imm cologne

Wohnen. Einrichten. Leben.

13. – 19.01.2014

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imm cologne 2013 – Internet Live-Streaming der Pressekonferenz “Das Haus – Interiors on Stage” in Venedig

Nach der erfolgreichen Premiere in 2012 findet „Das Haus – Interiors on Stage“ auf der imm cologne 2013 seine Fortsetzung. In Luca Nichettos „Haus“ dreht sich alles um einen mittig angelegten Wohnraum. Er soll zu einem Zentrum nachhaltigen Wohnens werden, in dem die Natur integriert ist.

Die Pressekonferenz und Vorstellung des Projekts „Das Haus – Interiors on Stage“ mit Luca Nichetto in Venedig wird von der imm cologne am Donnerstag, 6. September 2012 ab 10.30h live ins Internet gestreamt.

Der Live-Stream kann kostenlos im Internet (www.imm-cologne.de/de/imm/presse/aktuell/index.php) abgerufen werden und steht auch nach dem Live-Sendetermin weiter für den Abruf jederzeit zur Verfügung.

Die Internetadresse für den Abruf des Live Streaming lautet:
www.ustream.tv/channel/imm-cologne

Der Live Stream kann mit der kostenlos erhältlichen Ustream App auch auf dem Apple iPhone, iPad und iPod touch oder mobilen Endgeräten mit dem Android Betriebssystem sowie Panasonic TV-Geräten abgerufen werden.

20 Jahre Philippe Starck und Axor: Eine Designermarke schreibt Badgeschichte

(Foto: Hansgrohe)

Die Designsprache der Axor-Kollektionen setzte stets neue Maßstäbe und wurde von der Designszene viel diskutiert und imitiert. (Foto: Hansgrohe)

Warum ist Design so wichtig geworden für die Art und Weise, wie wir unser Leben einrichten und unseren Alltag gestalten? So wichtig, dass Autorendesign schon als Kunst gehandelt wird? Und warum hat Design gerade in der Entwicklung der Sanitärbranche in den letzten 20 Jahren eine Schlüsselrolle übernommen?

Philippe Starck, eine der herausragenden Designerpersönlichkeiten unserer Zeit, schätzt Design nicht als Selbstzweck, sondern als Mittel, um das Leben schöner zu gestalten. Nicht umsonst hat er sich die letzten Jahre vor allem damit beschäftigt, rund um den Globus das Hoteldesign zu einer Art Gesamtkunstwerk zu machen, zu einer Welt, in der sich jeder wohl fühlen kann. Seine Arbeit demonstriert, was Design leisten kann, wenn es zum Aufbrechen althergebrachter Muster und Normen genutzt wird.

Heute können wir an den modernen Bädern sehen, was sich so lange unter der Kruste standardisierter Fliesenspiegel und stereotyper Keramiken verbarg: ein hochfunktionaler Raum, in dem sich hochwertige Materialien, Farbe und sinnliche Haptik mit schönen Formen zu einem durch das Wasser bestimmten Komfort für Körper und Geist verbinden.

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imm cologne und LivingKitchen eröffnen das Einrichtungsjahr 2011

Das Einrichtungsjahr 2011 beginnt mit einem doppelten Paukenschlag. Denn parallel zur internationalen Einrichtungsmesse imm cologne öffnet vom 18. bis 23. Januar auch die neue internationale Küchenmesse LivingKitchen in komplett ausgebuchten Hallen ihre Tore. Damit wird Köln in der dritten Januarwoche 2011 nicht nur zur Design-, sondern auch zur Genussmetropole Europas. Auf der imm cologne 2011 und der LivingKitchen werden auf ca. 300.000 qm über 1.200 Unternehmen aus 49 Ländern über 100.000 Möbel und noch mehr Einrichtungsgegenstände präsentieren. Davon sind ungefähr ein Drittel absolute Neuheiten.

“Köln ist bei der internationalen Einrichtungsbranche wieder gesetzt”, so Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse. “Das enorme Interesse der Fachwelt und der Medien sowie die alle Erwartungen übersteigenden Anmeldezahlen der Aussteller lassen schon jetzt folgenden Schluss zu: Das Doppelevent imm cologne und LivingKitchen, mit dem wir das komplette Interior-Design-Angebot an einem Ort erlebbar machen, wird ein voller Erfolg.”

