Das Unternehmen Walter Knoll (Aussteller auf der imm cologne 2010 vom 19.-24.01.2010) lebt eine enge Partnerschaft mit Designern und Architekten. Und das ist auch das Erfolgsgeheimnis eines der ältesten deutschen Polstermöbelhersteller. „Denn Neues entsteht aus einer gründlichen Kommunikation, aus dem Vertiefen in Prozesse und dem Verdeutlichen von Ideen.
Gemeinsam beginnt die Suche nach der Leerstelle, der Lücke für noch nicht Dagewesenes”, meint Vorstand Markus Benz. Markus Benz, der das Herrenberger Unternehmen seit 1993 leitet, setzt auf Kommunikation. Das immer wiederkehrende Thema spiegelt sich auch in den Produkten wieder.
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Weißenhofsiedlung — 28. Oktober 2009

Konstantin Grcic (Foto: Andreas Körner)
Konstantin Grcic (*1965) lernte Möbelschreiner an der John Makepeace School for Craftsmen in Dorset (1985 bis 1987), bevor er am Royal College of Art in London Möbeldesign studierte. Nach einem Jahr als Assistent bei Jasper Morrison gründete er 1991 das Büro „Konstantin Grcic Industrial Design“ in München.
In den 90er-Jahren begann sein Erfolg mit Wäschekörben und anderen Kunststoffartikeln für Authentics; es folgten Stil-Ikonen wie die Lampe Mayday für Flos (1999), das schwankende Regal Es für Nils Holger Moormann (1999), der Sessel Chaos für ClassiCon (2001) und das Sitzelement Osorom für Moroso (2002).
Der Stuhl chair_ONE aus Druckguss- Aluminium (Magis, 2004) war mit seinem konischen Betonfuß eigentlich für den öffentlichen Raum gedacht, verkaufte sich dann aber als skulpturale Gitterstruktur mit Sitzfunktion zig-tausendfach für den privaten Loft. Es folgte der Barstuhl Miura für Plank (2005).
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Whirlpool — 03. September 2009
Welche Trends prägen in diesem Jahr das Einrichtungs- und Möbeldesign? Wir fragten Designer, Hersteller, Händler und Journalisten nach ihren Einschätzungen und Beobachtungen.
Oliver Holy, CEO ClassiCon, München:
Auf der Messe ist mir immer wieder der neue Begriff des „Homing“ begegnet. Auch wenn es mir widerstrebt, den Veränderungen der Bedürfnisse immer gleich ein Label zu verpassen, kann ich doch nachvollziehen, was hiermit erfasst werden soll. Auch ich glaube, dass die Verunsicherung durch die aktuellen wirtschaftlichen und ökologischen Entwicklungen zu dem Wunsch nach Konzentration auf Wesentliches führt. Übertragen auf Wohnen und Materialien heißt das für mich, dass natürliche, „geerdete“ und auch patinafähige Möbel bevorzugt werden, dass Lautes, Schrilles verdrängt wird durch haptisch angenehme Formen und Materialien.
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Verarbeitung — 10. August 2009

EOOS: Gernot Bohmann, Harald Gründl (Mitte) und Martin Bergman. Foto: Udo Titz
EOOS, das sind Martin Bergmann (*1963 in Lienz/Osttirol), Gernot Bohmann (*1968, Krieglach/Steiermark) und Harald Gründl (*1967, Wien). Nach ihrem Studium an der Universität für angewandte Kunst in Wien gründeten sie 1995 das Gemeinschaftsbüro EOOS. EOOS arbeitet in den Bereichen Möbel- und Produktdesign sowie im Shopdesign für Kunden wie Giorgio Armani, Adidas, Alessi, Bulthaup, Bene, Duravit, Walter Knoll, Keilhauer, Matteograssi und Zumtobel.
