entwickelte Olaf Schroeder Ausstellungen. Für die Entwicklungsarbeit im Kontext Solarboot Frankfurt erhielt Olaf Schroeder als Mitglied der “ARGE Solarboot Frankfurt” 2003 den Umweltsonderpreis des Landes Hessen. Olaf Schroeder war von 1998 bis 2002 Lehrbeauftragter an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach.

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1imm09_06_trends_e_dtDer Schweizer Cuno Frommherz (*1963) arbeitete nach einer Lehre als Möbelschreiner mehrere Jahre in einem Innenarchitekturbüro (1992–1996). Neben der Zusammenarbeit mit der Künstlerin Piroska Szönye ist er seit 1996 selbständiger Möbeldesigner. Er bezeichnet sich selbst als Autodidakt.

Er wohnt und arbeitet an zwei Standorten in der Schweiz: Im kleinen Ort Schwyz, in alpinem Umfeld, liegen das Atelier und die Wohnung in einem 400-jährigen Herrschaftshaus. Daneben hat Cuno Frommherz im kleinstädtischen Burgdorf in einem Textillager aus den 30iger-Jahren einen Loft mit Atelier eingebaut (Foto). Cuno Frommherz entwickelt Konzepte und entwirft Produkte für Unternehmen der europäischen Möbelindustrie, wie zum Beispiel für De Sede, Rolf Benz, Cassina oder Leolux.

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EOOS: Gernot Bohmann, Harald Gründl (Mitte) und Martin Bergman. Foto: Udo Titz

EOOS: Gernot Bohmann, Harald Gründl (Mitte) und Martin Bergman. Foto: Udo Titz

EOOS, das sind Martin Bergmann (*1963 in Lienz/Osttirol), Gernot Bohmann (*1968, Krieglach/Steiermark) und Harald Gründl (*1967, Wien). Nach ihrem Studium an der Universität für angewandte Kunst in Wien gründeten sie 1995 das Gemeinschaftsbüro EOOS. EOOS arbeitet in den Bereichen Möbel- und Produktdesign sowie im Shopdesign für Kunden wie Giorgio Armani, Adidas, Alessi, Bulthaup, Bene, Duravit, Walter Knoll, Keilhauer, Matteograssi und Zumtobel.

Für EOOS ist Design eine poetische Disziplin und eine kulturelle Dienstleistung an der Gesellschaft. EOOS basic research erforscht Rituale, Mythen und intuitive Bilder im Rahmen der „Poetischen Analyse”. Ihre ersten Bücher „The Death of Fashion” und „The Cooked Kitchen“ sind im Springer Verlag Wien New York erschienen. Bis heute erhielt EOOS über 40 internationale Auszeichnungen, darunter 2004 den italienischen Designpreis Compasso d’Oro für Kube, produziert von Matteograssi. 2007 wurden EOOS vom Österreichischen Rundfunk (ORF) und der Tageszeitung Die Presse zu den „Österreichern des Jahres” im Bereich Creative Industries gewählt.

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Spätestens, seit der Öko-Querkopf und Fashiondesigner Miguel Adrover weltweit zum kultigen Geheimtipp avancierte und für den braven deutschen Naturmodeversand Hessnatur die Herbstkollektion 2008 entwarf, ist klar: Nachhaltigkeit hat sich zum grenzenlosen Mega-Hype entwickelt.

Eine Tatsache, die auch der Vereinigten Möbeleinkaufs-GmbH und & Co. KG bekannt ist. Mit der neuen, auf Massivholzmöbeln basierenden Linie “Woods & Trends” reagiert der Branchenplayer aus Bielefeld darauf, dass immer mehr Konsumenten sich ökologisch hergestellte Lifestyleprodukte wünschen. Und diese gibt es in der Einrichtungswelt – anders als in anderen Branchen – bereits jetzt in Hülle und Fülle. Zu sehen sind sie vom 19. bis zum 25. Januar 2009 auf der imm cologne.

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18. - 23.01.2011

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