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Riva 1920 und 29 international renommierte Designerinnen und Designer stellen Designobjekte aus Lagunenpfählen vor

Forkola von Karim Rashid. (Foto: Riva 1920)

Forkola von Karim Rashid © Riva Industria Mobili SpA. (Foto: Riva 1920)

In Kooperation mit der imm cologne beginnt am 18. Januar eine spannende Ausstellung im Museum für Angewandte Kunst Köln: „Zwischen den Pfählen Venedigs – Aktuelles Design aus den Lagunenpfählen“. Die italienische Möbelfirma Riva 1920 kam auf die Idee, diese für die Lagune nutzlos gewordenen Eichenstämme einer Zweitverwertung zuzuführen und sie als Designobjekte zu „re-cyclen“. 29 bekannte Designer – darunter Philippe Starck, Angela Missoni, Matteo Thun und Karim Rashid – wurden eingeladen, dieses außergewöhnliche Material zu interpretieren. So wird das Holz dank der Ideen der Designer wiederverwertet und erneuert. Es entstanden Objekte wie Tische, Regale, Hocker und Lampen.

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Navone und Aisslinger eröffnen Book-Lounge auf der imm cologne

Paola Navone stellt ihr gerade erschienenes Buch erstmals der Öffentlichkeit vor. Werner Aisslinger zeigt seine jüngsten Projekte. Beide Designer stehen für den Trend, im Spagat zwischen Asien und Europa kreativ tätig zu sein.

Bekannte Autoren, Journalisten, Magazin- und Buch-Macher, Blogger und Verleger präsentieren ihre Publikationen zu den Themen der imm cologne. Im Blauen Salon (Passage Halle 3 / Halle 11, Eingang Süd) finden Sie die Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit ausgewiesenen Experten.

Dienstag, Donnerstag, Freitag und Samstag stellen internationale Verlage ihre neuen Projekte in der Book-Lounge vor. Nach den Präsentationen gibt es ausreichend Zeit für Fragen, persönliche Gespräche oder Interviews.

Programm-Information: http://www.trend-books.com/de

Die Interior Trend-Experten: Lernen Sie die Teilnehmer des Trendboards kennen

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Cecilie Manz, Marcus Fairs, Johanna Grawunder, Giulio Ridolfo und Bertjan Pot (v.l.n.r). Foto: Koelnmesse; Lutz Sternstein

In dem von der imm cologne jährlich zusammengerufenen Trendboard sind Produktdesigner, Architekten, Materialspezialisten und Journalisten versammelt, die als international anerkannte Design-Kenner gelten können und international erfolgreich arbeiten.

Dabei ist die Zusammensetzung des Trendboards einem jährlichen Wechsel unterworfen und repräsentiert mehrere Nationalitäten und Disziplinen. Für ein Stück Kontinuität sorgen dieses Jahr der Materialspezialist Giulio Ridolfo und der Journalist Marcus Fairs. Der aus der italienischen Kreativ-Hochburg Udine nach Köln gekommene Designer und Textilberater Giulio Ridolfo hat unter anderem durch seine ausgefallenen Arbeiten für Patricia Urquiola von sich reden gemacht. Der Londoner Autor Marcus Fairs ist für sein Online- Magazins dezeen bekannt.

Neue Impulse kamen dieses Mal von der amerikanischen Architektin und Interior- Designerin Johanna Grawunder, die im Produktbereich unter anderem durch exklusive und farbenfrohe Limited Editions vertreten ist, und Cecilie Manz, eine junge und erfolgreiche Designerin aus Dänemark mit einem exzellenten Gespür für Materialien und Farben. Auch der niederländische Designer Bertjan Pot, der dritte Neue im Trendboard, gehört zu der jüngeren, erfolgreichen Designergeneration, die derzeit den Wandel in der Designlandschaft forciert.

Begleitet wurde das Trendboard wieder von Andrej Kupetz, der seit 1999 Geschäftsführer des Rat für Formgebung in Frankfurt ist.

