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13. – 19.01.2014

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interzum award 2011: Das sind die Gewinner

Naturalia von Arpa - ein Gewinner des interzum awards. (Foto: Arpa)

Best of the Best: das Material Naturalia von Arpa - Gewinner des interzum awards. (Foto: Arpa)

Es geht in die sechste Runde: Auch im Jahr 2011 wird anlässlich der interzum der begehrte “interzum award: intelligent material & design” verliehen. Mit Einreichungen aus insgesamt 19 Ländern ist der Designpreis international wie nie zuvor – was beweist, dass diese Auszeichnung inzwischen weltweit höchste Anerkennung besitzt und alle zwei Jahre ein verlässlicher Wegweiser für außergewöhnliche Innovationen ist.

Seit über 50 Jahren ist die Fachmesse interzum ein Treffpunkt der internationalen Zulieferindustrie und vor allem Impulsgeber für Industrie, Handwerk und Handel. Nirgendwo sonst auf der Welt finden sich derart geballt Innovationen, die einen entscheidenden Einfluss auf die Produkte von morgen haben. Passend dazu hat die Koelnmesse in Kooperation mit red dot projects vor 10 Jahren den “interzum award: intelligent material & design” ins Leben gerufen.

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Der „interzum award“: innovative und intelligente Produkte für nachhaltigen Erfolg

Luftschlösser zu bauen ist unter Designern ein wenig unpopulär geworden – schließlich verlangt die Zukunft pragmatische Lösungen. Doch immerhin könnten sie uns bald Bananenblätter zu Füßen legen. Und während Baströcke endgültig out sind, scheint es für Textilien und Polsterstoffe aus Kokosfasern durchaus Bedarf zu geben. Auf Wolken werden wir wohl auch künftig nicht gebettet werden – dafür aber vielleicht auf Matratzen, die unseren Blutdruck überwachen. So jedenfalls muss man wohl die Ergebnisse des „interzum award: intelligent material & design“ interpretieren, der alle zwei Jahre im Vorfeld der internationalen Fachmesse interzum die herausragenden Leistungen der Zulieferindustrie prämiert.

Romantische Träumereien sind, so scheint es, nicht angesagt in der Industrie, die den Designern das Material zum Gestalten liefert. Vielmehr muss sich hier in der Realität beweisen, was Techniker, Ingenieure, Chemiker, Tüftler und Designer in ihren Labors und Werkstätten entwickelt haben. Und doch attestiert die hochkarätige Jury aus Designern und Materialspezialisten dieser Branche eine Schlüsselfunktion für Zukunftslösungen. Ihre Entwicklungen seien entscheidend für die Qualität künftiger Anwendungen und Produkte, erklärt Architektin und Designerin Masayo Ave, die in Tokyo und Mailand arbeitet und vor vier Jahren schon einmal Jurymitglied beim interzum award war. „Dieses Mal waren sehr gute, ausgereifte Beiträge dabei, und das, obwohl die Produkte in einem innovativen Bereich wie diesem oft sehr experimentell sein können“, zeigt sich die japanische Materialexpertin beeindruckt. „Irgendwie scheint alles, was zum interzum award kommt, sehr durchdacht in vielerlei Aspekten – in Hinblick auf Design, auf ökologische Verträglichkeit oder Funktionalität.“

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