Am Kölner Rheinufer, zwischen Rheinauhafen und Bayenthal, entsteht 2009 eines der architektonisch interessantesten Bauprojekte der Domstadt. Im Spannungsfeld zwischen dem hypermodernen, einst industriell geprägten Hafengelände und dem eher beschaulichen, parkähnlichen Villenviertel im Süden der Metropole behaupten sich die „Cologne Oval Offices“ aus der Feder des Berliner Architekturbüros Sauerbruch Hutton auf besonders eindrucksvolle Weise.
„Wenn ich zu wählen hätte, würde ich vermutlich intuitiv rund wählen“, antwortete Matthias Sauerbruch jüngst auf die Frage nach seiner bevorzugten Gebäudeform. Und tatsächlich dominiert die organische Form in den Arbeiten aus der Feder des Architektenduos Matthias Sauerbruch und Louisa Hutton. Ihre geschwungenen, gleichsam „bewegten“ Baukörper in der Tradition der Architekturgrößen Hans Scharoun und Alvar Aalto setzen international Maßstäbe – und sind doch nur ein Merkmal jener besonderen Architektur, für die der Name Sauerbruch Hutton steht.
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Umweltkonzept — 30. April 2009
Für Architekten und an der Baukunst Interessierte bietet die Koelnmesse bilinguale Architekturführungen in Deutsch und Englisch an. Neben Touren zur zweitausendjährigen Kölner Architektur von den Römern bis zu Renzo Piano sowie zur Architektur des Wiederaufbaus in den 1950er-Jahren wird auch eine Abendführung zum Thema Architektur und Lichtdesign sowie ein Galerien-Rundgang angeboten.
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Renzo Piano — 16. Januar 2009
„Ich bin der König der Welt“: Wer schon immer mal die berühmte Szene aus „Titanic“ nachspielen wollte, findet bei dem 2005 eröffneten Modehaus Peek & Cloppenburg in Köln eine adäquate Szenerie dafür vor. Das von dem italienischen Designer und Architekten Renzo Piano entworfene Gebäude erinnert an ein großes Schiff, dessen weit geschwungener, gläserner Bug durch die Betonarchitektur der Kölner Einkaufsmeile Schildergasse pflügt.
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Weltstadthaus — 12. Januar 2009
Drei Kräne am Ufer: Mit ihrer auffälligen Form werden die so genannten Kranhäuser den Rheinauhafen prägen. Die drei rund 60 Meter hohen Kranhäuser mit ihren vorkragenden Obergeschossen bilden das neue Wahrzeichen für das gesamte Rheinauhafen-Areal. Markant ist ihre Außengestaltung in Form eines Hebekranes, dessen rechtwinklig über die wasserseitige Gebäudeflucht hervortretender Arm genau bis an den Rhein heranreicht.
Von dem Hamburger Architektenbüro Bothe Richter Teherani BRT entworfen, setzen sie dem Rheinauhafen eine eindrucksvolle Landmarke und schaffen in Köln einen exklusiven Standort für Büros und Wohnungen. Kranhaus1 wurde gerade fertig gestellt und bildet mit seinen rund 16.000 Quadratmetern Bürofläche auf 15 Etagen den Anfang des gebauten Dreiklangs. Weiterlesen…
Die Ruine der gotischen Kolumba-Kirche ist im wieder aufgebauten Köln das vielleicht eindrucksvollste Bild für den fast vollständigen Untergang der Stadt im Zweiten Weltkrieg. In ihrer Mitte entstand 1949 die Kapelle der »Madonna in den Trümmern« (Architekt Gottfried Böhm) als nahezu improvisiertes Gehäuse einer unversehrt gebliebenen gotischen Marienfigur.
Kolumba soll ein Ort der Nachdenklichkeit sein. Die Kapelle wurde in den 2007 eröffneten Neubau für das 1853 gegründete Diözesanmuseum Köln integriert, dessen umfangreiche Sammlung vom frühen Christentum bis zur zeitgenössischen Kunst reicht. Bauherr ist Joachim Kardinal Meisner für das Erzbistum Köln.
Der sehr massiv wirkende Entwurf des Architekten Peter Zumthor überführt die Summe der vorhandenen Fragmente in die Komplexität eines ganzen Gebäudes. Die schlichten Lichtöffnungen im rohen Beton beleuchten stimmungsvoll das Innere.
Kolumba
Kolumbastraße 4
D – 50667 Köln
Öffnungszeiten: täglich außer dienstags 12-17 Uhr
www.kolumba.de
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Peter Zumthor — 18. Dezember 2008