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Arik Lévy und die Möbeltrends 2009: “Trends sind Werkzeuge, die uns helfen, zu verstehen, was wir sehen.”

arik_levyWelche Trends prägen in diesem Jahr das Einrichtungs- und Möbeldesign? Wir fragten Designer, Hersteller, Händler und Journalisten nach ihren Einschätzungen und Beobachtungen.

Arik Lévy, Designer, Paris:
Die letzte Zeit war für uns alle außerordentlich spannend. Vieles hat sich in den Augen, dem
Gemüt und der Denkweise der Menschen verändert. Meiner Meinung nach – und dies wurde durch die Messe und einige der gezeigten Produkte bekräftigt – sind Trends Werkzeuge, Hilfsmittel, die uns helfen, zu verstehen, was wir sehen.

Trends ändern sich so schnell, dass womöglich gar nicht der Trend selbst wichtig ist, sondern vielmehr die Gründe für seinen Wandel und die Art und Weise wie er sich vollzieht. Der derzeitige Trend besteht in einer Rückkehr zur eigenen Identität, zu Aufrichtigkeit und zur Hingabe an eigene, authentische Ideen.

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Konstantin Grcic: „Ohne gewisse Regeln kommen wir zu keiner Veränderung.”

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Konstantin Grcic (Foto: Andreas Körner)

Konstantin Grcic (*1965) lernte Möbelschreiner an der John Makepeace School for Craftsmen in Dorset (1985 bis 1987), bevor er am Royal College of Art in London Möbeldesign studierte. Nach einem Jahr als Assistent bei Jasper Morrison gründete er 1991 das Büro „Konstantin Grcic Industrial Design“ in München.

In den 90er-Jahren begann sein Erfolg mit Wäschekörben und anderen Kunststoffartikeln für Authentics; es folgten Stil-Ikonen wie die Lampe Mayday für Flos (1999), das schwankende Regal Es für Nils Holger Moormann (1999), der Sessel Chaos für ClassiCon (2001) und das Sitzelement Osorom für Moroso (2002).

Der Stuhl chair_ONE aus Druckguss- Aluminium (Magis, 2004) war mit seinem konischen Betonfuß eigentlich für den öffentlichen Raum gedacht, verkaufte sich dann aber als skulpturale Gitterstruktur mit Sitzfunktion zig-tausendfach für den privaten Loft. Es folgte der Barstuhl Miura für Plank (2005).

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Professor Stefan Heiliger: „Die Moderne lässt offensichtlich zu wenig Emotionalität zu.“

prof_heiligerStefan Heiliger, geboren 1941 in Berlin, studierte an der Hochschule für Gestaltung in Ulm und bei Wilhelm Wagenfeld in Stuttgart. Von 1964 bis 1977 arbeitete er als Designer bei Mercedes-Benz. Einer der wichtigsten Entwürfe aus Heiligers Autophase ist der Mercedes-Kastenwagen 207 D, der millionenfach gebaut wurde.

Das Frankfurter Museum für Angewandte Kunst zeigte im Jahre 2007 in einer Retrospektive vor allem die bekannten Relax-Möbel des Designers aus der Zeit nach seiner Tätigkeit als Automobildesigner. Als Professor an der Hochschule für Gestaltung in Ulm und als Inhaber eines Designstudios spezialisierte sich Stefan Heiliger auf das Entwerfen von Möbeln.

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Green Design: Der ökologische Fußabdruck des Designers

Möglichst leicht soll er sein, der Abdruck, den unsere Füße auf unserem Planeten hinterlassen – das ist das Ziel von Green Design. Auch die Produktdesigner wollen nicht mehr nur ästhetische Zeichen setzen, sondern sich mit unkonventionellen Ideen und nachhaltigen Produktkonzepten für eine bessere Umweltverträglichkeit unseres Lebensstils einsetzen.

Green Design, das ist der Traum vom „guten” Design, von Dingen, die niemandem weh tun – nicht der Natur, der das Material entnommen und der die Überreste zugemutet werden, nicht dem Planeten, dem die Energie entzogen und in dessen Atmosphäre sie gepustet wird, und schließlich auch nicht dem Menschen, der den Gegenstand herstellt oder ihn nutzt.

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