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Foto: Iwan Baan; © Vitra

Das VitraHaus, gebaut von Herzog & de Meuron, ist das Zuhause der Vitra Home Collection. Die Vitra Home Collection ist kein Einrichtungsprogramm mit einem einheitlichen Stil.

Vitra sieht die Einrichtung vielmehr als eine Collage, die sich im Laufe der Zeit mit den Vorlieben und den Lebensumständen des Besitzers verändert. Das Ende Februar 2010 eröffnete VitraHaus in Weil am Rhein bietet aber nicht nur Design zum Anfassen, sondern auch Design-Inspirationen für Ihr Zuhause im Rahmen virtueller Touren an.

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Ingrid Leidigkeit-Strotmann und Manfred Strotmann. Foto: DesignConcept – WohnConcept – BüroConcept, Bonn.

Die imm cologne (19.-24.01.2010) gilt als weltweite Leitmesse der Einrichtungsbranche und als jährliche Ordermesse als die wichtigste Messe für den Fachhandel. Durch die Bündelung des breiten Angebots der mehr als 1000 Aussteller auf der imm cologne in Köln, besteht die einzigartige Möglichkeit, sich als Fachhändler schnell und umfassend über aktuelle Trends und Neuheiten zu informieren.

Die imm cologne ist für den Fachhandel Inspiration und Informationsquelle zugleich und der wichtigste Anlaufpunkt zu Beginn des Möbeljahrs 2010. Wir haben mit dem imm cologne hit guide Jurymitglied Manfred Strotmann (Geschäftsführender Gesellschafter von DesignConcept – WohnConcept – BüroConcept) aus Bonn über die Bedeutung der imm cologne, Trends im Möbeljahr 2010, die Wertigkeit von Marken und die neue Freude am Einrichten gesprochen.

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stuhl_13_vermelhaDie Brasilianer Fernando und Humberto Campana sind gegenwärtig die bedeutendsten Designer Lateinamerikas. Neben Arbeiten für europäische Hersteller von Möbeln, Leuchten und Wohnaccessoires entstehen in ihrem Atelier in Sao Paulo vor allem Einzelanfertigungen von Wohnobjekten, die sich durch eigenwillige Materialexperimente und einen surrealistischen Ausdruck auszeichnen.

Die Retrospektive über die 20jährige Zusammenarbeit der beiden Brüder im Vitra Design Museum stellt ihre künstlerische Arbeitsweise in den Vordergrund und erklärt die Entstehung der Werke – von den ersten Skulpturen bis hin zu interdisziplinären Arbeiten von heute – anhand von Prototypen, Experimenten und Unikaten.

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moormann_bergeNils Holger Moormann ist neuerdings nicht nur Designer und Möbelhersteller, sondern auch noch Herbergsvater. In Aschau im Chiemgau hat er ein denkmalgeschütztes Gebäude aus dem 17. Jahrhundert, das zuerst als Bäckerei, dann als russisches Restaurant und zuletzt als Schülerferienheim fungierte, in eine Herberge der Moormann’schen Art umgebaut.

„berge“ nennt er sein Projekt, das aus 13 individuell gestalteten Apartments besteht und sich als außergewöhnlicher Treffpunkt etablieren soll. „Wer die Berge liebt, akzeptiert auch, dass sie die Bedingungen stellen.“ Diese Weisheit des französischen Bergsteigers Jean-Christophe Lafaille dient Nils Holger Moormann nicht umsonst als Motto für seine berge.

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giulio_ridolfoGiulio Ridolfo ist kein Möbeldesigner, sondern studierter Modedesigner, der einst für Gianfranco Ferré und Tods & Hogan entwarf. Er gilt in der Einrichtungsbranche als einer der gefragtesten Quereinsteiger in Sachen Textildesign. Sein kreativer Beitrag ist in der Welt des Interior-Design sehr begehrt, was an der großen Anzahl renommierter Hersteller deutlich wird, für die Giulio Ridolfo gearbeitet hat.

Giulio Ridolfos Dekore schmücken die Polster des renommierten italienischen Möbelherstellers Moroso; der Materialexperte komponierte für Vitra ein Farbsystem, ist der erste Italiener im Designteam der gefragten dänischen Textilmanufaktur Kvadrat und Mitglied des Trendboards der imm cologne.

Dass der ausgebildete Modedesigner überhaupt mit der Einrichtungsbranche in Kontakt kam und schließlich dort tätig wurde, ist Patrizia Moroso zu verdanken. Die Unternehmerin aus der italienischen Kreativhochburg Udine war auf Talentsuche, als sie auf Giulio Ridolfo aufmerksam wurde und ihn schließlich als Berater engagierte.

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Möbeldesign aus Deutschland ist nicht nur bequem, sondern auch unbequem, nicht nur geradlinig, sondern auch mal schräg. Seine Ästhetik erschließt sich nicht immer auf den ersten Blick, hält dafür aber ein ganzes Leben. Ein Blick unter die Oberfläche verrät, warum.

Designlegenden der Bauhaus-Bewegung wie Marcel Breuer, Marcel Breuer und Mies van der Rohe würden die Welt nicht mehr verstehen: Dem deutschen Design geht die Luft aus. Regale verlieren ihre Struktur, Sofas müssen ausgestopft werden, merkwürdig geknickte Tischbeine halten die Platte scheinbar zufällig in der Waage, und Lampen sehen aus wie ein durch Stoffbänder zusammengehaltenes Drahtskelett.

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18. - 23.01.2011

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