Für EOOS ist Design eine poetische Disziplin und eine kulturelle Dienstleistung an der Gesellschaft. EOOS basic research erforscht Rituale, Mythen und intuitive Bilder im Rahmen der „Poetischen Analyse”. Ihre ersten Bücher „The Death of Fashion” und „The Cooked Kitchen“ sind im Springer Verlag Wien New York erschienen. Bis heute erhielt EOOS über 40 internationale Auszeichnungen, darunter 2004 den italienischen Designpreis Compasso d’Oro für Kube, produziert von Matteograssi. 2007 wurden EOOS vom Österreichischen Rundfunk (ORF) und der Tageszeitung Die Presse zu den „Österreichern des Jahres” im Bereich Creative Industries gewählt.
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Zumtobel — 08. Mai 2009
Am Kölner Rheinufer, zwischen Rheinauhafen und Bayenthal, entsteht 2009 eines der architektonisch interessantesten Bauprojekte der Domstadt. Im Spannungsfeld zwischen dem hypermodernen, einst industriell geprägten Hafengelände und dem eher beschaulichen, parkähnlichen Villenviertel im Süden der Metropole behaupten sich die „Cologne Oval Offices“ aus der Feder des Berliner Architekturbüros Sauerbruch Hutton auf besonders eindrucksvolle Weise.
„Wenn ich zu wählen hätte, würde ich vermutlich intuitiv rund wählen“, antwortete Matthias Sauerbruch jüngst auf die Frage nach seiner bevorzugten Gebäudeform. Und tatsächlich dominiert die organische Form in den Arbeiten aus der Feder des Architektenduos Matthias Sauerbruch und Louisa Hutton. Ihre geschwungenen, gleichsam „bewegten“ Baukörper in der Tradition der Architekturgrößen Hans Scharoun und Alvar Aalto setzen international Maßstäbe – und sind doch nur ein Merkmal jener besonderen Architektur, für die der Name Sauerbruch Hutton steht.
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Umweltkonzept — 30. April 2009
Möglichst leicht soll er sein, der Abdruck, den unsere Füße auf unserem Planeten hinterlassen – das ist das Ziel von Green Design. Auch die Produktdesigner wollen nicht mehr nur ästhetische Zeichen setzen, sondern sich mit unkonventionellen Ideen und nachhaltigen Produktkonzepten für eine bessere Umweltverträglichkeit unseres Lebensstils einsetzen.
Green Design, das ist der Traum vom „guten” Design, von Dingen, die niemandem weh tun – nicht der Natur, der das Material entnommen und der die Überreste zugemutet werden, nicht dem Planeten, dem die Energie entzogen und in dessen Atmosphäre sie gepustet wird, und schließlich auch nicht dem Menschen, der den Gegenstand herstellt oder ihn nutzt.
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Eines der Highlights der imm cologne 2009 ist die von Stephen Burks konzipierte Composite Lounge in Halle 11. Dem berühmten New Yorker Designer ist der ökologische und kunsthandwerkliche Aspekt seiner Arbeit besonders wichtig.
Mit seinem neuesten Projekt, der Composite Lounge, wirft Burks die Frage auf, ob die ungeheure Menge an industriell hergestellten Massenmöbeln mit den Forderungen nachhaltigen Wirtschaftens vereinbar ist. Die wie eine große Installation anmutende Lounge erinnert an eine Straßenszenerie.
Urbane Elemente wie eine Straßenlaterne und riesige Müllcontainer kombiniert Burks mit zusammengewürfelt wirkenden, aufgetürmten neuen Sofas und Sesseln, die mit knallbunten Spannriemen verbunden sind.
Wer sich informieren möchte, wie Menschen aller Nationen jenseits von durchgestylten Homestories wohnen, kann dies unter www.theselby.com oder www.stylespion.de. Es reicht aber auch ein Blick auf die Fotos von Immobilien, die noch nicht ausgeräumt wurden und im Internet zur Veräußerung stehen. Denn eins haben die Einrichtungen von Jean, Mariko und Frau Müller gemein: Am vorzeigbaren Traumsofa hapert es. Abhilfe schafft die internationale Möbelmesse imm cologne. Vom 19. bis zum 25. Januar 2009 zeigen Polstermöbelhersteller aller Kontinente in Köln ihre neuesten Einzelsofas, Funktionscouches, Liegen, Sessel, Ruhesessel, Sitzgarnituren, Wohnlandschaften und Schlafsofas. Weiterlesen…
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VdDP — 13. November 2008