Konstantin Grcic (*1965) lernte Möbelschreiner an der John Makepeace School for Craftsmen in Dorset (1985 bis 1987), bevor er am Royal College of Art in London Möbeldesign studierte. Nach einem Jahr als Assistent bei Jasper Morrison gründete er 1991 das Büro „Konstantin Grcic Industrial Design“ in München.
In den 90er-Jahren begann sein Erfolg mit Wäschekörben und anderen Kunststoffartikeln für Authentics; es folgten Stil-Ikonen wie die Lampe Mayday für Flos (1999), das schwankende Regal Es für Nils Holger Moormann (1999), der Sessel Chaos für ClassiCon (2001) und das Sitzelement Osorom für Moroso (2002).
Der Stuhl chair_ONE aus Druckguss- Aluminium (Magis, 2004) war mit seinem konischen Betonfuß eigentlich für den öffentlichen Raum gedacht, verkaufte sich dann aber als skulpturale Gitterstruktur mit Sitzfunktion zig-tausendfach für den privaten Loft. Es folgte der Barstuhl Miura für Plank (2005).
03. September 2009
Kategorie: Designer im Dialog, Green Design, Topdesigner
Tags: Agape, Authentics, BASF, Cappellini, Cassina, chair_ONE, Chaos, ClassiCon, Compasso d’Oro, Designer, Driade, Es, Flos, Green Design, Iittala, imm cologne 2010, Interview, Jasper Morrison, John Makepeace School for Craftsmen, Konstantin Grcic, Konstantin Grcic Industrial Design, Krups, Lamy, Magis, Mayday, Merten, Miura, Montina, Moroso, Muji, München, Museum of Modern Art, Myto, Nachhaltigkeit, Nils Holger Moormann, Ökologie, Osorom, Plank, Porzellan-Manufaktur Nymphenburg, Royal College of Art, SCP, Top-Designer, Ultradur® High Speed, Whirlpool
